Erfolgsgeschichten

Wir freuen uns immer sehr über „Post“ von unseren ehemaligen Schützlingen. Wenn sie auch eine Erfolgsgeschichte haben, die wir hier veröffentlichen dürfen, dann schicken sie diese bitte an folgende  E-Mail: webmaster@tierschutzgifhorn.de  

Bääähhhm….hey, ich bin Marilyn, eine süße Kaninchendame.

Als meine neue Familie in das Tierheim nach Ribbesbüttel kam, um eine passende Gefährtin für ihr Böckchen „Shaun“ zu finden, habe ich sie gleich mit meiner bezaubernden Art um die Pfote gewickelt Ich war ziemlich aufgeregt, als ich dann so im Auto saß…wie wird wohl mein neues Zuhause sein?

Mein neuer Freund Shaun und ich sind im selben Alter und auch er

sdr

war bis vor einem Jahr im Tierheim Ribbesbüttel. Er wurde damals aus einem Animal Hoarding Fall gerettet. Shaun hatte aus der Animal Hoarding Sache viele Bissverletzungen und einen schief gewachsenen Hinterlauf. Aber Leute, als ich das erste Mal auf Shaun traf, in diesem großen Garten, in dem wir frei hoppeln können, konnte ich von seinen Verletzungen gar nichts mehr erkennen…von wegen Hinkefuß! Im Gegenteil! Shaun hat mich in den ersten beiden Tagen fett durch den Garten gejagt und wollte mir zeigen, dass er der Herr im Rabbit-Haus ist. Im Laufe der nächsten drei Wochen sind wir uns immer näher gekommen und vertrugen uns wirklich prima…naja, und ich habe Shaun davon überzeugt, dass doch lieber ICH das Sagen bei uns haben möchte Leider ist mein Shaun später an E.Cuniculi erkrankt und ist von mir gegangen. ☹

Nun habe ich seit einer Woche einen neuen Mitbewohner. Er heißt Harry und kommt aus dem Tierheim Salzgitter, wo er auch geboren wurde. Ich muss zugeben, dass ich es Harry anfangs nicht leicht gemacht habe. Ich meine:“Hallo, mein liebster Shaun ist vor Kurzem verstorben und die setzen mir gleich jemanden neuen vor mein süßes Stupsnäschen?“ Zuerst war ich wirklich etwas verärgert, aber jetzt muss ich zugeben, dass ich Harrys Gesellschaft sehr genieße und es einfach schön ist, wenn wir zusammen im Garten in den Sonnenuntergang hoppeln. Ich habe mich prima eingelebt und genieße die Aufmerksamkeit meiner neuen Familie. Damit sie über mich staunen können, flitze ich wie der Blitz quer durch den Garten und vollführe extravagante Luftsprünge.

 

Haltet die Löffel steif

Marylin

 

Am 23. 3.2018 holten wir den kleinen getigerten  Joey. Er  hat sich schnell ins unser Herz geschlichen. Nur unsere 10 Jahre alte Katze Samia mochte ihn gar nicht. Wir kauften Felliway und hofften das die beiden sich annähern. Als wir den kleinen Mann Joey nach ca. 7Wochen das erste Mal nach draussen gelassen haben, hatte ich große Angst, das er nicht reinkommen würde usw. Denn ich möchte, das unsere Katzen nachts drinnen sind. Aber er war von Anfang an sehr pflegeleicht, hat super schnell auf seinen Namen gehört und kommt immer gleich, wenn ich ihn rufe. Er verteidigt sein Revier, typisch Kater eben. Uns gegenüber ist er ein ganz lieber Schmuser und hat sich mega schnell hier eingelebt. Samia toleriert ihn inzwischen, ob die beiden nochmal Freunde werden, steht in den Sternen. Wir aber lieben diesen kleinen Kater genauso wie unsere Samia. Joey hat hier bei uns ein Zuhause für immer gefunden. Das steht fest. Mit lieben Grüßen auch von Joey.

