Meldungen

Deutscher Tierschutzbund droht Klöckner mit Strafanzeige

Fotos der kanadischen Tierschutzorganisation http://weanimals.org / frei verfügbar Nennung © Jo-Anne McArthur

Der Deutsche Tierschutzbund droht Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts auf Meineid und Tierquälerei – sollte die von ihr vorgelegte Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, speziell zur Haltung von Sauen in Kastenständen, in Kraft treten. Der Verordnungsentwurf bedeutet eine Verschlechterung für die Tiere und verstößt damit gegen das Staatsziel Tierschutz und somit gegen das Grundgesetz. Der Deutsche Tierschutzbund hat die Mitglieder des Agrarausschusses aufgefordert, bei ihrer Sitzung am 27. Januar dem Entwurf die Zustimmung zu verweigern.

„Mit der Verschlechterung der Sauenhaltung droht nach der Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration der nächste Angriff auf den Tierschutz – und geht in seiner Reichweite sogar noch darüber hinaus. Erstmals wird nach einer höchstrichterlichen Entscheidung eine Formulierung, die dem Schutz der Tiere gilt, bewusst gestrichen. Wenn eine Bundesregierung den Tierschutz so offen attackiert und dabei das Grundgesetz verletzt, sind wir an einen Punkt gelangt, an dem wir Konsequenzen ziehen müssen. Versagen die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD als Legislative und bleibt auch die Exekutive tatenlos, müssen wir die uns zur Verfügung stehenden Mittel der Judikative nutzen. Wir haben lange genug gewarnt“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Hinzu kommt, dass in der Tierschutzpolitik der Bundesregierung derzeit nur Stillstand oder Rückschritt zu erkennen sind. Das trifft den Bereich der landwirtschaftlichen Tierhaltung im Besonderen: Die Rücknahme des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration in 2018, das immer noch nicht ordnungsrechtlich gesetzte Datum für ein Ende der Kükentötung und das unzureichende, als freiwillig geplante staatliche Tierwohllabel sind nur einige aktuelle Beispiele.

„Mit ihrem Amtsantritt hat Klöckner geschworen, das Grundgesetz zu wahren, das sie mit dem Verordnungsentwurf zur Sauenhaltung wissentlich verletzt. Wenn die Verordnung wirklich kommt, müssen wir von einem Meineid ausgehen – und von gesetzlich legitimierter Tierquälerei“, so Schröder. „Die Anzeige ist formuliert, wir sind bereit, den Schritt zu gehen. Wir setzen aber darauf, dass auch Julia Klöckner ihre Fehler erkennt und einen neuen Verordnungsentwurf vorlegt, der dem Staatsziel Tierschutz und dem Tierschutzgesetz Rechnung trägt. Die Beratungen der Länder sind in der entscheidenden Phase, es wäre noch Zeit für eine Kurskorrektur.“


Trainingspaten gesucht

Liebe Tierfreunde,
immer wieder kommen Hunde ins Tierschutzzentrum, die verhaltensauffällig sind. Oft werden sie abgegeben, weil die Halter überfordert sind und mit den „Macken“, die ihr Vierbeiner im Laufe der Zeit entwickelt hat, nicht mehr leben können oder wollen.

Es sind unsichere Hunde, wie unser Barny, unterforderte Hunde wie Henry und schlicht unerzogene Hunde wie Ares, die der Meinung sind, ihnen gehöre die Welt.

Für uns sind sie einfach Hunde mit einer Vorgeschichte und jede einzelne dieser oft unverstandenen Seelen hat eine zweite, teilweise sogar dritte Chance auf ein neues Zuhause verdient. Denn für uns steht fest: keiner dieser Hunde ist wirklich von Haus aus böse oder aggressiv. Sie haben nur nicht gelernt, wie das Zusammenleben mit ihren Menschen richtig funktioniert und nicht selten waren sie gezwungen, die Verantwortung für sich selbst und ihr Herrchen in die Pfoten zu nehmen.

Um unseren „schwierigen“ Fellnasen die bestmögliche Chance auf ein neues Leben in einer neuen Familie zu ermöglichen, nehmen wir die Hilfe einer professionellen Hundetrainerin in Anspruch. Mit jedem Hund wird individuell trainiert, den Hunden wird alternatives Verhalten beigebracht bzw. die eine oder andere unerwünschte Verhaltensweise gänzlich abtrainiert.

