Meldungen

Deutscher Tierschutzbund launched App „Mein Haustier“ 

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

„Mein Haustier“, die offizielle App des Deutschen Tierschutzbundes, ist ab dem 20. Februar, dem Liebe-Dein-Haustier-Tag, in allen App-Stores zu finden. Mit der kostenfreien App richtet sich der Verband an Hunde- und Katzenbesitzer. Individuell auf die Bedürfnisse des eigenen Tieres abgestimmt, erhalten die Nutzer wertvolle Hilfestellungen, Erste Hilfe-Tipps und Terminerinnerungen.

„Wir wünschen uns, dass es den Tieren in ihrem Zuhause gut geht und sie sicher und glücklich leben können. Daher haben wir unser Wissen und unsere Erfahrung im Heimtierschutz in unsere App einfließen lassen, um allen Hunde- und Katzenbesitzern zur Seite zu stehen“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Besonders frischgebackene Tierhalter sind häufig verunsichert, wenn sie den neu adoptierten Schützling mit nach Hause nehmen und sich nach und nach mit unzähligen Fragen konfrontiert sehen: Welches Futter ist das Richtige? Wie wird der Junghund stubenrein? Wird sich die vorhandene Katze mit der neuen verstehen? Ist das harmloser Juckreiz oder eine Ohrenentzündung? Die App „Mein Haustier“ bietet hier Hilfe und Rat.

Digitaler Helfer für die Hosentasche
Vollkommen kostenfrei und ganz ohne Registrierung kann in der App ein Steckbrief des eigenen Hundes oder der eigenen Katze angelegt werden. Auf Basis von Eckdaten, wie Größe, Gewicht oder Alter, ergibt sich anschließend ein individueller Ratgeber. So bekommen die Nutzer Tipps, die für sie und ihre Vierbeiner auch wirklich relevant sind. Und natürlich ist dabei auf das Wissen und die langjährige Erfahrung des Deutschen Tierschutzbundes Verlass: Die Experten des Verbandes geben Empfehlungen aus den Bereichen Haltung, Erziehung, Pflege, Ernährung, Gesundheit und Reisen. Außerdem enthält die App Erste Hilfe-Tipps für den Ernstfall und weiß, was zu tun ist, wenn das Tier vermisst wird oder es ihm nicht gut geht. Zudem erinnert sie die Nutzer an Termine, etwa an jährlich anstehende Impfungen oder an die Gabe von Medikamenten. Nützliche Checklisten zur Urlaubsplanung oder für den Tierarztbesuch garantieren, dass an alles gedacht wird.

Mehr Infos zur App „Mein Haustier“ und die Möglichkeit zum kostenfreien Download finden Interessierte auf der Website www.mein-haustier-app.de.


Lebendtiertransporte in Drittländer

 Veterinäramt Landshut verweigert Genehmigungen
Tierschützer begrüßen das Vorgehen

Der Deutsche Tierschutzbund und der Deutsche Tierschutzbund Landesverband Bayern begrüßen die Entscheidung des Veterinäramts Landshut, keine Transportgenehmigungen mehr für Rinder in Drittstaaten auszustellen. Medienberichten zufolge hatte eine Amtstierärztin den Export einer trächtigen Kuh nach Usbekistan verhindert; der Landshuter Landrat Peter Dreyer hatte in der Folge angekündigt, dass seine Veterinäre alle derartigen Transporte bis auf weiteres verhindern werden.

„Das konsequente Vorgehen der Veterinärin in Landshut ist extrem mutig und vorbildlich. Kein Tier, und schon gar kein trächtiges, sollte eine fünftausend Kilometer weite Fahrt antreten müssen, wo bekannt ist, dass die Tiere jenseits der EU-Außengrenzen oft zu extremsten Bedingungen transportiert und geschlachtet werden. Und kein Amtsveterinär, der nicht sicherstellen kann, dass die Tierschutzvorschriften bis zum Zielort eingehalten werden, sollte solche Transporte genehmigen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Nicole Brühl, Vorsitzende des Landesverbands Bayern des Deutschen Tierschutzbundes, ergänzt: „Die Entscheidung der Veterinärin ist ein wichtiges Signal und sollte Amtstierärzte in ganz Deutschland ermutigen, Genehmigungen für Lebendtierexporte in Drittländer zu verweigern. Wir hoffen, dass sich viele Veterinärämter und Landkreise ein Vorbild an Landshut nehmen.“

Obwohl es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs gibt, dass EU-Recht und damit Tierschutzvorgaben bis zum Bestimmungsort der Tiere einzuhalten sind, wird dies in der Praxis nicht umgesetzt. Die Tierschutzbestimmungen in den Zielländern sind dagegen oft unzureichend oder gar nicht vorhanden.

