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Wieder ein Animal Hoarding Fall im Landkreis Gifhorn

Der Tierschutzverein Gifhorn erhielt vor Kurzem einen anonymen Hinweis auf eine schlechte Katzenhaltung. Viele Katzen sollten in einer verwahrlosten Wohnung ohne ausreichend Futter und Wasser untergebracht sein. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Tierheims machte sich auf den Weg, diesem Hinweis nachzugehen und traf glücklicherweise auch die Bewohnerin des genannten Hauses an. Nachdem sie sich bei ihr ausgewiesen und den Grund ihres Besuches genannt hatte, stimmte die Dame nach anfänglichem Zögern der Bitte zu, die Katzen sehen zu dürfen. Schon beim Betreten der Wohnung war klar, den Tieren geht es dort nicht gut. Die Wohnung war zugekotet und –uriniert und die Raumluft stank beißend nach Ammoniak. Mindestens 10 Katzen liefen umher, eine davon hochtragend. Die Besitzerin gab an, alle Tiere seien unkastriert, nicht geimpft und stammten von ursprünglich 2 Katzen ab. Die Frau hatte mehrere Schicksalsschläge hinter sich und war dadurch in eine persönliche Notsituation geraten. Dadurch war sie nicht mehr in der Lage, sich angemessen um die Tiere zu kümmern. Sie äußerte direkt den Wunsch, die Katzen abgeben zu wollen, weil sie nicht über die finanziellen Mittel für die Versorgung und Kastrationen der Tiere verfügt.

Für unser Tierheim bedeutet dies jedoch eine große Herausforderung. Auch der Tierschutzverein Gifhorn ist auf Spenden angewiesen, um seine vielfältigen Aufgaben im Rahmen seiner Hauptaufgabe, der Unterbringung und Versorgung herrenloser Fundtiere, wahrzunehmen sowie Tierschutzarbeit zu leisten. Die Aufnahme von Abgabetieren kann nur in Ausnahmefällen und nur bei ausreichenden Kapazitäten im Tierheim erfolgen. Auch die Kosten für die medizinische Versorgung, bzw. Kastration des Tieres muss vom abgebenden Tierhalter übernommen werden.

Im vorliegenden Fall haben wir vom Tierschutzverein Gifhorn kurz entschlossen gehandelt, um weiteres Leid von den Tieren abzuwenden. Insgesamt 12 Katzen wurden von uns ins Tierheim gebracht und inzwischen bereits medizinisch versorgt und kastriert. Die hochtragende Katze konnte bei uns 4 Welpen bekommen, die in der Wohnung wahrscheinlich nicht überlebt hätten. Bei den Tieren handelt es sich um British Kurzhaar-Mixe. Die Katzen sind durch den Umzug ins Tierheim und das häufige Handling der letzten Tage noch sehr verunsichert und müssen zunächst zur Ruhe kommen. Schon jetzt können sich Interessenten für die Tiere im Tierschutzzentrum melden und nach Absprache besuchen. Die Katzen haben bisher ausschließlich in der Wohnung gelebt und können daher in Wohnungshaltung vermittelt werden, aber nach Eingewöhnung auch Freigang angeboten bekommen.

Was ist Animal Hoarding ?

Beim Animal Hoarding handelt es sich um ein psychisches Krankheitsbild, bei dem eine Person in großer Anzahl Tiere hält, diese aber nicht angemessen unterbringt und versorgt. Den Tieren fehlt es an Futter, Wasser, Hygiene und tierärztlicher Versorgung. Bei manchen Menschen beginnt es ganz harmlos mit einigen unkastrierten Katzen, die sich unkontrolliert vermehren. Die Unfähigkeit der Halter, einzugreifen oder rechtzeitig um Hilfe zu bitten, führt schließlich zu einer unüberschaubaren Zahl an verwahrlosten und kranken Tieren.

