Meldungen

Aktionswoche „Check meinen Chip“ geht in die zweite Runde

Vom 10. bis 14. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) u. a. in Kooperation mit FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, die Aktion „Check meinen Chip“ durch. Im Rahmen der Woche rufen die Verbände Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip unverwechselbar gemacht werden. Mit der Chipnummer kann der Halter sie anschließend kostenfrei bei FINDEFIX registrieren (www.findefix.com). „Check meinen Chip“ findet bereits zum zweiten Mal und immer in der zweiten Septemberwoche statt.

„Nur wenn die eigenen Daten im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Haustier auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden – umso wichtiger ist es, diese stets auf dem neuesten Stand zu halten“, erklärt Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. Zum Ändern der Daten erreichen Tierhalter das FINDEFIX-Team unter der Telefonnummer 0228-6049635 oder per E-Mail an info@findefix.com. Ob das Tier überhaupt schon registriert ist, können Halter über die Mikrochip-Nummer-Abfrage auf der Website www.findefix.com prüfen und die Anmeldung gegebenenfalls online kostenfrei nachholen.

Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung
Zur Kennzeichnung eines Tieres setzt der Tierarzt einen reiskorngroßen Chip mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann – ebenso wie bei Ziervögeln eine Ringnummer – vom Tierarzt oder vom Halter selbst bei FINDEFIX registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein verschwundenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammen finden. Die Aktion soll außerdem helfen, Tierheime zu entlasten, indem Fundtiere dank Kennzeichnung und Registrierung einfach und schnell zugeordnet werden können.

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert aktuell auch im Rahmen seiner Kampagne #RegistrierDeinTier (www.registrier-dein-tier.de) an alle Tierhalter, ihre Tiere nach dem Chippen registrieren zu lassen.


Eröffnungsfeier von Human-Dog Niedersachsen
Ausbildungszentrum für Mensch und Hund

Bei der gut besuchten Eröffnungsfeier von Human-Dog  Niedersachsen Ausbildungszentrum für Mensch und Hund gab es eine Tombola zugunsten des Tierschutzvereins. Der Erlös der Tombola ging zu 100 % an unser Tierschutzzentrum und kommt somit unseren Tieren zugute. Es sind 400 Euro zusammengekommen, die uns Toni, der Retriever, überbracht hat. Dafür bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich.

Die Tombola ist durch die großzügigen Spenden der Firmen Feingeleint, Hund & Freizeit, Hund & Katz, Murphymotion.de – die kleine Retrieverleinen Werkstatt in München, @die hundebaff, Fritzcafe, Marios Dogshop, Carsten Schröder, Katja Schammler, Weltmeisters Dogfood/Dogsport, Kosmetikpraxis Astrid Schäffer, Oliver Kiraly , Der Tierladen Wenden, Anett Siebert, Piccolino-Scholz, Post- und Ticketforum Salzgitter, Schreibdiele, C1 Cinema, DRC BZG Hannover und Hans-Jürgen Buchhorn, zusammengekommen.

Wir sind immer wieder dankbar, dass sich so viele Firmen für den Tierschutz engagieren und sich durch großzügige  Preisspenden daran beteiligen.


Internationale Anti-Pelz-Kampagne der Fur Free Alliance macht Druck auf Prada 

Weil Prada immer noch Pelz in seinen Kollektionen verwendet, startet die Fur Free Alliance während der anstehenden, weltweit stattfindenden „Fashion Weeks“ eine Kampagne gegen die Modemarke. Der internationale Zusammenschluss aus mehr als 40 Tierschutzorganisationen, dem auch der Deutsche Tierschutzbund angehört, setzt sich für ein Ende der Pelztierhaltung und des Handels mit Echtfell ein. Gemeinsam mit allen Mitgliedern der Allianz wird der Deutsche Tierschutzbund Druck ausüben und Prada auffordern, es Konkurrenten nachzumachen und endlich pelzfrei zu werden. Tierfreunde sind aufgefordert, ihren Protest direkt an Prada zu richten.

