Erfolgsgeschichten aus 2017

 

Krümel und Puma

Hallo liebes Tierschutzteam,

am 02.11.2017 wurde ich (Krümel) und mein Bruder (Pumba) von unseren neuen Besitzern abgeholt. Nachdem wir unser neues Zuhause gründlich unter die Lupe genommen haben, ist es doch sehr gemütlich hier. Kuscheleinheiten und Spielstunden so, dass wir abends tief und fest schlafen. Leider hat uns nach einer Woche Katzenschnupfen erwischt. Aber unsere Herrchen haben uns wieder aufgepäppelt. Wie ihr seht können wir uns nicht beschweren, uns geht es prächtig. Am meisten Spaß macht es auf dem Wäscheständer und auf dem gemütlichen Sofa.  Manchmal helfen wir unseren Herrchen dabei die Wäsche abzunehmen oder erinnern Sie daran, dass der Pulli nochmal ordentlich zusammen in den Schrank gelegt werden kann. Wir hoffen unserem dritten Bruder geht es auch so gut. Genauso wie unseren anderen kleinen Freunden.

Liebe Grüße von Krümel und Pumba aus Wendeburg. In diesem Sinne „Gib Tatze“


 

Coffy – er hat seinen Tierheimnamen behalten – fühlt sich sehr wohl in seinem neuen Heim.  Gleich vom ersten Tag an war er zu Hause angekommen. Er ist unheimlich lieb und verschmust. Seine täglichen Ausflüge in den Garten mag er sehr, aber leider gibt es ja auch andere Katzen die immer mal wieder vorbeischauen um zu sehen, wer denn nun hier wohnt. DAS mag er nun gar nicht. Am Anfang haben wir uns da schon ziemlich Sorgen gemacht. Und nun passen wir halt auf, dass die Begegnungen nicht so heftig ausfallen. Der süße Coffy hat unsere  Erziehung  erfolgreich abgeschlossen. Ein Blick aus seinen schönen Augen und sein schiefgelegtes Köpfchen machen ziemlich „willenlos“. Und dieser Seelenschmeichler nutzt das schamlos aus. Er lässt sich sehr gern verwöhnen und Streicheleinheiten kann er gar nicht genug bekommen. Wir lieben ihn sehr.

Und er gibt diese Liebe vielfach zurück.

 


Hallo Frau Bieling, liebes Tierheim,

seit Samstag wohnt Benny bei uns. Hier ein kurzer Bericht von Benny aus dem neuen Zuhause.

Zuerst war er sehr schüchtern und vorsichtig. Seine Mädels haben ihn nett begrüßt. Gestern Abend ist er dann so richtig aufgetaut und „angekommen“. Die Vergesellschaftung verlief ziemlich ruhig und friedlich. Gerade fegt und springt er freudig durch den Freilauf mit seinen Damen. Werde mich in der nächsten Zeit nochmal melden und dann habe ich sicher auch noch ein paar neue Fotos.

Ich freue mich sehr, dass alles so gut geklappt hat und der kleine Kerl nun ein neues Zuhause gefunden hat.

Viele Grüße und eine schöne Adventszeit.


Sookie ist angekommen!

Nach über einem Jahr hat unsere Sookie endlich ein wunderschönes Zuhause bekommen.

Liebes Tierschutzteam,
Sookie hat sich schon ziemlich gut eingelebt,  jeden Winkel im Haus erkundet und spielt und schmust gern mit uns. Sie ist echt eine Süße!

Liebe Grüße von uns

Happy End für Snoopy

Mehr als vier Wochen lebt Snoopy nun schon bei uns. Kaum zu glauben, dass es erst vier Wochen sind, denn Snoopy hat sich schon so gut bei uns eingelebt, dass es uns schon viel länger vorkommt!

Wir erinnern uns noch daran, wie wir Snoopy auf der Homepage des Tierschutzvereins entdeckt haben – es war quasi „Liebe auf den ersten Blick“. Deswegen ging es dann auch direkt am nächsten Tag ins Tierheim, wo wir das erste Mal auf den liebevollen Senior trafen. Uns wurde gesagt, dass er aufgrund seines fortgeschrittenen Alters sehr schlechte Vermittlungschancen hätte, was für uns aber nur ein Grund mehr war ihn besser kennenzulernen. Ab da an kamen wir regelmäßig im Tierheim vorbei, um mit Snoopy eine Runde spazieren zu gehen und uns gegenseitig besser kennenzulernen. Die Chemie stimmte ab dem ersten Tag, kein Wunder bei diesem tollen und menschenfreundlichen Hund! Nachdem wir endlich das Einverständnis unseres Vermieters hatten, holten wir Snoopy dann endlich zur Probe zu uns nach Hause. Da wir ihn schon vorher tagsüber mit bei uns zuhause hatten, fiel ihm die Eingewöhnung leicht. Riesig war die Freude über sein übergroßes Körbchen und erst recht über sein neues Schweinchenspielzeug „Gunther“!

