Meldungen

Futterspenden für unsere Fellnasen

Heute konnten wir vom REWE-Markt in Isenbüttel einen Einkaufswagen voller Futterspenden abholen. Außerdem haben Kunden, die dort ihr Leergut abgegeben haben, ihr Pfandgeld zu Gunsten der Tiere gespendet. Stolze €180,29 sind damit zusammen gekommen. Dafür ein ganz dickes Dankeschön.

Auch vom Real-Kauf in Gifhorn konnten wir wieder einen ganzen Einkaufswagen voller Futterspenden abholen. Die Futterspendenbox steht hier bereits seit Längerem und wir holen die Futterspenden regelmäßig ab. Für soviel Hilfsbereitschaft sind wir sehr dankbar.

Mit den vielen Leckereien können wir unsere Fellnasen richtig verwöhnen. Sogar Spezialfutter, das in der Anschaffung sehr teuer ist, war dabei.

Im REWE-Markt in der Gifhorner Limbergstraße ist jetzt auch eine Futterspendenbox aufgestellt. Auch dafür sagen wir im Namen unserer Tiere im Voraus vielen Dank.

 

Allen lieben Menschen, die ein Herz für unsere Tiere haben, ein ganz herzliches Dankeschön.

 


Grausamer Umgang mit Versuchstieren am LPT

  • Deutscher Tierschutzbund stellt Strafanzeige und fordert Schließung des Labors
  • Politik muss umgehend handeln und EU-Vorgaben und Ausstiegsplan umsetzen

Angesichts der aktuellen Bilder aus dem Tierversuchslabor LPT (Laboratory Pharmacology and Toxicology), fordert der Deutsche Tierschutzbund dessen Schließung. Alle Versuche am LPT müssen aus Sicht der Tierschützer umgehend eingestellt werden. Der Deutsche Tierschutzbund wird zudem Strafanzeige wegen Tierquälerei stellen. In Richtung der verantwortlichen Politiker drängt der Verband auf die überfällige Behebung der Mängel bei der deutschen Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie. Ziel müsse jedoch der Ausstieg aus Tierversuchen sein.

„Wenn man diese entsetzlichen, kaum zu ertragenden Bilder sieht, kann und darf wirklich niemand mehr behaupten, wir hätten eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt und bei uns würden alle Vorgaben zu Tierversuchen vorbildlich eingehalten“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Dieser Fall macht auf erschreckende Weise deutlich, wozu die mangelhafte Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie in Deutschland führen kann. Die Bundesregierung muss sich das erklärte Ziel der EU auf die Fahnen schreiben: letztendlich müssen Tierversuche vollständig durch tierversuchsfreie Verfahren ersetzt werden. Alle Anstrengungen muss die Politik jetzt auf diesen Ausstieg konzentrieren.“

Barbarische Zustände im LPT

Das Erste zeigt die Undercover-Aufnahmen aus dem Labor heute Abend in der Sendung „FAKT“: Hunde liegen in ihrem eigenen Blut und verenden offensichtlich aufgrund von Vergiftungen durch Testsubstanzen. Ein „Tierpfleger“ schlägt einen Makaken mutwillig gegen einen Türrahmen. Andere Affen werden grob aus den Käfigen gezerrt und nach den Versuchen wieder hineingeworfen. Kristina Wagner, Leiterin des Referats für Alternativmethoden zu Tierversuchen beim Deutschen Tierschutzbund, sagt: „Der Umgang mit den Tieren ist brutal und barbarisch.“ Entsetzt zeigt sie sich auch darüber, dass die Versuche nicht abgebrochen und die schwer leidenden Tiere erlöst wurden. „Offenbar waren sie über lange Zeiträume und während der Nacht unbeaufsichtigt – ein Verstoß gegen die Vorgaben zur Pflege und zum Schutz der Tiere“, so Wagner. Auch dokumentieren die Bilder Verstöße gegen die Haltungsvorgaben: so waren die Käfige der Affen zu klein und enthielten weder Klettermöglichkeiten noch Beschäftigungsmaterial oder Verstecke für die Tiere.

Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert zudem, dass im Fall des LPT offensichtlich wird, was passieren kann, wenn Kontrollen durch die zuständige Behörde nicht in ausreichendem Maß und vor allem nicht ohne Vorankündigung stattfinden. Auch hatte das Personal offenbar nicht die in der EU-Tierversuchsrichtlinie vorgeschriebene Ausbildung bzw. Sachkunde für die Pflege von Versuchstieren, geschweige denn für die Durchführung von Tierversuchen – ein weiterer Mangel der deutschen Umsetzung der EU-Vorgaben.

