Erfolgsgeschichten

Wir freuen uns immer sehr über „Post“ von unseren ehemaligen Schützlingen. Wenn sie auch eine Erfolgsgeschichte haben, die wir hier veröffentlichen dürfen, dann schicken sie diese bitte an folgende  E-Mail: webmaster@tierschutzgifhorn.de  

 

Hallo, liebe Mitarbeiter/innen des TH Ribbesbüttel.

Ich möchte heute meine persönliche Geschichte erzählen…

Es war 2003, ich steckte mitten in der Ausbildung und wünschte mir eine Katze. Meine Mitazubine war nun zufällig die Tochter einer Mitarbeiterin bei Ihnen und so kam es, dass ich eines Tages dort durch die Katzenzimmer geführt wurde.

Ich hatte keine Ahnung, was ich suchte -geschweige denn, was man alles beachten sollte.

Das war aber auch völlig egal, denn während ich da noch etwas verloren im Raum stand, kam ein schwarzes Kätzchen mit weißen Strähnchen auf mich zu, setzte sich, guckte und sprang hoch. Im Wissen, ich würde sie fangen. Sie gab Köpfchen wie wild und hatte beschlossen: ich gehöre ihr. Natürlich nahm ich Sylver zwei Wochen später mit heim. Ihr liebstes Spiel anfangs war, sich hinter offenen Türen zu verstecken und einem beim Reinkommen an die Knöchel zu gehen- das war aber ihre einzige Unart und sie ließ sich schnell überzeugen, das zu lassen. Ansonsten war sie einfach perfekt und verschmust und eine Lady und ich lernte viel von ihr. Köpfchen gab sie übrigens nie wieder.

Drei Jahre später wuchs der Wunsch, einmal ein Kitten groß zu ziehen und wieder war meine Freundin zur Stelle: sie schickte mir das Foto eines kleinen grauen Katers und es war um mich geschehen. Vincent zog bei uns ein. Anfangs war die Lady nicht ganz so enthusiastisch wie ich, aber bald hatte sie den kleinen Quirl auch ins Herz geschlossen. Wenn sie nicht mit mir schmuste, putzte und bespielte sie den kleinen Kater mit viel Geduld.

Meine Sylver starb leider 2012 mit nur neun Jahren an Krebs, aber Vince erfreut sich -inzwischen 13 Jahre alt- immer noch bester Gesundheit und ich hoffe, ihn noch lange bei mir zu haben. Vielleicht bald wieder mit Partner, seinen Kumpel der letzten Jahre musste ich leider vor kurzem auch erlösen…

Im Anhang finden Sie zwei Bilder der Beiden aus Ihrem Tierheim, ich hoffe, ich konnte Sie ein wenig unterhalten. Ich bin meiner damaligen Freundin,  ihrer Mutter und dem Tierheim unendlich dankbar, zwei so schönen und charakterlich großartigen Tieren ein Für-immer-Zuhause geben zu können. Beide sind/waren lieb, verschmust, nie aggressiv, haben nie Möbel oder anderes zerstört, echte Anfängerkatzen. Ich möchte die Höhen und Tiefen nie wieder missen…


Hallo Frau Söchtig, 

die Finja ist bei uns angekommen und hört bei uns jetzt auf den Namen Fiene. Sie hat sich super schnell eingelebt und fühlt sich sehr wohl bei uns. Ihr Lieblingsort ist definitiv die Badewanne und in mitten von ganz viel Decke (s. Foto).

Schade das ihre Schwester bereits weg war.. aber in 1-2 Wochen werden wir Sie langsam an draußen gewöhnen und dann hat sie noch mehr Beschäftigung. Ich wollte Sie nur wissen lassen das es Ihr und uns mit der Entscheidung sie zu „adoptieren“ super geht.

 

Danke und vielleicht bis bald

Mit freundlichem Gruß,

 

 

 


Liebe ehemalige Dosen- und Türöffner aus dem Tierschutz Gifhorn und Umgebung,

ich bin’s, Moya. Zunächst einmal vielen Dank dafür, dass ihr euch so lieb die ganze Zeit um mich gekümmert habt ❤.

Ich war aber ganz schön überrascht, als ihr mich vor ein paar Tagen plötzlich in eine Transportbox gesetzt habt und mich diese beiden fremden Menschen zu ihrem rollenden Metallgehäuse – ihr nennt das glaube ich Auto – mitnehmen durften und mit mir losfuhren. Naja, ein wenig neugierig war ich schon auf das, was nun kommen sollte. Ausflüge waren bei euch ja nicht an der Tagesordnung.

Die Beiden sind dann mit mir nach Wolfsburg gefahren und haben mich mit in ihr Quartier genommen. Sie sagten, ich dürfe nun bei ihnen bleiben. Ok, dachte ich, mal sehen ob ich das will…

Besonders schlau sind sie ja scheinbar nicht. Sie wußten nicht einmal, dass mein Name Moya war. Sie nannten mich dauernd „Lienchen“. Nun ja, wenn es ihnen gefällt dürfen sie mich auch so nennen. Ist ja auch ein ganz hübscher Name.

Ich mußte natürlich erstmal herausfinden, was die beiden Neuen so für Exemplare von Dosenöffnern sind. Ihr wißt ja, ich bin schlau UND vorsichtig. Deshalb habe ich mich bei ihnen zunächst unter einem Sofa einquartiert. Das war mir sicherer, als die Wohnhöhlen, die sie mir angeboten haben.