 

Liebes Tierschutzteam, 

im November 2005 kam Barney aus Ihrem Tierheim zu uns. Er ist mittlerweile 13 Jahre alt und erfreut sich guter Gesundheit. Das Gehör hat zwar nachgelassen, doch das tut seiner Lebensfreude keinen Abbruch. Er geht immer noch sehr gern spazieren,, doch die Runden sind etwas kleiner geworden und wir müssen mehr Zeit einplanen, weil er nicht mehr so schnell ist wie früher. Nach Spaziergängen liegt es im Sommer gern im Garten auf der Wiese und hält Siesta. Im Winter friert er seit ein paar Jahren, doch der Tierhandel hält für die Senioren Hundemäntel parat.
Er macht uns immer noch sehr viel Freude und wir finden, dass jedes Hundealter etwas für sich hat.
Vielen Dank für diesen tollen Hund!
Viele Grüße aus Wathlingen

Charlotta

Am 10.11.2017 ist die kleine Charlotta bei meinem Vater und mir im Isenbütteler Weg in Gifhorn eingezogen. Sie hat sich mit Fauchen und wolfsartigem Geheul gegen alle, auch die großen Kater, behauptet und noch heute rennen alle weg, wenn sie faucht. Auf ihren Namen hört sie wie ein kleiner Hund, und das obwohl ihre lieben Betreuer aus dem Tierheim nur ein paar Wochen Zeit hatten, ihn ihr beizubringen. Wirklich tolle Arbeit.

Sie sucht aber auch sehr die Nähe zu den anderen Katzen, vor allem aber doch noch eher zu den Menschen. Fast jede Nacht und auch tagsüber liegt sie nun auf meinem Bett. Teilt diesen Platz aber auch fair mit anderen Katzen.

Das kleine schwarz-weiße Püppchen freut sich sehr, dass es nun nicht mehr allein unter so vielen großen Katern ist und sucht immer aktiv die Nähe zu Charlotta.

Charlotta ist nicht mehr die Jüngste und hat sogar gar keine Zähne mehr. Trotzdem fordert sie ihre Menschen jeden Tag mit einem lauten Gurren zum Spielen auf. Außerdem zerreißt sie sich gerne Zeitungen, trotz fehlender Zähne, und baut sich ein Nest daraus. Bestimmt hat sie mal auf die Art allein draußen gelebt, bevor sie im Tierheim abgegeben wurde.

Charlotta ist lustig und eine echte Bereicherung. Gerne kann es immer so weitergehen.


Melli und Rosi

Wie aus halbwilden Katzen mit viel Liebe, Geduld und Zeit Schmusetiger werden.

Rund 2 1/2 Monate ist es nun her, dass Melli und Rosi bei uns eingezogen sind. Nachdem sie die ersten 6 Wochen nur im Stall verbracht haben, genießen sie jetzt die Sonne, die Wiese und das kleine Wäldchen neben dem Garten. Rosi taute schon nach kurzer Zeit auf und ist ein richtiges Kuschelmonster. Sie erzählt auch recht viel und hat schnell kapiert, wie das mit der Katzenklappe funktioniert. Als sie das erste Mal in ihrem Leben Schnee unter ihren Füßchen hatte, dachte ich, sie wäre vorsichtig und hätte Angst. Aber nein, sie stürzte sich sofort darauf und tobte darin herum. Es war eine Freude, ihr dabei zuzusehen. Als sie ihre erste Maus brachte, war sie stolz wie Bolle. Sie trug sie ewig lange hinter mir her, schleppte sie raus und wieder rein, um sie dann letztendlich in ihrem Futternapf zu deponieren.

Melli

Zwischen Melli und Rosi gab es von Anfang an Zickenkrieg. Zuerst ist Melli hinter Rosi hergejagt, dann war es umgekehrt. Inzwischen ist es nicht mehr so schlimm. Die beiden mögen sich nach wie vor nicht so, aber ihre Konfrontationen sind nicht mehr so feindselig und heftig wie am Anfang. Melli ist nach wie vor recht scheu und ich dachte schon, dass sie ihr Misstrauen gegenüber Menschen wahrscheinlich nie ablegen wird. Leckerlies hat sie allerdings schon recht früh aus der Hand genommen, im Tierheim tat sie das nie. Gestern war dann der Durchbruch. Sie muss wohl allen Mut zusammen genommen haben. Ich wollte ihr wieder ein Leckerlie geben, ganz ohne den Plan sie streicheln zu wollen. Da schmiegte sie plötzlich ihr Köpfchen an meine Hand und ließ sich bereitwillig über Kopf und Rücken streichen. An dem Leckerlie war sie null interessiert, suchte nur den Kontakt. Mir ging richtig das Herz auf !

