Meldungen

Auszeichnung zum Gifhorner des Jahres 2019 im Rittersaal des Schlosses am 7.11.2019

 Die Gifhorner Rundschau verleiht jährlich in einer Gala den Titel „Gifhorner des Jahres“ – in diesem Jahr bereits zum 14. Mal. Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten wurden in den vergangenen Wochen vorgestellt. Darunter auch unsere Tierschutzberaterinnen.

Die Fußballtrainer Werner und Werner gewannen die Leserwahl zum Ehrenamtspreis 2019 der Gifhorner Rundschau und erhielten die begehrte Wandertrophäe. Auch unsere Tierschutzberaterinnen waren unter den Gewinnern und erhielten eine Urkunde.

Die Urkunde erhält im Tierschutzzentrum einen Ehrenplatz.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von den Jagdhornbläsern des Hegerings Schwülper und der Gruppe B and the Rattlesnakes. Seinen Abschluss fand die Gala im Kaminzimmer und Weinkeller des Schlosses bei Fingerfood, Getränken und angeregten Gesprächen.

Es war ein wunderschöner Abend.

 

 


Unverhoffter Geldsegen

Als am 13.11.2019  die Braunschweiger-Zeitung anrief, war ich auf diese große Überraschung nicht gefasst. Redaktionsleiter Herr Dirk Kühn und Herr Reiner Silberstein, stellvertretender Redaktionsleiter der Gifhorner Rundschau, baten um einen Termin. Sie möchten dem Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. ein Paket mit 10.000 Euro überreichen. Ein anonymer Spender hat für den Tierschutzverein diese Spende abgegeben.

Zunächst war ich sprachlos, die Freude war zu groß. Natürlich hatte ich schon des Öfteren von anonymen Spenden in der Zeitung gelesen und gedacht, wäre schön, wenn es den Tierschutzverein auch einmal treffen könnte. -Und dann heute dieser Anruf-. Wünsche können auch in Erfüllung gehen, man muss ihnen nur genügend Zeit geben.

Für dieses Geld können wir endlich unsere Katzenquarantäne teilweise weiter mit artgerechten Boxen ausstatten. Wir können jetzt drei weitere Boxen bestellen. Diese Boxen sind aus einem versiegelten, wärmeneutralen Glasfasergewebe, haben ein sehr gutes Reinigungs- & Desinfektionsergebnis durch abgerundete Ecken, es entstehen keine elektrostatischen Aufladungen, die Boxen sind wärmeneutral im Gegensatz zu Edelstahl, dadurch kommt es zu weniger Wärmeverlust für die Katzen und sind kratzfest im Vergleich zu einfachen PU-Kunststoffboxen.

Die Boxen haben sich bereits vielfach bewährt und sind bereits in vielen Tierheimen und Tierarztpraxen im Einsatz.

Darüber hinaus können wir noch einige Heizmatten für die Hundezwinger kaufen. Der Winter steht vor der Tür. Bisher sind noch nicht alle Zwinger damit ausgestattet.

Der Vorstand und das gesamte Tierschutzzentrum und natürlich unsere Tiere bedanken sich ganz herzlich für die großzügige Spende, die so liebevoll verpackt war. An Kreativität (siehe Fotos) wurde ebenfalls nicht gespart, fast hat man das Gefühl, dass hier ein Künstler am Werk war. Gefreut hat sich das Tierschutzteam auch über die liebevoll verpackten Katzenzungen

Ein ganz herzliches Dankeschön

Artikel in der Gifhorner Rundschau


Nachhaltiger Katzenschutz in Niedersachsen
Deutscher Tierschutzbund unterstützt erneut Kastrations-Aktion

Update: 11.11.2019, 10:20, die Fördermittel sind ausgeschöpft! Die Aktion ist beendet.

Auch in diesem Jahr findet durch die Initiative und Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes und des Deutschen Tierschutzbundes Landestierschutzverband Niedersachsen wieder eine landesweite Katzenkastrations-Aktion in Niedersachsen statt. Ab heute können Tierschutzvereine, Tierheime und Betreuer von Futterstellen erneut alle Katzen, denen kein Besitzer zugeordnet werden kann, kostenlos von einem Tierarzt kastrieren lassen. Die Katzen werden zusätzlich mit einem Transponder gekennzeichnet und bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registriert, um sie zukünftig identifizieren zu können. Die Aktion läuft bis zum 20. Dezember.

