Notfellchen

Auf dieser Seite möchten wir ihnen die aktuellen „Notfellchen“ vorstellen.

 

Bewerbung als Mäusefänger

Wir sind zuverlässig, leise und pflegeleicht; zudem arbeiten wir selbstständig und gewissenhaft. Da wir auch mit anderen Artgenossen gut verträglich sind, zeichnet uns Teamfähigkeit besonders aus. Den Umgang mit Menschen kennen wir leider nicht und sind deshalb sehr schüchtern. Mit viel Geduld, Zeit und Liebe werden wir an diesem Problem arbeiten.

Boomer Annie

Arbeitsbereich:
Optimal wären für uns ein Bauern-, Rest- oder Reiterhof, ein Zimmer mit Zugang nach draußen, Gartenhaus oder ähnliches, in dem wir auch bei schlechtem Wetter gut untergebracht sind. Ausreichend Futter, ein warmes kuschliges Plätzchen und regelmäßiges Kontrollieren unseres Gesundheitszustandes wären Voraussetzung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie zu einem Bewerbungsgespräch zu uns ins Tierschutzzentrum kämen um uns kennenzulernen. Neben uns warten viele weitere, gut ausgebildete Mäusefänger, geimpft, gechipt, kastriert, entwurmt und entfloht auf einen geeigneten Arbeitsplatz.


Bärbel hat Diabetes

Auch Stubentiger können zuckerkrank werden. Appetitverlust ist bei Katzendiabetes ein Zeichen fortgeschrittener Krankheit. Anfangs fressen betroffene Tiere eher mehr als weniger, außerdem trinken und urinieren sie mehr als gewohnt. Das Fell wird glanzlos und struppig. Bei Verletzungen besteht eine schlechte Wundheilung.

Dass Bärbel Diabetes hatte, fiel erst auf, als sie nicht mehr fressen wollte. Welche Leckerei ihr auch angeboten wurde, sie leckte nur kurz daran und wandte sich dann ab. Bärbel ist eine liebe, selbstbewusste Katze, die die Nähe zum Menschen selbst bestimmt.

Bärbel  wird seit einiger Zeit in der Pflegestelle bei Gabriele Schaepers liebevoll umsorgt und bestens versorgt. Das soll jedoch nicht das Ende ihres Katzenlebens sein. Denn eine Pflegestelle ersetzt nicht die „eigene Familie“, die beide so dringend benötigen.

Bärbel braucht eine zuverlässige Familie, die ihr ganz viel Liebe gibt und ihr hilft, trotz Diabetes, ein schönes Leben zu führen.

Sie bekommt 2x täglich Insulin; morgens und abends. An die Prozedur des Blutzuckermessens ist sie gewöhnt. Ein gutes Nass-Katzenfutter, getreide- und zuckerfrei, das eigentlich jede Katze bekommen sollte, ist selbstverständlich. Trockenkatzenfutter sollte nicht gefüttert werden. Selbst für Berufstätige ist der kleine Aufwand, morgens und abends, zu bewältigen. Dafür werden sie mit viel Zuneigung von Bärbel belohnt.

Haben Sie Erfahrungen mit Diabetes-Katzen oder glauben Sie, mit einer Diabetes-Katze umgehen zu können? Sprechen Sie uns an und geben Bärbel  das ersehnte Zuhause.

Im Internet gibt es einige Foren, die sich intensiv mit Katzendiabetes auseinandersetzen. Auch Gabriele Schaepers hat sich so ein umfangreiches Wissen über den Umgang mit Diabetes angeeignet und steht mit diesem Wissen jederzeit zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Tierschutzzentrum unter Tel. 05374 4434 oder bei Familie Schaepers unter Telefon 0171 3141832.

 


Die ersten Babykatzen sind da: siehe unter „Pflegestellen“
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