Rosi

Die beiden ehemals halbwilden Katzen fühlen sich inzwischen pudelwohl bei uns und machen ihrem Herrchen viel Freude.

Ein Beweis dafür, wie man scheuen Katzen mit Geduld und Liebe dazu verhelfen kann, ein glückliches Katzenleben zu führen.

 

Bento

In Narkose liegend wurde uns Bento damals gebracht, viel wussten wir über seine Vorgeschichte nicht und schon gar nicht, was für ein Wesen uns nach dem Aufwachen des fast 50 Kilo schweren Kaukasen Rüden erwartet.  Also ging es für den Rüden erst einmal in einen Gefahrtierzwinger, in dem wir Bento die erste Zeit nur als zwei große Augen wahrnahmen, die ängstlich aus der Schutzhütte schauten.

Mit viel Geduld, Zeit und Hilfe von einer sozialen Hündin kam Bento dann schließlich an der Leine mit auf den Hof. Jede Kleinigkeit verunsicherte ihn, aber egal was auch passierte – Bento reagierte immer panisch oder passiv und kam nicht einmal auf die Idee aggressiv zu werden. Dank einer langen Schleppleine konnten wir Bento wieder in seinen Zwinger bringen, denn an ein Herankommen war nicht zu denken. Im Nachhinein erfuhren wir, dass er (außer einer großen Wiese und einigen Nutztieren) nichts kennengelernt hatte und seine Erfahrungen mit Menschen sich auf einige sehr negative Augenblicke beschränkten. Seine Ohren waren extrem entzündet, weshalb er für die erste Behandlung erneut in Narkose musste. Ein Blick unter die großen Ohren verriet uns nun auch, warum der Rüde ein Problem mit dem Gleichgewichtssinn zu haben schien. Und obwohl wir im Tierheim schon viel gesehen haben, waren wir mehr als schockiert von dem blutigen und vereiterten Anblick, wir ersparen Ihnen weitere Details… Dank täglicher Ohrenpflege, die Bento artig über sich ergehen lies, folgte schnelle Besserung.

Es dauerte gar nicht lange, bis sich eine Interessentin für ihn meldete. Für uns sehr ungewöhnlich, da wir nicht mit einer zeitnahen Vermittlung des verstörten Tieres gerechnet hätten. Aber Bento sollte wohl endlich einmal Glück im Leben haben. Mit zwei netten Hundedamen stand die Familie vor der Tür, von denen Bento sofort begeistert war. Nach einigen Besuchen zum näheren Kennenlernen war dann relativ schnell klar, dass ein vernünftiges Verhaltenstraining in einem eigenen Zuhause wohl am sinnvollsten ist. Auch die richtige Katzen Ohrenpflege konnten wir seinem neuen Frauchen zumuten, da sie ihn als gelernte Tierarzthelferin optimal versorgen würde.

Wir machten uns viele Gedanken über den Transport (Bento hat panische Angst vor Autos), die sichere Unterbringung in seinem neuen Zuhause und auch über die Tatsache, dass Bento in seinem Leben noch nie in einem Haus war. Zusammen überlegten wir hin und her. Ein großer Schuppen, eigentlich für die Kaninchen der Familie gedacht, wurde umgebaut damit Bento im Garten eine Rückzugsmöglichkeit hat, denn bis er sich trauen würde ins Haus zu kommen (da waren wir uns sicher) wird es wohl noch ewig dauern.

Nach dem wir den großen Rüden mühsam ins Auto getragen(!) haben, startete seine Fahrt in ein neues Zuhause – erstaunlich unproblematisch. Wir bekamen das Lächeln kaum aus dem Gesicht, als wir Bento dabei beobachten konnten, wie glücklich er seinen neuen Garten erkundete. Hier fühlte er sich sichtlich wohl.

Knapp zwei Wochen später bekamen wir dann die erste erstaunliche Nachricht, dass Bento bereits im Wohnzimmer liegt. Inzwischen hat er sich das Arbeitszimmer ausgesucht und zieht sich dorthin zurück, falls ihm im Haus zu viel Trubel ist. Etwas müde, aber überglücklich erzählte uns sein neues Frauchen bei unserem zweiten Besuch, dass Bento nachtaktiv sei. Erst wenn es dunkel wird, läuft er durch das Haus und fängt an zu spielen. Da hätte sich wohl nicht jeder drüber gefreut… Er geht bereits entspannter spazieren und zeigt sich seinen Hundedamen gegenüber sehr sozial.