Giftigkeitsprüfungen ohne Genehmigungsverfahren

Bei den vom LPT durchgeführten Versuchen handelt es sich um Giftigkeitsprüfungen zur Zulassung von Arzneimitteln, Chemikalien, Pflanzenschutzmitteln oder Schädlingsbekämpfungsmitteln, die noch immer gesetzlich vorgeschrieben sind – obwohl es bereits eine Reihe zuverlässiger und moderner tierversuchsfreier Verfahren gibt. Diese Tierversuche müssen der zuständigen Behörde in Deutschland lediglich angezeigt werden, aber kein Genehmigungsverfahren durchlaufen. Deutschland hat hier entgegen der EU-Vorgaben sogar eine stillschweigende Erlaubniserteilung eingeführt: Wenn die Behörde nicht innerhalb von 20 Arbeitstagen widerspricht, darf mit den Versuchen begonnen werden. Aus Tierschutzsicht wird so Tierleid billigend in Kauf genommen.


Unsere Hunde haben jetzt einen Unterstand im Hundeauslauf bekommen

Der erste Abschnitt für unseren Hundeauslauf ist fertig. Dank Spenden und ehrenamtlicher Hilfe sitzen unsere Hunde jetzt im Trockenen. Auch eine große Liegefläche ist vorhanden, die dankbar von unseren Hunden angenommen wurde. Die weiteren Gartenarbeiten müssen wir auf das Frühjahr verschieben. Dann kommt noch eine schöne Rasenfläche und Sand zum Buddeln dazu.

Wir danken allen Helfern und Helferinnen.


Tierheim-Kampagne geht in die nächste Runde

Einzigartige Schützlinge warten im Tierschutzzentrum Gifhorn und Umgebung e.V.

Im Rahmen der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ des Deutschen Tierschutzbundes will der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. Tierliebhabern die falsche Scheu vor dem Gang ins Tierheim nehmen und aufzeigen, dass hier jeder einen einzigartigen Freund fürs Leben finden kann. Alle Informationen zur langjährigen Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes und seiner Mitgliedsvereine, die jetzt in eine neue Runde geht, finden Interessierte auf www.tierheime-helfen.de.

„Die Menschen sollen sehen, was wir durch unsere Arbeit jeden Tag aufs Neue erleben dürfen: wie wundervoll und liebenswert Tierheimtiere sind“, sagt Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V. Sie appelliert an alle, die auf der Suche nach einem neuen Haustier sind: „Der erste Gang sollte immer ins Tierheim führen. Hier wartet auf jeden Tierfreund und jede Tierfreundin ein passender tierischer Weggefährte mit ganz eigener Geschichte und eigenem Charakter. Und Mensch und Tier zusammenzubringen ist jedes Mal aufs Neue wunderschön – wir knüpfen wirklich einzigartige Bündnisse fürs Leben.“

Die neu ausgerichtete Kampagne kommt in einem frischen, bunten Look daher. Neue Materialien zur Kampagne, wie Broschüren, Flyer, Aufkleber, Poster und Postkarten, liegen nun im Tierschutzzentrum aus. Auch über die eigenen Social Media-Kanäle will sich der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. für ein besseres Image von Tierheimtieren stark machen. Alle stolzen Tierhalter sind deshalb dazu aufgerufen, unter dem Hashtag #MeinTierheimtier das Internet mit Fotos ihrer eigenen tierischen Begleiter aus dem Tierheim zu verschönern. Wer sein Bild mit Geschichte mit dem Deutschen Tierschutzbund über die Kampagnenwebsite www.tierheime-helfen.de teilt, bekommt als Dankeschön zudem ein Solidaritätsarmband mit der Aufschrift „Lieblingstier Tierheimtier“, das die Verbundenheit mit den Tierheimen ausdrückt.

Die Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ macht auch auf die wertvolle Arbeit der Tierheime aufmerksam. Obwohl der Verein deshalb immer wieder an finanzielle Grenzen stößt, packen hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter jeden Tag gemeinsam an, um jedem einzelnen Tier in Not zu helfen.


 

Pflegestellen für Katzenkinder gesucht

Der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. sucht Katzenliebhaber, die für eine begrenzte Zeit Katzenbabys/-kinder bei sich aufnehmen, hegen und pflegen bis die Kleinen in ein neues Zuhause vermittelt werden können.