Problemlos trainierten wir mit Snoopy nach und nach das alleine bleiben in der Wohnung und übten täglich erfolgreich an den Grundkommandos. Damit Snoopy jedoch nicht den ganzen langen Tag alleine bleiben muss, kommt er tagsüber mit Frauchen zur Arbeit in eine Werbeagentur und lässt sich dort nur zu gerne von den lieben Kollegen kraulen und füttern! Und wenn gerade mal kein Kollege zur Stelle ist, verschläft er einfach den Großteil der Zeit oder geht auf Schnüffeltour durch das Büro, bis es dann mittags endlich in den Park nebenan geht…

Wir sind überglücklich, dass wir Snoopy bei uns haben! Er macht sich (trotz vorheriger Bedenken) wirklich klasse in unserer Wohnung. Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten Tage, Wochen und Jahre mit ihm und hoffen, dass er bei uns ein schönes Zuhause gefunden hat!

Ein lieben Dank auch an den Tierschutzverein Gifhorn für die Beratung und Unterstützung während der ersten Zeit und natürlich für die Vermittlung von unserer Schlafnase!


Hallo liebes Tierheim.

Nun sind wir seit 3 Wochen ausgezogen und wollten uns doch mal melden, um euch zu sagen, dass es uns gut geht. Das Foto hier zeigt einen für uns sehr typischen Moment. Ayumi dreht sich weg und Ronny (ehemals Geronimo) sieht sehnsüchtig zu ihr herüber. Aber Ronny bleibt ganz geduldig, ganz Gentleman und auch ganz anders, als es sein Ruf vielleicht erwarten ließ.

Anfangs hat Ayumi sich noch viel unterm Sofa oder Bett verkrochen und Ronny immer nur angefaucht, wenn er mit ihr spielen wollte. Vielleicht hatte sie ihn vom Katzenzimmer im Tierheim noch zu sehr als Raufbold in Erinnerung.Das hat sich inzwischen fas ganz gelegt. Ajumi ist viel mutiger geworden und manchmal dreht sie das Spiel auch einfach um und jagt Ronny die Treppe rauf oder runter.

Ein Happy-End gab es in den letzten Wochen für einige unsere Bewohner aus der Kleintiervilla: Sunny, Lisa, Marie, Merlin, Monty und Merlin(2) haben in unterschiedlichen Familien mit Artgenossen und artgerecht gestalteten Kaninchengehegen ein wunderschönes Zuhause gefunden. Mehrere sehr tolle Beispiele für die Kaninchenhaltung, wie wir sie uns für unsere Langohren wünschen.

Hier ein kurzer Bericht über unser Julchen, die ehemalige Ulla

Unser kleines „Scheißerchen“ war komplett unsauber. Mit viel ausprobieren haben wir es nach 3 Tagen geschafft, dass sie zumindest ihren Urin im Katzenklo absetzt. Kein Streu, einfach nur Zeitungspapier, abgedeckt mit einer Lage „zewa-Haushaltstüchern“ (ganz wichtig!!, warum auch immer).  Der Kot wurde weiter nach irgendwelchen, uns nicht ersichtlichen Wertungen, kreuz und quer im Zimmer abgesetzt. Stress konnte es nicht sein, sie fühlt sich pudelwohl und bewohnt das gesamte obere Stockwerk. Auch mit unseren anderen 4 Katzen gibt es kein Problem. Sitzen voreinander, schauen sich an und dann geht jede Katze ihren Weg ungehindert weiter. Bislang noch keine Schlägerei, und das obwohl sie den Lieblingsplatz aller in unserem Wasserbett direkt auf der Heizung eingenommen hat. Na gut, schlafen die anderen dann halt am Fußende und mein Mann und ich müssen sehen, dass wir uns irgendwo ein freies Plätzchen erkämpfen.

Sie hat in einer Woche schon ein ganzes Kilogramm zugenommen. Langsam wird aber das Fressverhalten ruhiger, sie hat eineinhalb Dosen Tropic von „Feinkost-Aldi“ am Tag verdrückt. Es bleibt jetzt sogar schon mal was im Napf übrig.