Wir sind mehr als glücklich darüber, dass Bento so schnell so liebe Menschen gefunden hat, die wirklich bereit sind, ihr Leben auf den großen Problem-“Bär“ einzustellen und ihm endlich ein richtiges Zuhause schenken. Wir wissen, welches Engagement, welche Arbeit, Zeit, Geduld und Nerven dahinter stecken und schätzen die Einstellung und das Einfühlungsvermögen seiner neuen Familie sehr.

Das Tierheim-Team wünscht Bento und seinem neuen Rudel alles erdenklich Gute!


 Lira

Liebes Team des Tierschutzvereines Ribbesbüttel,

ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich über diesen Weg mal eine Rückmeldung gebe. Unsere Lira macht uns wirklich Freude- schon am ersten Abend merkte man, dass sie die Nähe sucht. Da wir bereits seit bald zwei Jahren einen Kater bei uns haben, kam Lira mit einem eigenen Klo und Fressnäpfen in mein Schlafzimmer. Natürlich wollte Pascha immer nachschauen wer dort ist. Damit Lira aber ihre Ruhe hat, erstmal was trinken und auf Toilettchen gehen kann, ließ ich die Tür überwiegend geschlossen, da sie sich sonst nur hinter meinem Bett verkroch.

Sie weinte jedoch sehr und so ließen wir die Tür einen kleinen Spalt geöffnet. Sie konnte schnuppern und erspähen was hier draußen vor sich ging und unser Pascha hatte auch alles im Blick. Bereits am nächsten Tag ließ es Lira sich nicht nehmen zu mir auf‘s Bett zu kommen und etwas zu kuscheln. Man merkte ihr die große Unsicherheit deutlich an, jedoch auch das Bedürfnis nach Zuneigung und Ruhe.  Mittlerweile ist es eine Selbstverständlichkeit für sie immer mit dabei zu sein.

Pascha und sie haben wunderbar zueinander gefunden und benutzen mittlerweile gemeinsam eine Toilette und den Fressnapf. Mit dem Wasser hatten wir etwas Probleme, aber ich habe ihr im Wohnzimmer einen zweiten Napf aufgestellt und seither ist sie zufrieden. Klar raufen sich die beiden Fellnasen auch mal, aber inzwischen ist das Ganze eher spielerisch und total niedlich mit anzusehen.

Sie ist eine sehr liebevolle und tatsächlich zugängliche Katze und wir sind alle zusammen total glücklich.


Bijou

Nun, nachdem sich die kleine Bijou (ehemals Camilla) eingelebt hat, wollen wir mal was von uns hören lassen.

Die kleine Bijou war ein totaler Glücksgriff oder einfach Bestimmung. Beim ersten Kontakt mit den 3 vorhandenen Katzen gab es weder knurren, fauchen oder sonstige unfreundliche Aktivitäten. Das hab ich noch nie vorher erlebt. Die beiden Birma Katzen sind 6 und der Senior ca. 16 Jahre alt. Alle haben sich auf Anhieb gemocht und es ist hier sehr harmonisch geblieben. Die ersten 2-3 Tage war Bijou noch ein wenig schüchtern, aber klar… Ist alles neu, alles viel grösser hier und es gibt sooo viel zu entdecken – jeden Tag was neues. Aber sie hat sich prima eingelebt und es auch gut getroffen bei uns. Darf im Bett schlafen und genießt es natürlich total. Ansonsten dürfen meine Katzen viel, witziger Weise machen sie aber auch nix was man unterbinden müsste. Und Bijou passt sich an und lernt ja auch nicht wirklich was doofes. Macht ihr hier keiner vor.

Zur zweiten Impfung waren wir auch schon, Skipper, Auto fahren und die Spritze… Alles kein Problem. Sie blieb sogar im Skipper sitzen mit offenem Deckel und hat sich untersuchen lassen. Alles in allem passt es über 100% bei uns und wir sind glücklich, dass wir ein neues Familienmitglied in unserer Runde haben. Wir bedanken uns auf jeden Fall ganz herzlich für die Besuche die wir tätigen durften und für das Ok das wir Bijou mitnehmen durften.