Animal Hoarder besitzen grundsätzlich eine Zuneigung zu Tieren. Wer keine Tiere mag, wird auch nie zum Tiersammler. Bestimmte Ereignisse im Lebenslauf, z.B. einschneidende Schicksalsschläge, Enttäuschungen oder der Verlust der Arbeit können jedoch dazu führen, dass sich Menschen von der Gesellschaft zurückziehen, sich nur noch ihren Tieren zuwenden und hierbei jegliches Maß verlieren. Häufig übernehmen Tierschutzvereine Tiere aus Animal Hoarding- Fällen, die von ihren Besitzern freiwillig abgegeben werden, ohne die Behörden zu verständigen. Diese Aufgabe können Tierheime auf Dauer nicht stemmen. Die Verantwortung zum Handeln bei Animal Hoarding liegt bei der gesamten Gesellschaft und umfasst nicht nur die Fürsorge für die Tiere, die sich nicht selbst aus ihrer Notsituation befreien können. Oft sind die Animal Hoarder nicht in der Lage, sich um ihre eigene MIsere zu kümmern oder um Hilfe zu bitten. Hier ist jeder von uns gefordert, aufmerksam zu sein und Hilfe zu vermitteln, bzw. Ämter einzubeziehen, damit Menschen und ihren Tieren geholfen werden kann.  Schon beim geringsten Anzeichen einer ausufernden Tierhaltung sollte daher sofort das zuständige Veterinäramt benachrichtigt werden. Es müssen nicht immer hunderte von Tieren sein. Auch 10 in einer kleinen Wohnung zusammengepferchte Katzen oder fünf Hunde auf engstem Raum gehalten sind alarmierend und sollten gemeldet werden. Veterinär-, Ordnungs- und Gesundheitsämter sind gefordert rechtzeitig einzugreifen.

Die häufig von Veterinärämtern verordnete Bestandsreduzierung hat in der Regel nur einen vorübergehenden Effekt. Die Besitzer verstecken häufig Tiere vor einer behördlichen Kontrolle anstatt diese endgültig abzugeben und nehmen trotz vorgegebener Bestandsobergrenze weiter unkontrolliert Tiere auf. Auch verschwinden Tiere teilweise über Nacht, wenn Ärger droht. Oft werden dabei Tiere einfach zurückgelassen. Nach dem Umzug in eine andere Gemeinde oder in ein anderes Bundesland wird dann wieder von vorne begonnen.


Schülerprojekttag der IGS

An einem Projekt der IGS Gifhorn, in dem Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs Berufsfelder sozialer Einrichtungen erkunden sollten, nahm kürzlich auch der Gifhorner Tierschutzverein teil: Fünf Mädchen der IGS hatten sich für das Berufsbild des Tierpflegers entschieden und besuchten das Tierschutzzentrum Ribbesbüttel.

Statt Unterricht im Klassenzimmer erlebten die Schülerinnen nicht nur hautnah, wie vielseitig sich der Beruf des Tierpflegers gestaltet, sondern wurden auch über die drei verschiedenen Fachrichtungen (ab dem 3. Ausbildungsjahr) informiert: Zoo, Tierheim und Tierpension, Forschung und Klinik.

Eine Power Point Präsentation zeigte der Schülergruppe die vielen Facetten aktiver Tierschutzarbeit: Bedeutung von Tierschutzvereinen und Tierheimen für die Öffentlichkeit, Einrichtungen eines Tierheimes, Aufgabenbereiche im Tierheim und Finanzierung eines Tierheimbetriebes.

Nach einem informativen Rundgang über das Tierheimgelände stellte Frau Stephanie Söchtig, Tierpflegerin im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel, die Einzelschicksale einiger vierbeiniger „Gäste“ vor und gab den Mädchen einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche eines Tierheimes.

Während eines „Arbeitseinsatzes“ beim Säubern eines Katzenhauses zeigten sich die Mädchen geschickt: Frau Söchtig war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Zum Abschluss bereiteten die Mädchen eine leckere Mahlzeit (Möhrenspaghetti mit gerösteten Brotkrumen in Paprika-Tomatensauce, Erdbeeren mit Sojajoghurt) nach einem vorgegebenen veganen Rezept in eigener Regie zu.

Nach dem veganen Mittagessen, das die Schülerinnen in eigener Regie zubereiteten (Rezept s.u.), blieb noch Zeit, die an diesem besonderen Tag erworbenen Kenntnisse in verschiedenen Rollenspielen anzuwenden.