Dann waren wir vorgestern mit ihr zur Bioresonanz. Alles soweit ok, sie hat ein paar, aber nicht tragische Allergien. Allerdings sind Leber und Darm auffällig gewesen. Die Pilze im Darm können auch zur Einfärbung im Auge geführt haben. Also hat sie neue Augentropfen bekommen. Heute Morgen bekam sie den ersten Tropfen, und seitdem kratzt sie sich nicht mehr und geht ganz ordentlich aufs Klo. Unglaublich. Sind noch mehr hin und weg von dem kleinen Fusseltier. Die Eintrübung des Auges hat sich auch nach der Behandlung gebessert, das Auge ist klarer geworden. Jetzt sind wir natürlich absolut in freudiger Erwartung, dass sich das Auge komplett erholt und sie schmerzfrei wird.

Werde mich wieder melden, wenn es etwas Neues gibt vom Julchen. Bis dahin nochmals vielen Dank für den kleinen Pflegefall und liebe Grüße


Mein neues Zuhause, Betrachtungen von Susi

Hallo, liebe Frau Bieling und liebe Frau Hölter,

nun bin ich sieben Tage in Leiferde. Ich möchte euch berichten, wie es mir hier geht.

Als ich im Wohnzimmer angekommen war und sich mir die Tür des Tragekorbes öffnete, habe ich aus großer Angst heraus versucht, irgendwo eine Ecke zu finden, in der ich mich verkriechen konnte. Erst war es hinter dem Sofa, dann im Keller. Dort haben sie mich aber entdeckt. Mit Mühe konnte ich dann noch entwischen und bin in diesem kleinen Schrank gelandet. Ich habe mich ganz eng an die Wand gedrängt, damit ich bloß nicht entdeckt würde. Doch plötzlich öffnete sich die Tür und Klaus, so hatte ihn die Frau genannt, die uns dann öfter besucht hat, schaute lächelnd auf mich. Ganz vorsichtig kuschelten wir, da hatte ich ein wenig Zuversicht. Dennoch traute ich mich nicht hinaus. So schloss sich die Tür wieder und ich war allein.

Allmählich bekam ich Hunger und wünschte mir, er möge bald wiederkommen. Und er kam. Wir kuschelten Stufe für Stufe nach oben. Es war schön. Dann sah ich die für mich gedeckte Tafel.

O, es schmeckte wunderbar. Sheba Nassfutter, Dreamies und Wasser und Milch. Ich hatte großen Appetit! Sofort meldeten sich dann mein Magen und mein Darm. Also suchte ich den Ort auf, an dem ich ger-ne und häufig bin. Warum muss er mich jetzt schon wieder foto-grafieren? Klaus geht immer in den kleinen Raum durch die Tür. Plötzlich rauscht es dann fürchterlich.

Im Flur, der mein Esszimmer geworden ist, steht ein merkwürdiges Gerät. Ich habe schon mal in die Löcher hineingeschaut und hineingerochen. Klaus macht mit seinen Fingern so merkwürdige Kratzbewegungen und sagt: „Kratzliege, Kratzliege“. Na, vielleicht werde ich es eines Tages begreifen, was er damit meint.

Inzwischen habe ich auch noch andere Räume erobert. Das hat mich viel Überwindung gekostet. Da gibt es ein großes Wohnzimmer, einen Flur und einen Wintergarten. Unter dem Sofa fühle ich mich am sichersten. Da habe ich eine kleine Höhle entdeckt. Tagsüber liege ich aber auch gerne bis in die Abendstun-den hinein auf dem Sofa. Manchmal ist es auch schön, im großen Flur zu liegen oder auf der Kellertreppe.

Gerne liege ich auch im Wintergarten. Dann frage ich mich: Wann ist es soweit, dass ich hinaus kann in den schönen Garten?

Ach, ich wünsche mir, ich könnte mutiger sein! Der Klaus gibt sich Mühe, mich zu verwöhnen. Aber ich schaffe es noch nicht, meine Ängste abzulegen. Wenn er mir Futter gibt, kann ich mit ihm schmusen, wenn er mich ruft, weil er mich streicheln möchte, laufe ich weg.

Deshalb hoffe ich, dass er viel Geduld mit mir hat, denn ich möchte bei ihm bleiben. So, das ist mein erster Brief an euch. Vielen Dank, dass ihr mich damals aufgenommen habt, denn sonst wäre ich nicht nach Leiferde gekommen. Jetzt habe ich wieder Appetit, eure Susi.

 


 Nelly

Ausgesetzt vor dem Tierheim (wir berichteten) fand die sensible Katze Nelly eine liebe Familie, wo sie endlich bleiben darf.