LG von Petra und Manuela ,  Mr. Maya, Aslan, Face und Bijou


Grüße von T-Rex (ehemals Grisu) aus seinem neuen Zuhause

Herrchen, Frauchen und das neue Eigenheim wurden für „Gut“ befunden und nach anfänglichen Unsicherheiten hat sich T-Rex bestens eingelebt. Den ersten Freigang hat er sehr genossen und auch ein Plätzchen am Kamin ist für kältere Tage gesichert. Wir freuen uns sehr, dass der hübsche Kater eine Familie gefunden hat, die mit seiner eigenen Art umzugehen weiß und denen gegenüber er sich mit reichlich Gemaunze, Kuscheleinheiten und einer sehr anhänglichen und lebensfrohen Art mehr als dankbar zeigt.

Wir wünschen T-Rex und seiner Familie alles Gute!

Walli sucht Paten und/oder ein Zuhause

Update März 2018: Walli hat ein Zuhause gefunden und ist auf dem Weg der Besserung. Das Fell wächst auch langsam nach und bald ist von der schweren OP nichts mehr zu sehen.Wir wünschen Walli und ihrer Familie weiterhin alles Gute.

Walli wurde von einem Auto angefahren und lebensbedrohlich verletzt. Sie hatte mehrere Rippenbrüche sowie einen offenen Brustkorb und Bauchhöhle. Die Chancen um Walli standen denkbar schlecht….

Doch die kleine Kämpfernatur hat es geschafft. Nach zwei sehr aufwendigen und kostspieligen Operationen ist Walli nun auf dem Wege der Besserung.

Mehrere Rippen mussten gekürzt werden, die großen Wunden in der Brust– und Bauchhöhle mit einem Netz verdeckt und vernäht werden. Die tägliche Wundversorgung und den Klinikaufenthalt ließ Walli tapfer über sich ergehen.

Die anhängliche und sehr liebe Katzendame sucht nun ein Zuhause. Ideal wäre gesicherter Freigang oder Wohnungshaltung.


 

 

Liebes Tierheimteam,

seit knapp 1 Monat lebt Caruso nun bei uns. Nach anfänglichen Problemen (Trichter wegen seiner kleinen OP, Erkältung nach der Impfung gegen Katzenschupfen) konnte er dann nach 10 Tagen endlich sein neues Zuhause richtig erkunden. Ganz so schüchtern – wie erwartet – ist Caruso nicht. Nur bei lauten Geräuschen ist er noch ein wenig schreckhaft, aber die Neugier siegt am Ende doch.

Caruso ist sehr verschmust und anhänglich und passt super in unsere Familie.

 


Hallo liebes Tierheimteam !

Ich bin jetzt eine Woche in meinem neuen, ersten richtigen zuhause und wollte euch mal berichten, wie es mir mir so geht!

Als ich vor einer Woche von meinen neuen Zweibeinern abgeholt wurde, habt ihr gesagt, dass ich ein bisschen schüchtern und ängstlich bin, weil ich noch nicht so viel kenne – dieses Vorurteil habe ich hier in kürzester Zeit erstmal aus dem Weg geräumt 🙂 Ich habe es immerhin in nur vier Tagen geschafft, mir den Beinamen „Kamikaze“ zu verdienen, wie meine Zweibeiner es schon bei meiner Abholung prophezeit haben, dass ich diesen Namen bestimmt irgendwann mal bekomme. „Irgendwann“ war dann eben doch etwas schneller, also heiße ich nun inoffiziell „Kamikaze-Keks“.

Wie habe ich mir diesen Titel verdient, fragt ihr euch jetzt bestimmt?! Ganz einfach-ich bin einfach innerhalb kürzester Zeit aufgetaut, habe Menschenherzen erobert, ordentlich Schwung in die Schweinebude gebracht und benehme mich eigentlich grundsätzlich immer etwas „daneben“ :-). Als ich hier ankam durften meine neuen Mitbewohner und ich erstmal 24 Stunden in einem großen Auslauf verbringen, damit wir uns kennen lernen können. Diese Zeit mussten die Zweibeiner dann eben mal auf die Hälfte ihres Wohnzimmers verzichten – aber hey! die wollten es ja so…