„Etwa zwei Millionen Straßenkatzen gibt es in Deutschland, rund 200.000 sind es in Niedersachsen. Sie stammen von unkastrierten Freigänger-Katzen aus Privathaushalten ab und müssen jeden Tag einen harten Kampf ums Überleben führen“, sagt Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V. „Nur die Kastration kann diesen Teufelskreis durchbrechen und das Katzenleid beenden. Deshalb appellieren wir auch an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen.“ Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, ergänzt: „In Niedersachsen haben bisher rund 350 Kommunen ein Kastrationsgebot erlassen und gehen so mit gutem Beispiel voran. Gleichzeitig stehen Bund, Länder und Kommunen aber auch in der finanziellen Pflicht. Dass das Land Niedersachsen mit dem laufenden Katzenschutzprojekt diese Verantwortung wahrnimmt, ist ein wichtiges und vorbildliches Zeichen.“

Bereits zum dritten Mal seit dem Projektstart im Frühjahr 2018 führen Tierschützer in Zusammenarbeit mit Tierärzteschaft, Land und Kommunen die landesweiten Kastrationen durch. Etwa 5.200 Tiere konnten dadurch bisher kastriert werden. Für die Kastrationsaktion in diesem Jahr stellen die Landesregierung und die beteiligten Tierschutzorganisationen insgesamt 278.000 Euro bereit. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Niedersachsen beteiligen sich mit jeweils 15.000 Euro. Um Katzen im Aktionszeitraum kostenlos kastrieren zu lassen, müssen Katzenschützer sich vorab als Teilnehmer anmelden und schriftlich bestätigen, dass es sich nicht um in Privathaushalten lebende Tiere handelt. Nach der Kastration werden die Tiere gekennzeichnet, registriert und wieder freigelassen. Weitere Informationen und Voraussetzungen für die Teilnahme können auf den Websites der niedersächsischen Tierärztekammer unter www.tknds.de und der Landesbeauftragten für Tierschutz des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter www.ml.niedersachsen.de abgerufen werden.


Stimmen Sie für uns ab!

Update 11.11.2019:
Liebe Tierfreunde, viele liebe Menschen haben an Kazoo´s Schicksal Anteil genommen und dazu beigetragen, dass die Operation des tapferen Katzenkindes vollständig finanziert werden kann.

Dadurch, dass viele Tierfreunde bei der Sparkasse in Leiferde ihre Stimme  für das Tierschutzzentrum und im Speziellen für Kazoo abgegeben haben, steht der dringend nötigen Operation nichts mehr im Wege. Die Operation ist am 27.11.2019. Wir werden, wenn Kazoo sich erholt hat, berichten und Bilder posten.

Aber auch unabhängig von der Sparkassen-Aktion wurde für Kazoo gespendet. Im Namen von Kazoo möchten wir uns daher bei all den lieben Menschen ganz herzlich bedanken.

Da insgesamt mehr Spenden für Kazoo eingegangen sind, als sie tatsächlich benötigt, würden wir – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – den überschüssigen Betrag für andere „Notfelle“ verwenden:
So gilt es, zeitnah 2 medizinische notwendige Kastrationen durchführen zu lassen

Stimmen Sie für uns ab!

Aufgrund der Fusion der Sparkassen Celle, Gifhorn und Wolfsburg hat sich die Sparkasse u.a. für das ehrenamtliche Engagement gemeinnütziger Organisationen stark gemacht. Die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg ist jetzt die fünftgrößte Sparkasse Niedersachsens.  In jeder der Filialen vergibt die Sparkasse je 3 x 555€ an Organisationen, die sich ehrenamtlich in Celle, Gifhorn oder Wolfsburg engagieren.

Der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. hat sich in der Filiale Leiferde beworben. Nun liegt es an Ihnen, ob der Tierschutzverein eine Chance auf 555 Euro hat. Geben Sie Ihre Stimme in der Zeit vom 28. Oktober bis zum 4. November 2019 in der Filiale Leiferde für uns ab.

Das Geld benötigen wir für das kleine Katzenmädchen Kazu.

Kazu war erst wenige Wochen alt, als sie mit völlig vereiterten Augen von unseren Tierschutzberaterinnen auf einem Bauernhof gefunden wurde. Schnell stellte sich heraus, dass das kleine Katzenmädchen vollständig blind war. Auf dem Bauernhof hätte die Kleine nicht lange überlebt.

Was man anfangs nur erahnen konnte, hat sich dann kurze Zeit später bei der Untersuchung durch einen Spezialisten bestätigt: Kazu hat keine Augäpfel und noch dazu ein Augenlid, welches sich permanent nach innen rollt und für immer wiederkehrende Entzündungen und somit auch für Schmerzen sorgt.

Kazu muss dringend operiert werden. Bei dieser OP werden die Augenhöhlen gründlich gereinigt und anschließend verschlossen.

Die tapfere kleine Kazu hat mit ihrer Behinderung ansonsten keinerlei Probleme und benimmt sich, wie jedes gesunde Katzenbaby.

Dafür benötigen wir Ihre Hilfe. Die Operation wird ca 500 Euro kosten. Nach dieser Operation werden sich die Augen auch nicht mehr entzünden und Kazu kann ein fast normales Katzenleben führen. Helfen Sie uns, damit wir Kazu helfen können.

Wir bedanken uns schon im Voraus für Ihre Hilfsbereitschaft auch im Namen von Kazu.