Hier ein Brief von ihrer Familie:

Nachdem Nelly ihr neues Zuhause erreicht hatte, war sie den ganzen Abend im Entdeckermodus. Sehr vorsichtig, aber eben auch sehr neugierig, tapste sie, wohin sie kam. Den zweiten Tag verbrachte sie in einem Karton versteckt. All die fremden Geräusche und die Menschen waren ihr wohl doch etwas zu viel. Außerdem war die Prinzessin wahrscheinlich völlig erschöpft. Umso erstaunter waren wir, dass sie sich am dritten Tag schon wie selbstverständlich mit an den Frühstückstisch setzte. Zwischendurch merkt man nach sieben Tagen noch, dass Sie hier und da ein wenig unsicher ist. Doch sie tastet sich immer weiter vor. Inzwischen kommt sie auch mal am Abend mit in die Fernsehecke zum Kuscheln.

Manchmal sitzt sie am Fenster und träumt vom Rausgehen. Da wird sie sich noch ein wenig gedulden müssen, aber wenn es so weit ist, schicken wir auch gerne ein Foto von ihrem ersten Gartenabenteuer. Sie ist eine richtige Kuschelwolke und wir
freuen uns, dass sie sich so schnell eingewöhnt. Eine erstaunlich brave Katze. (Wenn man Katzen schon kennt, stellt man sich ja quasi auf Ärger ein. Nelly gräbt weder Blumentöpfe aus, noch kratzt sie an Möbeln.)

Nellys neue Familie


Lolle

Lolle mit Frauchen   Lolle   Lolle mit Patin Linda
489 Tage hat Lolle bei uns im Tierheim gelebt. So lange hat sie auf eine passende Familie gewartet und durfte vor wenigen Tagen zu ihrem neuen Frauchen „auf Probe vermittelt“ werden. Heute statteten wir unserer Podenco-Mix Hündin einen Besuch ab und freuten uns sehr darüber, dass Lolle sich in ihrem neuen Zuhause rundum wohlfühlt.

Riesengroß war die Freude trotzdem, als Lolle ihre Patin wiedersah und überschwänglich begrüßte. Ein rührender und sehr glücklicher Moment. Aufgeregt zeigte uns Lolle „ihr“ ganzes Haus und den schönen, sicher eingezäunten Garten.

Natürlich sind die vergangenen Jahre nicht spurlos an der sensiblen Hündin vorbeigegangen. Die eine oder andere Verhaltensweise hat sich gefestigt und muss mit viel Arbeit und Geduld wieder abtrainiert oder verändert werden. Aber Lolles Frauchen weiß um ihre kleinen Eigenarten und freut sich auf die erste Stunde in einer Hundeschule.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Lolle ein so schönes Zuhause gefunden hat und wünschen ihr und ihrem Frauchen alles Gute!


Nachricht von Leo

Im Dezember 2016 mussten wir unsere 15 Jährige Katze, eine sehr hübsche Khao Manee Katze, schweren Herzens über die Regenbogenbrücke 🌈 gehen lassen, da sie schwer krank war. Schon damals stand für uns fest, dass wir wieder eine Katze haben wollen. Eine Rassekatze vom Züchter kam für uns nicht in Frage, da es so viele Straßenkatzen gibt die so arm dran sind, dass wir dachten, denen muss geholfen werden! Deshalb fuhren wir zum Tierheim Sülfeld. Hier gefiel uns aber keine der Katzen. Nun fanden wir heraus, dass es in Ribbesbüttel ein Tierheim gibt. Da Ribbesbüttel von uns nur wenige Autominuten entfernt ist, fuhren wir hin. Die Mitarbeiter hier machen einen sehr freundlichen und kompetenten Eindruck, hören einem zu und beraten einen sehr gut.

Die Katzen waren alle total niedlich und bald fanden wir ein 9 Wochen altes Kitten, das uns sehr gut gefällt und zu uns passt. Es ist Braun-Schwarz-Mamoriert mit einen brauen Nase. Der kleine Kater ist soooo süß! Wir entschlossen uns, den Kater erst einmal reservieren zu lassen und dann nochmal wiederzukommen, um zu gucken, ob der Kleine wirklich zu uns passt. Als wir den Kleinen, den wir Leo genannt haben, das zweite Mal besucht hatten, stand für uns fest, dass wir Leo ein neues Zuhause geben möchten. Also haben wir dem Tierheim unseren Entschluss mitgeteilt. Die Mitarbeiter freuten sich, dass nun wieder ein Tier ein Zuhause gefunden hat und so wurde der Schutzvertrag aufgesetzt. Dann kam Leo endlich zu uns. Leo war zunächst noch etwas schüchtern, was ja kein Wunder ist, denn schließlich war alles neu. Doch nach kurzer Zeit wurde Leo richtig zutraulich und spielte mit uns und ließ sich von uns streicheln und kraulen.

