Notfellchen

Auf dieser Seite möchten wir ihnen die aktuellen „Notfellchen“ vorstellen.

 

Louise sucht ihr Für-immer-Zuhause

Heute möchten wir Ihnen gerne unsere Louise vorstellen. Louise ist eine 2 Jahre alte Katzendame, die schon länger bei uns im Tierheim in Ribbesbüttel lebt.

Louise kam als Fundtier zu uns ins Tierheim und wir wissen nicht, was sie vorher bereits erlebt hat. Wie jede andere Fundkatze auch, wurde Louise bei uns erst einmal kastriert, geimpft und gechipt und durfte dann nach kurzer Zeit ins Katzenhaus umziehen. Unsere Hoffnung, dass sie schnell ein neues Zuhause bei lieben Menschen findet, war groß und tatsächlich dauerte es gar nicht lange: Louise wurde adoptiert.

Nach einer Weile kam jedoch der verzweifelte Anruf ihrer neuen Familie: Louise, eigen wie sie ist, hat mehrfach die Tochter des Hauses angegriffen. Niemand konnte sagen, weshalb. Es kam, wie es kommen musste: Louise wurde zu uns zurück gebracht und landete erneut im Katzenhaus.

Vorgewarnt durch ihr merkwürdiges Verhalten, beobachteten wir Louise nun sehr genau. Ja, sie ist in der Tat sehr eigen, mag ihre Artgenossen nicht und fährt auch schonmal die Krallen aus, wenn sie ihre Ruhe haben und nicht angefasst werden möchte. Jedoch hat sie weder unsere Tierpfleger, noch die Katzenstreichler jemals angegriffen. Im Gegenteil: im Katzenhaus zeigt sie sich oft sehr anhänglich und verschmust.

Wieder kamen liebe Menschen ins Tierheim und verliebten sich in Louise. Trotz ihrer Vorgeschichte wurde unsere kleine Diva erneut adoptiert. Aber auch diese Vermittlung sollte nicht von Dauer sein. Louise hat ihr neues Frauchen ebenfalls angegriffen, was dazu geführt hat, dass sie ein zweites Mal ihr Zuhause verlassen musste.
Niemand kann sich dieses Verhalten erklären, denn im Tierheim tut sie Nichts dergleichen. Hier verhält sie sich wie immer: verschmust, anhänglich, manchmal auch etwas zickig und ablehnend zu ihren Artgenossen.

Wer nun denkt, dass Louise offensichtlich lieber im Tierheim lebt, als anderswo, liegt jedoch falsch. Louise beginnt mehr und mehr, sich zurück zu ziehen. Bei den morgentlichen Fütterungen hält sie sich zurück, verzieht sich in eine Katzenhöhle oder bleibt im Freigehege. Die anderen Katzen sind ihr einfach zu viel. Schauen wir dann draußen nach ihr, kommt sie maunzend und schnurrend angelaufen und sucht den menschlichen Kontakt.

Louise braucht dringend ein neues Zuhause.

Wir suchen für unser Sorgenkind nun einen schönen Platz, auf dem sie nach einer Eingewöhnungszeit Freigang genießen darf.
Schön wäre ein Zuhause auf einem Bauern – oder Reiterhof, wo nach Herzenslust Mäuse jagen und ihre Umgebung erkunden kann.
Ihre neuen Menschen sollten etwas Geduld und Verständnis mitbringen und ihre Eigenständigkeit und Eigensinnigkeit akzeptieren. Louise möchte sich gerne anschließen, braucht aber genügend Freiraum.

Bei ernsthaftem Interesse kann Louise natürlich gerne zu unseren Öffnungszeiten im Tierheim besucht und kennen gelernt werden.

Wir hoffen sehr, dass sich schon bald ein schöner Platz für sie findet.

 


Bärbel hat Diabetes

Auch Stubentiger können zuckerkrank werden. Appetitverlust ist bei Katzendiabetes ein Zeichen fortgeschrittener Krankheit. Anfangs fressen betroffene Tiere eher mehr als weniger, außerdem trinken und urinieren sie mehr als gewohnt. Das Fell wird glanzlos und struppig. Bei Verletzungen besteht eine schlechte Wundheilung.

Dass Bärbel Diabetes hatte, fiel erst auf, als sie nicht mehr fressen wollte. Welche Leckerei ihr auch angeboten wurde, sie leckte nur kurz daran und wandte sich dann ab. Bärbel ist eine liebe, selbstbewusste Katze, die die Nähe zum Menschen selbst bestimmt.

Bärbel  wird seit einiger Zeit in der Pflegestelle bei Gabriele Schaepers liebevoll umsorgt und bestens versorgt. Das soll jedoch nicht das Ende ihres Katzenlebens sein. Denn eine Pflegestelle ersetzt nicht die „eigene Familie“, die beide so dringend benötigen.

Bärbel braucht eine zuverlässige Familie, die ihr ganz viel Liebe gibt und ihr hilft, trotz Diabetes, ein schönes Leben zu führen.

Sie bekommt 2x täglich Insulin; morgens und abends. An die Prozedur des Blutzuckermessens ist sie gewöhnt. Ein gutes Nass-Katzenfutter, getreide- und zuckerfrei, das eigentlich jede Katze bekommen sollte, ist selbstverständlich. Trockenkatzenfutter sollte nicht gefüttert werden. Selbst für Berufstätige ist der kleine Aufwand, morgens und abends, zu bewältigen. Dafür werden sie mit viel Zuneigung von Bärbel belohnt.

Haben Sie Erfahrungen mit Diabetes-Katzen oder glauben Sie, mit einer Diabetes-Katze umgehen zu können? Sprechen Sie uns an und geben Bärbel  das ersehnte Zuhause.

Im Internet gibt es einige Foren, die sich intensiv mit Katzendiabetes auseinandersetzen. Auch Gabriele Schaepers hat sich so ein umfangreiches Wissen über den Umgang mit Diabetes angeeignet und steht mit diesem Wissen jederzeit zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Tierschutzzentrum unter Tel. 05374 4434 oder bei Familie Schaepers unter Telefon 0171 3141832.

 


Die ersten Babykatzen sind da: siehe unter „Pflegestellen“
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