„Tierschutz ist inzwischen auch in der Modewelt ein wichtiges Thema geworden. Prada sollte deswegen ebenfalls neue Wege gehen und keine grausame Tierqual mehr unterstützen“, sagt Dr. Henriette Mackensen, Fachreferentin für Artenschutz und Pelzexpertin beim Deutschen Tierschutzbund. „Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, dass Tiere für ein überflüssiges Luxusgut wie Pelz leiden und sterben müssen.“

Auf Pelztierfarmen verbringen Wildtiere, wie Marderhunde, Nerze oder Füchse, ihr ganzes Leben in kleinen Drahtkäfigen, in denen sie ihr natürliches Verhalten in keinster Weise ausüben können. Sie werden vergast oder durch Elektroschocks getötet. In freier Wildbahn werden Pelz tragende Wildtiere auch heute noch in vielen Ländern mit Fangeisen gefangen. Oft harren die Tiere tagelang ohne Nahrung und Wasser in den Fallen aus, bis sie verenden oder von den Fallenstellern getötet werden. Viele verstümmeln sich selbst, im verzweifelten Versuch, aus den Fangeisen zu fliehen.

Verbraucher sprechen sich gegen Pelz aus
Umfragen zeigen, dass sich die Mehrheit der Verbraucher gegen die Verwendung von Pelz ausspricht. Viele andere große Modemarken, darunter Gucci, Versace, Armani, Michael Kors, Hugo Boss und seit heute auch Burberry, haben sich dem Druck der Öffentlichkeit gebeugt und verzichten bereits auf Echtpelz. Die Kampagne der Fur Free Alliance fokussiert sich auf die Modewochen in New York City (6.-14.9.), London (14.-18.09.), Mailand (18.-24.9.) und Paris (24.9.-2.10.). Der Deutsche Tierschutzbund nimmt die Veranstaltungen zum Anlass, um öffentlich zum Protest aufzurufen. Tierfreunde können sich mit einem Musterbrief, zu finden auf der Website www.tierschutzbund.de/kampagne-pelz, direkt an Prada wenden.


Sommerfest 2018 – 40 Jahre Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V.

 

Dieses Jahr fand unser Sommerfest am Sonntag, dem 26.08.2018 statt. Erst am Freitag hatten wir unser 40-Jähriges Bestehen gefeiert. Und beide Feiern übertrafen wieder mal unsere Erwartungen.

Während der Aufbau noch bei bedecktem Wetter und teilweise Regen stattfand, konnten wir am Sonntag zahlreiche Besucher bei sonnigem Wetter im Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel begrüßen. Viele der Besucher hatten ihre Vierbeiner mit dabei, die sich friedlich auf unserem Gelände tummelten.

Wieder mit dabei waren Hund & Katz, Hunde dolmetschen mit Gina Hasenfuß und Tierschutz miteinander e. V. Erstmalig bei uns dabei waren die Tierfotografin Carina Benhardt, Feingeleint, der Hunde-Tiersalon Sunshine, die Hunde-Physiotherapeutin Kerstin Niebuhr, Reico und Anifit Hundefutter, der Deutsche Tierschutzbund Landesverband Niedersachsen, Human Dog und Natur ohne Jagd e. V.

Und so konnten sich die Besucherinnen und Besucher an den unterschiedlichen Ständen die Zeit vertreiben, Sachen für ihre Lieblinge besorgen, Fotos machen lassen oder viele Informationen erhalten. Auch für die kleinen Besucher gab es wieder viel zu erleben. Kinderschminken, Luftballons, Dosen werfen, Button selber machen, eine Tierschutz-Rallye und vieles Mehr. Und es gab wieder eine Tombola mit vielen schönen Preisen und einen Flohmarkt.

Für das leibliche Wohl gab es Kuchen, Waffeln, Brezeln, Pommes, Fitness Salat und weitere vegetarische Köstlichkeiten. Und für die Vierbeiner leckeres Hunde-Eis.

Höhepunkt war dann natürlich wieder die Vorstellung unserer Tierheimhunde und der Hundewettkampf. Vorgestellt wurden erstmalig alle unsere Hunde.

 

Zum Hundewettkampf traten dieses Jahr 10 Mensch-Tier-Teams an und stellten sich dem Parkour. Der Spaß stand wieder an erster Stelle. Und den hatten die Teams und die Zuschauer dann auch wieder.

 

 

Und wem der ganze Trubel zu viel wurde, der konnte sich in der Chill-out-Ecke ausruhen und nebenbei die Kaninchen bei der Kleintiervilla beobachten.