So hatte ich alles im Blick und einen Rundumschutz. Ich wollte selbst entscheiden, wann ich diesen Schutz zur Umgebungserkundung und so weiter verließ. Bei diesen Erkundungstouren habe ich auch einen 1a Futter- und Trinkplatz entdeckt. Ja und äh…. einen Futterplatz der Dosenöffner habe ich auch schon entdeckt und gleich inspiziert. Sie waren aber darüber gar nicht so begeistert. Ich verstand die ganze Aufregung nicht. Soooo was tolles sind diese komischen gelben Dinger ja nun auch nicht. Ich habe mal geschnufft…nun ja, sollen sie selber essen.

Ich hoffe, ihr freut euch darüber, dass ich mich mal gemeldet habe. Ich werdet mich natürlich ganz dolle vermissen. Aber ich glaube auch, ich komme hier klar. Viel Zeit für die Erziehung der beiden werde ich wohl nicht aufwenden müssen. Sie sind ganz gelehrig, meine neuen Dosenöffner

Liebe Grüße von Mo……..ähhhhhh Lienchen


Elli

Hallo Frau Söchtig,
wie besprochen hier ein paar Bilder von der Toom-Katze, die schon jetzt nach drei Tagen sehr gut auf „Elli“ hört. Sie hat ihr zu Hause sofort selbstbewusst in Besitz genommen und hat auch keinerlei Angst oder Scheu vor Eumel, ihrem Wohngenossen, der als Halbsiam eigentlich gesellig sein sollte. Allerdings weiss er davon nichts. Ich hoffe und denke aber, dass sich das einspielen wird.

Vielen Dank für Ihre wunderbare Arbeit und diese aufgeweckte und unkomplizierte kleine Maus.  Liebe Grüße


Tessa

Sehr geehrte Mitarbeiter/-innen des Tierheims Ribbesbüttel,
Unsere Tessa hat sich super in ihrem neuen Zuhause eingelebt und fühlt sich pudelwohl. Sie hat schon ein paar Freunde gefunden, mit denen sie regelmäßig und ausgiebig spielt. Sie hat den Fußball als ihr neues Lieblingsspielzeug entdeckt und freut sich jedes Mal aufs neue, wenn Besuch vorbei kommt, dabei ist es irrelevant ob Mensch oder Tier. Das Spazierengehen funktioniert auch bestens.

Wir wollten uns noch einmal bei Ihnen für das Vertrauen bedanken! Wir beide sind sehr glücklich mit Tessa und geben sie nicht wieder her. Anbei übersende ich ihnen ein paar Bilder, die Tessa in ihrem neuen Zuhause zeigen.
Mit freundlichen Grüßen


Mieke und Piet

Über eine Woche ist es jetzt her, dass Mieke und Piet (ehemals Fiete) frei auf unserem Hof rum „streunen“. Und was soll ich sagen – ich glaube, unser „Projekt Notfellchen“ ist geglückt!

In der ersten Nacht habe ich mir wirklich große Sorgen gemacht, dass Mieke und Piet, der ja blöderweise schon etwas länger draußen unterwegs war, sich nicht sofort wiederfinden. Aber schon wenige Stunden nach dem Öffnen der Boxentür für Mieke hatte ich die beiden zusammen auf der Kamera.

Mieke und Piet kommen jeden Abend verlässlich zum Abendbrot. Mieke hält sich auch tagsüber hauptsächlich im Stall / auf unserem Grundstück auf. Sie hat ein paar Sitzplätze zwischen den Stallwänden, von denen sie uns beobachtet, wenn wir da sind, wobei sie sich immer öfter blicken lässt. Ihr Lieblingsplatz ist mitten in der Stallgasse, wo sie durch einen Spalt auf die Straße gucken kann.

Piet ist tagsüber meist unterwegs, kommt aber meist gegen 17 Uhr zum Stall um dann noch eine abendliche Runde über die Wiese zu drehen bevor er die Futterstelle besucht. Zwar halten die beiden noch Abstand, aber sie laufen kaum mehr weg, wenn wir kommen, sondern beobachten ruhig aus der Ferne. Wenn wir länger als 18 Uhr brauchen, um die Pferde zu füttern, sitzen sie beiden vorwurfsvoll auf den Heuballen frei nach dem Motto: „Äääähm, könnt ihr mal abhauen, wir würden dann gern Essen!“

Beide suchen die Pferdebox, ihr Anfangsquartier, noch zum Schlafen auf, weswegen ich sie erstmal eingerichtet lasse. Es macht so viel Freude die beiden zu beobachten und zu sehen, wie sie tagtäglich zutraulicher werden und mehr in ihrem neuen Heim ankommen. Ich hoffe ich kann noch mehr Leute davon überzeugen Notfellchen aufzunehmen. Der Arbeitsaufwand am Anfang und die Kosten fürs Futter sind echt zu vernachlässigen und wir haben wirklich jetzt schon merkbar weniger Mäuse im Stall!

Vielen Dank für diese beiden tollen Katzen!  Vielen Dank und schöne Woche, im Anhang ein Bild von Piet an der Futterstelle dahinter sieht man Mieke’s Lieblingsspalt


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