 


Konfirmanden spenden

Die Konfirmanden der ev.-luth. Thomaskirchengemeinde Neudorf-Platendorf spenden seit Jahren für eine gemeinnützige Einrichtung. In diesem Jahr wurde der Tierschutzverein bedacht. Fünf Konfirmanden überbrachten unseren Tieren eine Geldspende in Höhe von 310 Euro. Diese Spende werden wir für die vielfältigen Aufgaben im Tierschutzzentrum verwenden.

Im Anschluss haben die Konfirmanden das Tierschutzzentrum besichtigt und waren erstaunt, wie viele Tiere mit ihren unterschiedlichen, doch traurigen Schicksalen im Tierschutzzentrum untergebracht sind. Ein Patenschaftsformular  haben alle gern mitgenommen.

Wir sagen noch einmal herzlichen Dank auch im Namen aller Tiere. Durch ihre Spenden können wir weiteren Tieren helfen


Hunde und Katzen bei Hitze

Bei steigenden Temperaturen und zunehmender Sonneneinstrahlung sollten Tierhalter ihre Gefährten besonders genau beobachten, um eventuelle Veränderungen im Verhalten sofort feststellen und entsprechend schnell reagieren zu können.

Auch Hunde können auf unbehaarten Stellen einen Sonnenbrand bekommen, deshalb sollten sie nicht zu kurz geschoren werden. Ausreichend Trinkwasser muss den Tieren immer zur Verfügung stehen. Mineralwasser mit Kohlensäure eignet sich allerdings nicht. Ideal ist es, wenn die Mitbewohner auf vier Pfoten selbst entscheiden können, wann sie in der Wohnung, im Keller, auf dem Balkon oder im Garten ein kühles Plätzchen aufsuchen, an dem für sie angenehme Temperaturen herrschen. Auch Katzen, die keinen Zugang ins Freie haben, sollte in der Wohnung oder im Haus ein kühler Platz zur Verfügung stehen.

Spaziergänge mit dem Hund

Spaziergänge und sportliche Betätigungen mit dem Hund sollten in die Morgen- und Abendstunden verlegt werden, wenn die Temperaturen gemäßigter sind. Andernfalls können – vor allem bei älteren Tieren – Kreislaufprobleme auftreten.

Hund im Auto

Das Auto kann für Hunde zur tödlichen Falle werden: Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres. Wer ein Tier bei Hitze im Auto zurücklässt, handelt verantwortungslos und verstößt gegen die Tierschutz-Hundeverordnung. Es reicht nicht aus, den Wagen im Schatten abzustellen. Selbst, wer nur eben beim Nachbarn hereinschauen möchte, kann aufgehalten werden. Die Sonne wandert und schon wird es im Inneren des Wagens höllisch heiß. Auch bei bedecktem Himmel wird es in einem Auto rasch zu warm. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Hunde im Auto warten müssen.

Im Gegensatz zum Menschen können sich Hunde und Katzen nicht durch Schwitzen über die Haut Kühlung verschaffen und sind deshalb gegenüber Hitze sehr empfindlich.

Passanten, die ein Tier in Not bemerken, sollten umgehend die Polizei oder auch die Feuerwehr informieren, um das Fahrzeug öffnen zu lassen, falls der Fahrzeughalter oder Fahrer nicht schnell genug gefunden werden kann. Allerdings muss nachweislich nach ihnen gesucht werden. Die Feuerwehr hat per Gesetz nicht die gleiche Befugnis das Auto zu öffnen wie die Polizei.

Wer ein Tier bei Hitze im Auto zurücklässt, handelt verantwortungslos und verstößt gegen die Tierschutz-Hundeverordnung.

Transport von Hunden und Katzen

In einem Transporter können Tiere nur während der Fahrt untergebracht werden, da es darin bei erhöhten Außentemperaturen – selbst im Schatten – zu einer extremen Wärmeentwicklung kommt. Sobald das Fahrzeug abgestellt wird, müssen die Tiere das Fahrzeug verlassen können. Die Nutzung einer Klimaanlage bzw. die Installation von Ventilatoren in einem Transporter ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber sicherlich sehr sinnvoll, um einem Hitzestau bei längeren Fahrten bzw. im Stau vorzubeugen.