Vorteilhaft wäre natürlich, wenn Sie schon über Erfahrung mit Katzen verfügen. Bestenfalls haben Sie selbst Katzen und wissen daher, worauf es im Zusammenleben und im Umgang mit ihnen ankommt.

Bei gesunden, fröhlichen Katzenkindern, die bereits selbstständig fressen, ist gar nicht so viel mehr Erfahrung erforderlich, um sie bis zur Vermittlung zu versorgen. Oder auch dann, wenn die Katzenmutter dabei ist und sich um ihre Babys kümmert, werden Sie vermutlich gut zurechtkommen. Zumal wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es Probleme geben sollte, die Sie nicht selbst lösen können.

Sie sollten über ausreichend Zeit verfügen, um den kleinen Katzenkindern die benötigten Kuscheleinheiten zu gewähren. Zum Teil handelt es sich auch um halbwilde Kätzchen, die erst an den Menschen gewöhnt werden müssen. Hier ist viel Geduld und Liebe gefragt.

Es wäre schön, wenn diese bedauernswerten kleinen Wesen bis zu seiner Vermittlung bei Ihnen vorübergehend ein liebevolles Zuhause finden würde. Diese Kätzchen werden es Ihnen tausendfach danken.

Es ist nie vorhersehbar, wie schnell ein die Kätzchen vermittelt werden können. Häufig werden schon nach kurzer Zeit Interessenten ausgemacht, manchmal kann es aber auch etwas dauern, bis die Kätzchen endgültig vermittelt werden. Alles das sollte man einplanen, wenn man sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen will. Eine Pflegestelle ist daher nur dann eine echte Hilfe, wenn die Kätzchen bis zur endgültigen Vermittlung dort untergebracht werden.

Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Platz haben damit die Kätzchen sich auch zurückziehen können.

Alle Aufgaben zur Betreuung einer eigenen Katze sollten Sie auch für Pflegekatzen einplanen. Stellen Sie sich idealerweise einfach vor, es wäre ihre eigene Katze. Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied: Planen Sie von Anfang an ein, sich wieder von den Kätzchen trennen zu müssen! Aus welchem Grund ist dieser Unterschied kompliziert? Fragen Sie die vielen Pflegestellen, die Kätzchen behalten haben, weil eine Vermittlung ihnen sonst das Herz gebrochen hätte.

Zu den Aufgaben einer Pflegestelle gehört es auch, die Katzen mit zukünftigen Umweltreizen vertraut zu machen. Umso besser sind die Vermittlungschancen. Viele ängstliche Katzen können in Pflegestellen therapiert werden.

Kosten, insbesondere für tierärztliche Behandlungen werden nach vorheriger Absprache übernommen. Eine Ausnahme bildet selbstverständlich Gefahr im Verzug. Natürlich freut sich unser Budget darüber, wenn die Pflegestelle freiwillig einen Teil dieser Kosten übernimmt, dies ist jedoch keine Bedingung! Die Futterkosten übernimmt ebenfalls der Tierschutzverein und stellt auch das erforderliche Equipment.

Sie können grundsätzlich sicher sein, dass wir Ihnen während der gesamten Pflegezeit ständig beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Wir sind auf ihre Hilfe angewiesen! Sie können unsere Arbeit unterstützen, indem Sie sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen unter Tel. 05374 4434 oder unter info@tierschutz-gifhorn.de zur Verfügung.


Der Tierschutzverein ist auf Spenden angewiesen!

In den letzten Monaten gab es viele Notfälle, die das Budget für „Sorgenkinder“ überstrapaziert haben.

Notoperationen, Unfallkatzen, kostspielige Klinikaufenthalte; schnell sind die Zahlen in vielen Fällen im vierstelligen Bereich gewesen.

Tierschutz bedeutet nicht nur die Unterbringung von Fundtieren. Auch in Fällen wo Tier und Mensch in Not sind, helfen wir. Tierbesitzer im Strafvollzug, im Krankenhaus oder Pflegeheim – in diesem Jahr haben wir viele Tiere unterbringen müssen, bei denen der Verein auf den Kosten „sitzen bleibt“.

Wir möchten auch weiterhin allen Tieren in Not helfen können. Auch das nächste Unfalltier soll eine Chance auf Leben haben und tierärztlich versorgt werden.

Helfen Sie uns mit einer Spende oder Patenschaft – damit auch künftige Notfälle und „Sorgenkinder“ eine Chance haben!


 

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