Nachdem ich im Auslauf bereits gezeigt hatte, dass ich keineswegs schüchtern gegenüber Artgenossen bin (ich habe es wohl entgegen aller Erwartungen gewagt den „Großen“ das Futter aus dem Mäulchen zu klauen) hat es auch am nächsten Tag ganz gut mit dem Einzug ins gemeinsame Gehege geklappt. Und ich muss sagen…wow – was für ne Butze! Ich habe mich erstmal alleine umsehen dürfen, bevor die Großen dazu kamen, damit ich wusste, wo ich ausweichen kann, falls meine Freundin Peanuts es doch etwas übertreibt. Die war am Anfang nämlich ein bisschen eifersüchtig und wollte gar nicht so gerne einen dritten Esser dabei haben. Aber es lief alles super und wir haben uns gut zusammen gerauft. Das kann auch daran liegen, dass ich dem Boss Frankie ziemlich schöne Augen gemacht habe, sodass der, wenn es dann doch mal etwas heiß herging, ganz charmant zwischen uns gegangen ist :). Er ist so ein toller Typ! Hier im Gehege haben uns die Zweibeiner (meine Zweibeiner!) erst einmal völlig in Ruhe gelassen, weil sie der Meinung waren „dass wir uns erstmal sortieren sollen“. Das fand ich wirklich nett, denn so konnte ich sie ein paar Tage beobachten und habe mich dann sogar an meinem vierten Tag hier schon getraut leckere Sachen aus der Hand zu nehmen. Ansonsten liebe ich es abends ab – und zu mit den Großen im Auslauf rum zu pesen, obwohl, eigentlich pese nur ich, manchmal läuft Peanuts mit, wenn ich sie lange genug geärgert habe :).

Unser Gehege wird etwa alle drei Tage, nämlich immer dann wenn der Zimmerservice zum Aufräumen und sauber machen kommt, umgebaut. Das gefällt mir sehr gut, weil es hinterher immer was Neues zu entdecken gibt. Mal habe ich einen neuen Kletterparcours, mal ein neues Tunnelsystem oder eine extra für mich freigeräumte Rennstrecke. Und neulich war da auf einmal ganz komisches Zeug! Das hat ganz wunderbar geduftet und auch ein bisschen an den Pfoten gepiekst und da waren so braune, kleine Kugeln mit so ner Art runden Zacken dran – die fand ich ziemlich spannend und dieses pieksige Zeug war irgendwie auch ganz lecker (das war Waldeinstreu mit Tannenzapfen hat mir Frankie hinterher erklärt, das scheint es hier öfter zu geben). Wie ihr seht, geht es mir wirklich gut und ich habe mich ganz toll eingelebt. Hier möchte mich niemand mehr hergeben, haben meine Zweibeiner gesagt und ich glaube ich finde diese Sache die sich „zuhause“ nennt auch wirklich schön und ich freue mich auf eine tolle Zeit mit meinen neuen Freunden!

Ich hoffe, der Rest meiner Familie findet auch bald ein neues, richtiges zuhause! Viele Grüße von meinen Zweibeinern und vielen Dank für eure tolle Arbeit  und alles was ihr für mich getan habt. Eurer „Kamikaze-Keks“


Marie

Hier ein lieber Gruß unserer ehmaligen Bewonerin Marie. Wir freuen uns, dass sie ein schönes Zuhause gefunden hat und wünschen ihr und ihrer Familie weiterhin alles Gute.

Mia

Jetzt ist es mittlerweile ein paar Wochen her, dass ich Mia aus dem Tierheim abgeholt habe. Ihr geht es super. Die Tierärztin hat Mia bei unserem Besuch ein wenig Zahnstein entfernt, sonst geht es ihr auch gesundheitlich gut. Die Rationen habe ich ein wenig gekürzt und auch die Pfunde purzeln so langsam.

Sie hat mittlerweile auch Freigang bekommen. Durch den engen Bezug, den sie zu mir hat, kommt sie in jeder halben Stunde einmal ans Fenster, maunzt und geht dann wieder auf Tour. Sie ist immer noch ganz kuschelig.

Am liebsten sitzt sie in der Badewanne, auf dem Kratzbaum oder dem Sofa und lässt es sich gut gehen. Und wenn mein Wecker klingelt, läuft sie ganz schnell los und legt sich auf den Wecker und schnurrt.


Erfolgsgeschichten aus 2017

Erfolgsgeschichten aus 2016

Erfolgsgeschichten aus 2015

 

 

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