Lange Autofahrten sollten beim Fehlen einer Klimaanlage an heißen Tagen in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden.

Für sein unverantwortliches Verhalten kann der Tierhalter nach §17 Tierschutzgesetz zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden – mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe.

Warnsignale erkennen

Glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind einige Anzeichen dafür, dass Hunden die Hitze zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit Anzeichen für einen Hitzeschlag, der im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führt. Erste Anzeichen eines Hitzeschlags erkennt man bei Katzen daran, dass sie unruhig auf und ab gehen, Herzschlag und Körpertemperatur sich erhöhen oder die Tiere stark hechelnd auf dem Bauch liegen. Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzeschlag deuten, ist so schnell wie möglich ein Tierarzt aufzusuchen.


 

Ganzjährige Kleintierhaltung im Freien:
Im Frühjahr kann die Umgewöhnung beginnen

Meerschweinchen in der Außenhaltung Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Kaninchen und Meerschweinchen sollte man am besten im Frühjahr an die ganzjährige Haltung im Freien gewöhnen. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Mit der Eingewöhnung kann man beginnen, sobald die Nächte keinen Bodenfrost mehr aufweisen – laut den Bauernregeln dient hier der Gedenktag der „kalten Sophie“ (15. Mai), der letzte der Eisheiligen, als Anhaltspunkt.

„Damit es durch frisches Gras nicht zu einem abrupten Futterwechsel und möglichen Verdauungsproblemen kommt, sollte man schrittweise vorgehen und die Tiere im Haus zunächst an Frischfutter gewöhnen“, empfiehlt Dr. Henriette Mackensen, Leiterin des Heimtierreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Gehört frisches Gras sowieso zum täglichen Fütterungsrepertoire, kann man diesen Schritt überspringen und die Tiere stundenweise nach draußen setzen –irgendwann dann auch über Nacht.“

Wenn Kaninchen und Meerschweinchen im Frühjahr an die Außenhaltung gewöhnt werden, können sie von da an auch das ganze Jahr über draußen leben. Bevor der Winter kommt, haben sie genügend Zeit, sich langsam an wechselnde Außentemperaturen zu gewöhnen. Spätere Umgewöhnungen, etwa im Sommer, sind nicht ideal, ab September ist es dann zu spät für die Umgewöhnung an die ständige Außenhaltung. „Nichtsdestotrotz dürfen Kaninchen und Meerschweinchen dann aber bei wärmeren Temperaturen auch so stunden- oder tageweise nach draußen“, so Mackensen. Mütter mit Jungtieren sowie kranke Tiere pflegt man in der Regel allerdings das ganze Jahr über besser drinnen.

Schutz vor Sonne, Kälte und Fressfeinden

Grundsätzlich sollten die geselligen Tiere mindestens zu zweit in ausreichend großen Gehegen – in der Außenhaltung mit wetterfesten Schutzhütten – untergebracht sein. Das Gehege sollte ausbruchsicher sein und ebenso Schutz vor dem Eindringen von Mardern oder Füchsen bieten. Da sich in Kotverschmutzungen am After bzw. am Hinterteil der Tiere draußen schnell Fliegenmaden einnisten können, sollte man dies regelmäßig kontrollieren und bei Durchfall sofort den Tierarzt aufsuchen. Im Sommer benötigen Kaninchen und Meerschweinchen unbedingt Schutz vor der prallen Sonne. Das Gehege platziert man daher zum Teil im Schatten oder Halbschatten. Im Winter sollte man die Schlafstellen mit Zeitungspapier und viel Heu isolieren und immer trocken halten. Die Temperatur in der Schutzhütte sollte nicht unter null Grad fallen. In sehr kalten Nächten kann dabei ein untergelegtes Wärmekissen helfen.


Zeit der Maikätzchen startet – Tierheime oft überlastet

In den kommenden Wochen ist in den Tierheimen wieder mit einer vermehrten Aufnahme von Katzenkindern, den „Maikätzchen“, zu rechnen (siehe unter Pflegestellen). Ursache der alljährlichen Katzenschwemme sind unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten und frei lebende Katzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert daher mit seiner Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ an alle Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren und zur Identifizierung kennzeichnen und beim Haustierregister FINDEFIX (www.findefix.com) registrieren zu lassen. Gleichzeitig nimmt der Verband aber auch die Politik in die Pflicht.