Mehr Informationen zum Hintergrund finden Sie online unter: www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte.


Augen auf im Schlussverkauf
Hinter Kunstfell kann echter Pelz stecken

Zum Start des Winterschlussverkaufs und bei den derzeit eisigen Temperaturen stehen Jacken und Mützen mit Fellapplikation wieder hoch im Kurs. Der Deutsche Tierschutzbund, der sich aktuell mit seiner Anti-Pelz-Kampagne #MeinStyleIstPelzfrei für tierfreundliche Mode einsetzt, appelliert jedoch an potentielle Käufer, bei solchen Waren ganz genau hinzuschauen. Denn bei vermeintlichem Kunstfell handelt es sich oft um Echtpelz. Unterstützung erhält der Verband bei seiner Kampagne und seiner Botschaft von Prominenten und Instagram-Influencern.

„Echtfell ist zum Teil genauso billig herzustellen wie Kunstfell und wird den Käufern oft ohne es zu wissen untergejubelt“, erklärt Dr. Henriette Mackensen, Expertin für Pelz beim Deutschen Tierschutzbund. „Das wird auch dadurch möglich, dass eine Kennzeichnung im Etikett häufig nicht vorhanden oder falsch ist. Für Tierfreunde wäre es daher sicherer, komplett auf Textilien mit Fellbesatz zu verzichten.“

Über die Hälfte ihrer Umsätze macht die europäische Pelzindustrie mit Fell-Accessoires, wie Bommeln an Mützen oder Pelzkragen an Jacken. An den grausamen Methoden der Jagd und Haltung von Pelztieren hat sich dabei nichts geändert. Nach wie vor werden jährlich weltweit Millionen Tiere für Pelzmode getötet. Mit der Kampagne #MeinStyleIstPelzfrei will der Deutsche Tierschutzbund daher möglichst viele, insbesondere junge Menschen für Mode ohne Pelz begeistern.

Prominente Unterstützung für tierfreundliche Mode
Unterstützt werden die Tierschützer von Prominenten und Instagram-Influencern. Hennes Bender, Mark Benecke, Tanja Cruz, Jennifer Fischer, Harry G, Muriel Leonie Graf, Janine Jahnke, Henning Krautmacher, Nina Ruge, Barbara Rütting, Simone Sombecki und Andrea Volk haben die Kampagne #MeinStyleIstPelzfrei bisher schon mit eigenen Fotos, Storys oder Videos publik gemacht.

Tierfreunde, die sich dafür einsetzen möchten, dass Tiere nicht für einen unnötigen Trend leiden müssen, können sich ebenfalls an der Kampagne beteiligen. Dafür ruft der Deutsche Tierschutzbund dazu auf, Fotos oder Videos mit dem Hashtag #MeinStyleIstPelzfrei in Bild und Text auf den eigenen Social-Media-Kanälen zu teilen und so allen zu zeigen, dass man sich für einen Style ohne Tierleid ausspricht. Interessierte finden alle Infos dazu auf www.tierschutzbund.de/pelzfrei.


Leider sind bereits alle Plätze für den diesjährigen Zukunftstag belegt.

 


Auszeichnung für junge Tierschützer
Bewerbungsphase für Jugendtierschutzpreis gestartet

 Ab sofort können sich junge Tierschützerinnen und Tierschützer für den Adolf-Hempel-Jugendtierschutzpreis des Deutschen Tierschutzbundes bewerben. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und prämiert Projekte von Kindern und Jugendlichen, die sich im Tierschutz engagieren und eigene Ideen und Projekte umsetzen. Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 31. Mai 2019.

„Wir möchten mit diesem Preis junge Menschen auszeichnen, die sich für Tiere stark machen, die kritisch nachfragen und auch unbequeme Themen aufgreifen, um uns zum Nachdenken zu bringen“, sagt Maja Masanneck, Leiterin des Jugendreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Die Einsendungen zeigen uns immer wieder, mit welcher Hartnäckigkeit und großem Einsatz sich Kinder und Jugendliche im Tierschutz engagieren. Dabei ist die Themenvielfalt sehr groß und reicht über Hunde oder Katzen bis hin zur Landwirtschaft und konsumkritischen Aspekten.“

