Urlaubs- und Sommerzeit

Urlaubszeit und Sommerzeit mit Heimtier – Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. bietet Beratung für Tierhalter

IMG-20160604-WA0001Wenn Tierhalter mit Beginn der Ferien in den Sommerurlaub starten, bieten der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. und der Deutsche Tierschutzbund Hilfestellung bei allen Fragen rund um die Unterbringung des Tieres oder den Urlaub mit dem Tier. Die Tierschützer plädieren dafür, sich möglichst frühzeitig zu informieren, um alle wichtigen Vorkehrungen rechtzeitig treffen zu können. Reist das Tier nicht mit, müssen die Besitzer einen geeignete Tiersitter oder eine Tierpension finden. Tiersitter und -halter bringen der Deutsche Tierschutzbund und seine angeschlossenen Vereine über die Urlaubsaktion „Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier“ zusammen. Wer sein Tier hingegen mit in den Urlaub nimmt, sollte sich über Einreisebestimmungen, die Unterbringung am Urlaubsort und mögliche Krankheitsrisiken informieren.

Katzen, kleine Heimtiere und Vögel fühlen sich im vertrauten Zuhause am wohlsten und sind dort in fachkundigen Händen am besten aufgehoben. Aber auch Hunde, für welche die Reise zu großen Stress bedeuten würde, etwa bedingt durch eine lange Flugreise, brauchen einen passenden Betreuer, um den sich Tierhalter möglichst zeitig kümmern sollten. Neben Tierpensionen oder einer Betreuung im Tierheim stellt ein privater Tiersitter oft eine gute Möglichkeit dar. „Der Tiersitter sollte über Fachwissen und Erfahrung mit der jeweiligen Tierart verfügen“, sagt Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e. V. „ Am besten ist es, wenn eine dem Tier vertraute Person das Tier in seiner gewohnten Umgebung betreut. Handelt es sich um einen neuen Tiersitter, lernt es das Tier im Idealfall schon einige Wochen vor der Urlaubsreise des Besitzers kennen. So kann der Halter auch schauen, ob die Chemie zwischen Tier und Tiersitter stimmt.“

Urlaubsplanung mit dem Heimtier
Wer auch im Urlaub nicht auf die Begleitung seines Tieres ver-zichten möchte, sollte sich, sobald das Reiseziel feststeht, über die Einreisebestimmungen informieren. Eine gültige Tollwutimpfung, die Kennzeichnung mit einem Mikrochip sowie ein vom Tierarzt ausgefüllter EU-Heimtierausweis sind in allen EU-Ländern für Hunde und Katzen verpflichtend. Weitere Bestimmungen, wie das Mitführen von Maulkorb oder Leinenzwang vor Ort, variieren je nach Reiseland. Vor der Buchung sollte jeder Tierhalter außerdem unbedingt klären, welche Voraussetzungen für die Reise im Flugzeug, auf dem Schiff oder in der Bahn gelten und ob das Tier im Hotel oder der Ferienwohnung willkommen ist. Auch sollte man sich beim Tierarzt über im Reiseland vorkommende Krankheiten und entsprechende Prophylaxemaßnahmen für sein Tier informieren. Um die Tierschutzvereine und Tierheime bei ihrer Arbeit zu unterstützen, hat der Deutsche Tierschutzbund ein Urlaubs-Beratungstelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0228-6049627 können Tierhalter ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch klären.

Hunde im Auto
Auf Grund der sommerlichen Hitze weisen die Tierschützer nochmals aus die Gefahr hin, Hunde im Auto zu lassen. Es geschieht leider immer wieder: Ein Hundehalter ist mit seinem Tier im Auto unterwegs, es ist warmes, sonniges Wetter, unterwegs soll noch schnell etwas eingekauft werden. Das Auto wird auf dem Parkplatz abgestellt, der Hund soll kurz im Auto warten. Das Fahrzeug heizt sich binnen Minuten auf und bald wird eine Temperatur von über 60 °C erreicht. Wenn der Hund – kurz – im Auto bleiben muss, muss es immer im Schatten abgestellt werden. Schiebedach, alle Fenster und Heckklappe müssen geöffnet werden und Wasser sollte angeboten werden.

Als erste Maßnahme bei Hitzschlag muss der Hund abkühlen und sofort an einen kühlen, schattigen Platz gebracht und möglichst mit nassen Tüchern gekühlt werden. Dann muss schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden.

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