„Verantwortungsvolle Katzenbesitzer lassen ihre Tiere, egal ob weibliche Katze oder Kater, kastrieren, damit die Population der Straßenkatzen nicht noch weiter ansteigt“, sagt Moira Gerlach, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Damit die Anzahl der Straßenkatzen nachhaltig und tierschutzgerecht verringert werden kann, fordert der Verband auch die Einführung einer flächendeckenden, möglichst bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten. „Viele Städte und Gemeinden gehen mit gutem Beispiel voran und haben schon entsprechende Verordnungen erlassen“, so Gerlach. Die Tierschützer sehen Bund, Land und Kommune zudem in der Pflicht, Tierschutzvereine finanziell bei Kastrationsaktionen zu unterstützen.

Hintergrund

Geschätzte zwei Millionen frei lebende Katzen gibt es bundesweit. Sie stammen ursprünglich von unkastrierten Freigängerkatzen aus Privathaushalten oder ausgesetzten Tieren ab. Als domestizierte Haustiere sind diese Katzen auf menschliche Zuwendung angewiesen. Viele der Straßentiere leiden unter Krankheiten, Parasiten sowie Mangel- oder Unterernährung. Die einzige nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um ihre Zahl in den Griff zu bekommen und das Leid langfristig zu minimieren, ist die Kastration – ein Routineeingriff. Tierschutzvereine fangen die Straßenkatzen dazu ein, lassen sie nach einer Erholungszeit in ihrem Revier wieder frei und betreuen die Populationen weiterhin an Futterstellen. Die Tiere werden zudem gekennzeichnet und registriert.

Alle Informationen zur Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ sowie Tipps, wie man selbst helfen kann, finden Interessierte unter: www.tierschutzbund.de/katzenschutz.


 

Hunde verstehen mit Gina Hasenfuß

Sie verstehen ihren Hund nicht – ihr Hund versteht sie nicht.

Lernen sie mit Gina Hasenfuß die Sprache ihres Hundes kennen und stellen Sie Fragen rund um Ihren Vierbeiner. Das Tierschutzzentrum Gifhorn und Umgebung e.V. bietet monatlich eine kostenlose Beratungssprechstunde für Mensch und Hund an.
Gina Hasenfuß, bekannt durch „Hunde dolmetschen“ ist zertifizierte Tierpsychologin. Sie arbeitet seit Jahren mit Familien, die Unterstützung bei der Erziehung ihres Hundes brauchen, zusammen.

Die Beratungstermine finden im Tierschutzzentrum Gifhorn und Umgebung e.V., Peiner Landstr. 12, Ribbesbüttel, statt.

Termine: 6. Juni 2018, 4. Juli, 1. August, 5. September, 10. Oktober, 14. November, 5. Dezember, jeweils um 15 Uhr.

Anmeldungen unter info@hunde-dolmetschen.de


Der Tierschutzverein ist auf Spenden angewiesen!

In den letzten Monaten gab es viele Notfälle, die das Budget für „Sorgenkinder“ überstrapaziert haben.

Notoperationen, Unfallkatzen, kostspielige Klinikaufenthalte; schnell sind die Zahlen in vielen Fällen im vierstelligen Bereich gewesen.

Tierschutz bedeutet nicht nur die Unterbringung von Fundtieren. Auch in Fällen wo Tier und Mensch in Not sind, helfen wir. Tierbesitzer im Strafvollzug, im Krankenhaus oder Pflegeheim – in diesem Jahr haben wir viele Tiere unterbringen müssen, bei denen der Verein auf den Kosten „sitzen bleibt“.

Wir möchten auch weiterhin allen Tieren in Not helfen können. Auch das nächste Unfalltier soll eine Chance auf Leben haben und tierärztlich versorgt werden.

Helfen Sie uns mit einer Spende oder Patenschaft – damit auch künftige Notfälle und „Sorgenkinder“ eine Chance haben!


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