Unsere Hunde haben jetzt einen Unterstand im Hundeauslauf bekommen

Der erste Abschnitt für unseren Hundeauslauf ist fertig. Dank Spenden und ehrenamtlicher Hilfe sitzen unsere Hunde jetzt im Trockenen. Auch eine große Liegefläche ist vorhanden, die dankbar von unseren Hunden angenommen wurde. Die weiteren Gartenarbeiten müssen wir auf das Frühjahr verschieben. Dann kommt noch eine schöne Rasenfläche und Sand zum Buddeln dazu.

Wir danken allen Helfern und Helferinnen.


 

Pflegestellen für Katzenkinder gesucht

Der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. sucht Katzenliebhaber, die für eine begrenzte Zeit Katzenbabys/-kinder bei sich aufnehmen, hegen und pflegen bis die Kleinen in ein neues Zuhause vermittelt werden können.

Vorteilhaft wäre natürlich, wenn Sie schon über Erfahrung mit Katzen verfügen. Bestenfalls haben Sie selbst Katzen und wissen daher, worauf es im Zusammenleben und im Umgang mit ihnen ankommt.

Bei gesunden, fröhlichen Katzenkindern, die bereits selbstständig fressen, ist gar nicht so viel mehr Erfahrung erforderlich, um sie bis zur Vermittlung zu versorgen. Oder auch dann, wenn die Katzenmutter dabei ist und sich um ihre Babys kümmert, werden Sie vermutlich gut zurechtkommen. Zumal wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es Probleme geben sollte, die Sie nicht selbst lösen können.

Sie sollten über ausreichend Zeit verfügen, um den kleinen Katzenkindern die benötigten Kuscheleinheiten zu gewähren. Zum Teil handelt es sich auch um halbwilde Kätzchen, die erst an den Menschen gewöhnt werden müssen. Hier ist viel Geduld und Liebe gefragt.

Es wäre schön, wenn diese bedauernswerten kleinen Wesen bis zu seiner Vermittlung bei Ihnen vorübergehend ein liebevolles Zuhause finden würde. Diese Kätzchen werden es Ihnen tausendfach danken.

Es ist nie vorhersehbar, wie schnell ein die Kätzchen vermittelt werden können. Häufig werden schon nach kurzer Zeit Interessenten ausgemacht, manchmal kann es aber auch etwas dauern, bis die Kätzchen endgültig vermittelt werden. Alles das sollte man einplanen, wenn man sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen will. Eine Pflegestelle ist daher nur dann eine echte Hilfe, wenn die Kätzchen bis zur endgültigen Vermittlung dort untergebracht werden.

Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Platz haben damit die Kätzchen sich auch zurückziehen können.

Alle Aufgaben zur Betreuung einer eigenen Katze sollten Sie auch für Pflegekatzen einplanen. Stellen Sie sich idealerweise einfach vor, es wäre ihre eigene Katze. Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied: Planen Sie von Anfang an ein, sich wieder von den Kätzchen trennen zu müssen! Aus welchem Grund ist dieser Unterschied kompliziert? Fragen Sie die vielen Pflegestellen, die Kätzchen behalten haben, weil eine Vermittlung ihnen sonst das Herz gebrochen hätte.

Zu den Aufgaben einer Pflegestelle gehört es auch, die Katzen mit zukünftigen Umweltreizen vertraut zu machen. Umso besser sind die Vermittlungschancen. Viele ängstliche Katzen können in Pflegestellen therapiert werden.

Kosten, insbesondere für tierärztliche Behandlungen werden nach vorheriger Absprache übernommen. Eine Ausnahme bildet selbstverständlich Gefahr im Verzug. Natürlich freut sich unser Budget darüber, wenn die Pflegestelle freiwillig einen Teil dieser Kosten übernimmt, dies ist jedoch keine Bedingung! Die Futterkosten übernimmt ebenfalls der Tierschutzverein und stellt auch das erforderliche Equipment.

Sie können grundsätzlich sicher sein, dass wir Ihnen während der gesamten Pflegezeit ständig beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Wir sind auf ihre Hilfe angewiesen! Sie können unsere Arbeit unterstützen, indem Sie sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen unter Tel. 05374 4434 oder unter info@tierschutz-gifhorn.de zur Verfügung.


Der Tierschutzverein ist auf Spenden angewiesen!

In den letzten Monaten gab es viele Notfälle, die das Budget für „Sorgenkinder“ überstrapaziert haben.

Notoperationen, Unfallkatzen, kostspielige Klinikaufenthalte; schnell sind die Zahlen in vielen Fällen im vierstelligen Bereich gewesen.

Tierschutz bedeutet nicht nur die Unterbringung von Fundtieren. Auch in Fällen wo Tier und Mensch in Not sind, helfen wir. Tierbesitzer im Strafvollzug, im Krankenhaus oder Pflegeheim – in diesem Jahr haben wir viele Tiere unterbringen müssen, bei denen der Verein auf den Kosten „sitzen bleibt“.

Wir möchten auch weiterhin allen Tieren in Not helfen können. Auch das nächste Unfalltier soll eine Chance auf Leben haben und tierärztlich versorgt werden.

Helfen Sie uns mit einer Spende oder Patenschaft – damit auch künftige Notfälle und „Sorgenkinder“ eine Chance haben!


 

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