Pflegestellen

Aktualisiert am  15.01.2018

Hier sehen Sie unsere Samtpfoten in den Pflegestellen:

Die Kleinen bekommen die erste Impfung und dürfen dann, im Alter von 9-10 Wochen, umziehen. Sie können sich gerne mit unseren Pflegestellen in Verbindung setzen und die Kleinen besuchen. Da die Kleinen in diesem Alter noch nicht kastriert sind, erheben wir pro Tier ein Kastrationspfand von 20 Euro, dieser Betrag wird bei Nachweis der Kastration wieder zurückgezahlt.

 

Bärbel und Kalli haben Diabetes

Bärbel
Kalli

Auch Stubentiger können zuckerkrank werden. Appetitverlust ist bei Katzendiabetes ein Zeichen fortgeschrittener Krankheit. Anfangs fressen betroffene Tiere eher mehr als weniger, außerdem trinken und urinieren sie mehr als gewohnt. Das Fell wird glanzlos und struppig. Bei Verletzungen besteht eine schlechte Wundheilung.

Dass Bärbel Diabetes hatte, fiel erst auf, als sie nicht mehr fressen wollte. Welche Leckerei ihr auch angeboten wurde, sie leckte nur kurz daran und wandte sich dann ab. Bärbel ist eine liebe, selbstbewusste Katze, die die Nähe zum Menschen selbst bestimmt.

Kalli kam als Fundkatzenbaby ins Tierheim und wurde bis zu seiner Vermittlung liebevoll versorgt. Nach einem Jahr kam er zurück, da seine Menschen mit der Diagnose Diabetes auf Dauer nicht zurechtkamen und es Kalli immer schlechter ging. Kalli ist ein sehr lieber, ruhiger Kater, der die Zuneigung zum Menschen sucht.

Bärbel und Kalli werden seit einiger Zeit in der Pflegestelle bei Gabriele Schaepers liebevoll umsorgt und bestens versorgt. Das soll jedoch nicht das Ende ihres Katzenlebens sein. Denn eine Pflegestelle ersetzt nicht die „eigene Familie“, die beide so dringend benötigen.

Bärbel und Kalli brauchen eine zuverlässige Familie, die ihnen ganz viel Liebe gibt und ihnen hilft, trotz Diabetes, ein schönes Leben zu führen.

Beide Katzen bekommen 2x täglich Insulin; morgens und abends. An die Prozedur des Blutzuckermessens sind sie gewöhnt. Ein gutes Nass-Katzenfutter, getreide- und zuckerfrei, das eigentlich jede Katze bekommen sollte, ist selbstverständlich. Trockenkatzenfutter sollte nicht gefüttert werden. Selbst für Berufstätige ist der kleine Aufwand, morgens und abends, zu bewältigen. Dafür werden sie mit viel Zuneigung von Bärbel oder Kalli belohnt.

Haben Sie Erfahrungen mit Diabetes-Katzen oder glauben Sie, mit einer Diabetes-Katze umgehen zu können? Sprechen Sie uns an und geben Bärbel und Kalli das ersehnte Zuhause.

Im Internet gibt es einige Foren, die sich intensiv mit Katzendiabetes auseinandersetzen. Auch Gabriele Schaepers hat sich so ein umfangreiches Wissen über den Umgang mit Diabetes angeeignet und steht mit diesem Wissen jederzeit zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Tierschutzzentrum unter Tel. 05374 4434 oder bei Familie Schaepers unter Telefon 0171 3141832.

 

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