Abschließend bleibt uns nur wieder zu sagen: Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern, Ausstellern, den Teilnehmer-Teams am Hundewettkampf und natürlich den vielen Besuchern! Wir freuen uns aufs Sommerfest nächstes Jahr.


Von Tierliebe zum Leid ist nicht weit, wenn Tierzucht zum Tierleid wird

Am 28.07.2018 ereilte uns ein Anruf der Polizei. Im Rahmen eines Einsatzes, bei dem eine Schlange wieder eingefangen werden sollte, wurden die Beamten auf sehr viele in einem kleinen Stall untergebrachte Tiere aufmerksam.

Als die Beamten den Stall genauer untersuchten, bot sich ihnen ein Bild des Grauens.  Geschätzt ca. 400 Tiere waren dort auf engstem Raum untergebracht. Zahlreiche Käfige waren in dem ca. 20 qm² großen Stall aufgestellt.

Zusammen mit dem Veterinäramt und mehreren Tierschutzorganisationen konnten über 60 Meerschweinchen, ca. 40 Kaninchen, 24 Ratten, 10 Wachtel, ca. 80 Mäuse, 25 Schlagen, 4 Hunde, zwei Papageien sowie zahlreiche weitere Vögel (Sittiche und Finken) gesichert werden.

Jetzt geht es erst einmal darum, sich einen Überblick über den Gesundheitszustand der Tiere zu verschaffen. 25 Kaninchen wurden von uns in der „Kleintiervilla“ aufgenommen. Ein Kaninchen ist leider bei der Tierärztin verstorben. Vermutlich  wurden die Tiere gezüchtet, um sie weiter zu verkaufen.

Hier einige Eindrücke, welche Bilder sich unseren Tierschützern boten:


Hochsaison im Tierheim -Anzahl ausgesetzter Tiere steigt im Sommer

Tierschutzzentrum ist auf Spenden angewiesen

Im Tierschutzzentrum Gifhorn und Umgebung e.V. in Ribbesbüttel herrscht derzeit Hochsaison. Katzen, Hunde und kleine Heimtiere, wie Kaninchen und Mäuse beherbergt das Tierschutzzentrum aktuell. In den letzten Wochen musste das Tierheim zudem etliche  ausgesetzte Tiere bei sich aufnehmen. Die Tierschützer führen dies auch auf die sommerliche Urlaubssaison zurück.

Mit seinen Geschwistern im Wald entsorgt

„Wer ein Tier aussetzt, verhält sich vollkommen verantwortungslos und verstößt zudem gegen das Tierschutzgesetz“, sagt Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V. „Als Tierhalter übernimmt man mit der Aufnahme eines Tieres die Verantwortung für ein anderes Lebewesen und muss für dessen Wohlergehen sorgen – auch in der Urlaubszeit.“ Anschaffung und Auswahl des Tieres sollten daher gut überlegt, der Verbleib des Tieres während eines Urlaubs im Vorfeld geklärt sein. Am besten man erkundigt sich daher frühzeitig, wer aus der eigenen Familie, aus dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft das Tier versorgen kann. Findet sich dort niemand, kann man sich um einen Tiersitter bemühen oder das Tier in einer Tierpension unterbringen.

Aus dem Auto geworfen

Insgesamt steigt die Anzahl der Tiere im Tierheim in der Urlaubszeit an. Auch wenn nur einige Tiere ausgesetzt werden, werden in dieser Zeit auch mehr Tiere im Tierschutzzentrum abgegeben. Manche Tierhalter versuchen sich ihrer Verantwortung zu entziehen und geben ihre Tiere als vermeintliche Fundtiere aus. Oft sind die genauen Umstände bei der Aufnahme im Tierschutzzentrum unbekannt. Durch die vermehrte Aufnahme von Tieren ist das Tierschutzzentrum aktuell an seine Kapazitätsgrenzen gekommen, denn alle Tiere wollen gut untergebracht und versorgt sein – das braucht Platz, kostet Zeit und Geld. Viele Tiere sind krank, verletzt oder unterernährt;  viele der Tiere müssen darüber hinaus auch noch geimpft, entwurmt und entfloht werden, einige Tiere benötigen teure Medizin.

Da wir auch weiterhin allen Tieren in Not helfen wollen, sind wir auf Spenden angewiesen. Helfen Sie uns mit einer Spende oder Patenschaft – damit auch künftige Notfälle und „Sorgenkinder“ eine Chance haben!


 

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