Das Beute machen mit der Spielangel findet er aber nach wie vor am Besten. Die Leckerließ liebt er über alles, sodass er für sie fast alles macht. Aber auch das andere Spielzeug, die Kratzbäume und die Liegehöhlen kommen sehr gut bei ihm an. Nun muss Leo bis zur Kastration noch im Hause bleiben, aber dann wartet draußen eine wundervolle Landschaft, bestehend aus Weiden, Feldern, Wiesen und Wald auf ihn! Leo ist rundum glücklich und zufrieden und ihm steht eine hoffentlich glückliche Zukunft bevor!!!

Wir danken dem Tierheim Ribbesbüttel ganz herzlich für die gute Pflege und Betreuung sowie für die gute Beratung und für das verständnisvolle, geduldige Zuhören und für das Beantworten der unermüdlichen Fragen!!! Vielen Dank für alles!!!


Luna

„Nun ist Luna schon genau eine Woche bei uns. Gestern Abend hatten unser Julchen (sie war erst nicht so begeistert) und die kleine Luna ihr erstes gemeinsames Abendessen!!! Luna frisst wie eine 7-köpfige Raupe – unglaublich, was in ein so kleines Modell passt!!! 😃 Heute haben sich die beiden vorsichtig angeschnuffelt als Julchen von draußen rein kam.

Ich bin total begeistert, dass alles so gut klappt!“


Erfolgsgeschichte- Kater Carlo

„Das ist unser Notfellchen Carlo. Notfellchen deshalb, weil er unter Nierenversagen leidet“, lauteten die ersten Sätze beim Kennenlernen mit dem aufgeschlossenen Kater. Niereninsuffizienz bei einer Katze? Was bedeutet das für den Kater? Was bedeutet das für mich? Worauf muss ich achten? Wie kann ich ihm helfen? Was kann ich ihm Gutes tun?

Fragen über Fragen schossen mir durch den Kopf. Die einzige Antwort, die ich sofort wusste, war die auf die Frage, ob ich Carlo mit nach Hause nehmen möchte. Mittlerweile wohnt Kater Carlo seit zwei Monaten bei mir, wobei herrschen es eher trifft. Der kleine Charmeur hat mich gekonnt um den Finger gewickelt. Trotz mehrere Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten schläft er am liebsten im Bett und verdrängt mich regelmäßig an dessen Rand. So viel zu dem guten Vorsatz, dass er nicht im Bett schlafen darf. Wie heißt es doch so schön? Erziehung bei Katzen ist ganz leicht. Schon nach ein paar Tagen machst du, was sie wollen.  Carlo ist zudem ein richtiger Couch-Potato, der sich gerne verwöhnen lässt.
So bekommt er abends immer ein Körnerkissen, damit seine Nieren warm gehalten werden, und Streicheleinheiten mit der Bürste, um ihn von seinen Schuppen zu befreien und die Durchblutung anzuregen. Damit mein nierenkranker Tiger viel trinkt, findet man mehrere Wasserschälchen und einen Trinkbrunnen in meiner Wohnung. Carlo liebt es das fließende Brunnenwasser zu trinken, aber auch zu beobachten.

Ab und zu hat Carlo leider auch Phasen in denen er kaum etwas frisst, da helfen weder die Lieblingsleckerlies noch das angewärmte Katzenfutter. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass er in Gesellschaft doch ein bisschen, und am liebsten direkt aus der Hand, frisst.
Zurzeit verbringe ich viele Stunden bei Fressnapf und lese mir die Inhaltsstoffe des Futters durch, denn mit dem richtigen Futter (geringer Phosphorgehalt, hochwertige Proteine, kein Zucker, kein Getreide) bzw. Diätfutter kann man bereits die Nieren entlasten. Des Weiteren erhält Carlo Medikamente zur Unterstüzung seiner Nierenfunktion.

Vielen Dank an das Tierheim Ribbesbüttel, welches uns regelmäßig mit Medikamenten versorgt!

 

Alles in allem möchte ich damit sagen, dass es dem ehemaligen Schützling Carlo gut geht, und gleichzeitig an alle zukünftigen Katzenbesitzer appellieren: Schrecken Sie bitte nicht vor der Diagnose Nierenversagen zurück. Wie Sie sehen, kann man mit ein paar einfachen Maßnahmen seine Katze unterstützen und ihr ein schönes Leben ermöglichen.


 

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