Bewerbung allein oder in der Gruppe
Bewerben können sich sowohl Gruppen von Kindern und Jugendlichen mit mindestens sechs Personen, zum Beispiel Schul-AGs, Schulklassen oder Jugendtierschutzgruppen, aber auch Einzelpersonen. Die Projekte sollen einen längeren Zeitraum abdecken und zwischen Mai 2017 und Mai 2019 realisiert werden oder – bei dauerhaften Projekten – eine erkennbare Schwerpunktaktivität in diesem Zeitraum aufweisen. Dabei ist es egal, ob es um thematisch um Heimtierhaltung, Landwirtschaft, Wildtier- und Artenschutz oder um Tierversuche geht. Die Jury freut sich über aussagekräftige Vorstellungen der Projekte: eine Beschreibung und anschauliches Material, das den Verlauf des Projekts dokumentiert. Das können zum Beispiel Bilder, Videos oder Zeitungsartikel sein.

Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen. Die Jury unterscheidet dabei die Altersstufen „bis 12 Jahre“ und „13 bis 20 Jahre“. Wer sich oder jemand anderen bewerben möchte, der findet auf der Jugendwebsite des Deutschen Tierschutzbundes alle nötigen Informationen zu Bewerbung sowie die Teilnahmebedingungen: www.jugendtierschutz.de/jugendtierschutzpreis. Als Anregung für zukünftige Preisträger werden dort auch Gewinnerprojekte der vergangenen Jahre vorgestellt.


 

Der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt  für das Tierschutzzentrum

eine stellv. Tierheimleitung (m/w)

 in Vollzeit für 39 Std./Woche. Die Kernarbeitszeit liegt zwischen 08:00 und 18:00 Uhr bei einer 5-Tage-Woche und beinhaltet auch Wochenend- und Feiertagsdienste.

Ihre Aufgaben umfassen:

  • Verantwortlichkeit für die Aufnahme, Pflege, Versorgung und Vermittlung von rund 600 Tieren  jährlich
  • Koordination, Organisation und Führung des Tierheimes und der Angestellten im Vertretungsfall
  • Verantwortlichkeit für den Dienstplan
  • Medizinische Versorgung unserer Tiere in Zusammenarbeit mit den Tierärzten
  • Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Tierheimes, den Tierärzten und den  zuständigen Behörden
  • Übernahme der Rufbereitschaft außerhalb der Dienstzeiten nach Dienstplan

 Ihre Qualifikation

  • Ausbildung zum Tierpfleger (m/w) oder Tierpflegemeister (m/w)
  • Sachkundenachweis nach § 11 TSchG oder die Bereitschaft den Nachweis zu erwerben
  • mindestens zweijährige Führungserfahrung innerhalb oder außerhalb eines Tierheimes
  • Selbständige, strukturierte, eigenverantwortliche und vorausschauende Arbeitsweise
  • Organisations- und Sozialkompetenz
  • Sicheres Auftreten und Kommunikationskompetenz
  • Sicherer Umgang mit gängigen Office Produkten (Word, Excel, Outlook, vorteilhaft TEO)
  • Führerschein der Klasse B

Unser Angebot

  • ein sicherer und interessanter Arbeitsplatz mit Gestaltungsmöglichkeiten
  • ein motiviertes Team
  • eine faire und leistungsgerechte Bezahlung
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (ausschließlich per E-Mail) schicken Sie bitte direkt an die Vorsitzende Frau Gabriele Asseburg-Schwalki. G.asseburg-schwalki@tierschutz-gifhorn.de.

Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. Tierschutzzentrum
Frau Gabriele Asseburg-Schwalki
Peiner Landstr. 12, 38551 Ribbesbüttel


Der Tierschutzverein ist auf Spenden angewiesen!

In den letzten Monaten gab es viele Notfälle, die das Budget für „Sorgenkinder“ überstrapaziert haben.

Notoperationen, Unfallkatzen, kostspielige Klinikaufenthalte; schnell sind die Zahlen in vielen Fällen im vierstelligen Bereich gewesen.

Tierschutz bedeutet nicht nur die Unterbringung von Fundtieren. Auch in Fällen wo Tier und Mensch in Not sind, helfen wir. Tierbesitzer im Strafvollzug, im Krankenhaus oder Pflegeheim – in diesem Jahr haben wir viele Tiere unterbringen müssen, bei denen der Verein auf den Kosten „sitzen bleibt“.

Wir möchten auch weiterhin allen Tieren in Not helfen können. Auch das nächste Unfalltier soll eine Chance auf Leben haben und tierärztlich versorgt werden.

Helfen Sie uns mit einer Spende oder Patenschaft – damit auch künftige Notfälle und „Sorgenkinder“ eine Chance haben!


 

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