Hundetraining kostet jedoch nicht nur Zeit, sondern natürlich auch Geld und daher bitten wir Sie heute um Unterstützung bei der Finanzierung des Trainings. Eine Trainingsstunde kostet 50,- €. Pro Woche müssen wir die Kosten für 3 Trainingsstunden, also 150,- € aufbringen, um effektiv mit unseren Hunden arbeiten zu können und sie so optimal auf das Leben in einem neuen Zuhause vorzubereiten.

Wir suchen deshalb liebe Menschen, die uns und damit den Hunden mit einer Trainingspatenschaft unterstützen. Egal ob 5,- €, 10,- € oder sogar 50,- € monatlich für eine ganze Trainingsstunde übernommen werden: jeder Euro hilft.

Aktuell wird mit folgenden Hunden trainiert:

  • Jimmy, Staffordshire-Rüde,Jimmy ist Menschen gegenüber sehr distanzlos, braucht Maulkorbtraining.
  • Henry, Saffordshire-Mischlingsrüde, Henry ist sehr temperamentvoll und braucht Leinentraining.
  • Barny, Schäferhunde-Mischlingsrüde, unsicher fremden Menschen gegenüber.
  • Lexi, Amerikanische Bulldogge, die Hündin muss lernen, andere Hunde zu ignorieren.
  • Ares, Französische Bulldogge, muss lernen, dass man seinen Willen nicht mit Schnappen durchsetzt.
  • Bella, kaukasische Schäferhündin, braucht Maulkorbtraining.

Jimmy

Bella

Lexy

Ares

Barny

Henry

Trainingspatenschaften werden auf jeden Fall zweckgebunden und ausschließlich für das Training verwendet. Wird ein Hund, der durch eine Trainingspatenschaft unterstützt wird, glücklich vermittelt, können Sie sich entweder gezielt einen neuen Patenhund aussuchen oder Ihre Patenschaft kommt dem nächsten „schwierigen“ Hund zugute und wird für dessen Training verwendet.

Bitte helfen sie uns und somit unseren Fellnasen und übernehmen Sie eine monatliche Trainingspatenschaft mit einem Betrag ihrer Wahl. Auch eine einmalige Spende für das Hundetraining hilft natürlich weiter.

Hunde wie unsere Bella, die bereits über 2 Jahre bei uns im Zwinger sitzt oder auch Barny, ebenfalls Langzeitinsasse, brauchen Ihre Hilfe.

Wer gerne eine monatliche Patenschaft übernehmen möchte, übersende uns bitte den ausgefüllten Patenschaftsantrag mit dem Namen des Hundes und dem Zusatz: Trainingspatenschaft.

Für Einmalspenden verwenden Sie bitte unser Spendenkonto mit dem Verwendungszweck: Trainingspatenschaft „Name des Hundes“.

Spendenkonto
IBAN: DE10 2695 1311 0011 0159 06
BIC: NOLADE 21GFW
oder über unseren PayPal-Spendenbutton.

Wir bedanken uns schon einmal im Voraus für Ihre Hilfebereitschaft unseren „schwierigen“ Hunden zu helfen, um ihnen ein Familienleben zu ermöglichen. Natürlich können Sie Ihre Patenkinder, nach Absprache mit der Tierheimleitung, auch besuchen.

Vielen herzlichen Dank auch im Namen unserer Hunde.
Ihr Tierheim-Team


Der Tierschutzverein ist auf Spenden angewiesen!

In den letzten Monaten gab es viele Notfälle, die das Budget für „Sorgenkinder“ überstrapaziert haben.

Notoperationen, Unfallkatzen, kostspielige Klinikaufenthalte; schnell sind die Zahlen in vielen Fällen im vierstelligen Bereich gewesen.

Tierschutz bedeutet nicht nur die Unterbringung von Fundtieren. Auch in Fällen wo Tier und Mensch in Not sind, helfen wir. Tierbesitzer im Strafvollzug, im Krankenhaus oder Pflegeheim – in diesem Jahr haben wir viele Tiere unterbringen müssen, bei denen der Verein auf den Kosten „sitzen bleibt“.

Wir möchten auch weiterhin allen Tieren in Not helfen können. Auch das nächste Unfalltier soll eine Chance auf Leben haben und tierärztlich versorgt werden.

Helfen Sie uns mit einer Spende oder Patenschaft – damit auch künftige Notfälle und „Sorgenkinder“ eine Chance haben!


 

nach oben