Erfolgsgeschichten

Wir freuen uns immer sehr über „Post“ von unseren ehemaligen Schützlingen. Wenn sie auch eine Erfolgsgeschichte haben, die wir hier veröffentlichen dürfen, dann schicken sie diese bitte an folgende  E-Mail: webmaster@tierschutzgifhorn.de     

 

Sookie ist angekommen!

Nach über einem Jahr hat unsere Sookie endlich ein wunderschönes Zuhause bekommen.

Liebes Tierschutzteam,
Sookie hat sich schon ziemlich gut eingelebt,  jeden Winkel im Haus erkundet und spielt und schmust gern mit uns. Sie ist echt eine Süße!

Liebe Grüße von uns


Happy End für Snoopy

Mehr als vier Wochen lebt Snoopy nun schon bei uns. Kaum zu glauben, dass es erst vier Wochen sind, denn Snoopy hat sich schon so gut bei uns eingelebt, dass es uns schon viel länger vorkommt!

Wir erinnern uns noch daran, wie wir Snoopy auf der Homepage des Tierschutzvereins entdeckt haben – es war quasi „Liebe auf den ersten Blick“. Deswegen ging es dann auch direkt am nächsten Tag ins Tierheim, wo wir das erste Mal auf den liebevollen Senior trafen. Uns wurde gesagt, dass er aufgrund seines fortgeschrittenen Alters sehr schlechte Vermittlungschancen hätte, was für uns aber nur ein Grund mehr war ihn besser kennenzulernen. Ab da an kamen wir regelmäßig im Tierheim vorbei, um mit Snoopy eine Runde spazieren zu gehen und uns gegenseitig besser kennenzulernen. Die Chemie stimmte ab dem ersten Tag, kein Wunder bei diesem tollen und menschenfreundlichen Hund! Nachdem wir endlich das Einverständnis unseres Vermieters hatten, holten wir Snoopy dann endlich zur Probe zu uns nach Hause. Da wir ihn schon vorher tagsüber mit bei uns zuhause hatten, fiel ihm die Eingewöhnung leicht. Riesig war die Freude über sein übergroßes Körbchen und erst recht über sein neues Schweinchenspielzeug „Gunther“!

Problemlos trainierten wir mit Snoopy nach und nach das alleine bleiben in der Wohnung und übten täglich erfolgreich an den Grundkommandos. Damit Snoopy jedoch nicht den ganzen langen Tag alleine bleiben muss, kommt er tagsüber mit Frauchen zur Arbeit in eine Werbeagentur und lässt sich dort nur zu gerne von den lieben Kollegen kraulen und füttern! Und wenn gerade mal kein Kollege zur Stelle ist, verschläft er einfach den Großteil der Zeit oder geht auf Schnüffeltour durch das Büro, bis es dann mittags endlich in den Park nebenan geht…

Wir sind überglücklich, dass wir Snoopy bei uns haben! Er macht sich (trotz vorheriger Bedenken) wirklich klasse in unserer Wohnung. Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten Tage, Wochen und Jahre mit ihm und hoffen, dass er bei uns ein schönes Zuhause gefunden hat!

Ein lieben Dank auch an den Tierschutzverein Gifhorn für die Beratung und Unterstützung während der ersten Zeit und natürlich für die Vermittlung von unserer Schlafnase!


 

Hallo liebes Tierheim.

Nun sind wir seit 3 Wochen ausgezogen und wollten uns doch mal melden, um euch zu sagen, dass es uns gut geht. Das Foto hier zeigt einen für uns sehr typischen Moment. Ayumi dreht sich weg und Ronny (ehemals Geronimo) sieht sehnsüchtig zu ihr herüber. Aber Ronny bleibt ganz geduldig, ganz Gentleman und auch ganz anders, als es sein Ruf vielleicht erwarten ließ.

Anfangs hat Ayumi sich noch viel unterm Sofa oder Bett verkrochen und Ronny immer nur angefaucht, wenn er mit ihr spielen wollte. Vielleicht hatte sie ihn vom Katzenzimmer im Tierheim noch zu sehr als Raufbold in Erinnerung.

Das hat sich inzwischen fas ganz gelegt. Ajumi ist viel mutiger geworden und manchmal dreht sie das Spiel auch einfach um und jagt Ronny die Treppe rauf oder runter.


Ein Happy-End gab es in den letzten Wochen für einige unsere Bewohner aus der Kleintiervilla: Sunny, Lisa, Marie, Merlin, Monty und Merlin(2) haben in unterschiedlichen Familien mit Artgenossen und artgerecht gestalteten Kaninchengehegen ein wunderschönes Zuhause gefunden. Mehrere sehr tolle Beispiele für die Kaninchenhaltung, wie wir sie uns für unsere Langohren wünschen.

Hier ein kurzer Bericht über unser Julchen, die ehemalige Ulla

Unser kleines „Scheißerchen“ war komplett unsauber. Mit viel ausprobieren haben wir es nach 3 Tagen geschafft, dass sie zumindest ihren Urin im Katzenklo absetzt. Kein Streu, einfach nur Zeitungspapier, abgedeckt mit einer Lage „zewa-Haushaltstüchern“ (ganz wichtig!!, warum auch immer).  Der Kot wurde weiter nach irgendwelchen, uns nicht ersichtlichen Wertungen, kreuz und quer im Zimmer abgesetzt. Stress konnte es nicht sein, sie fühlt sich pudelwohl und bewohnt das gesamte obere Stockwerk. Auch mit unseren anderen 4 Katzen gibt es kein Problem. Sitzen voreinander, schauen sich an und dann geht jede Katze ihren Weg ungehindert weiter. Bislang noch keine Schlägerei, und das obwohl sie den Lieblingsplatz aller in unserem Wasserbett direkt auf der Heizung eingenommen hat. Na gut, schlafen die anderen dann halt am Fußende und mein Mann und ich müssen sehen, dass wir uns irgendwo ein freies Plätzchen erkämpfen.

Sie hat in einer Woche schon ein ganzes Kilogramm zugenommen. Langsam wird aber das Fressverhalten ruhiger, sie hat eineinhalb Dosen Tropic von „Feinkost-Aldi“ am Tag verdrückt. Es bleibt jetzt sogar schon mal was im Napf übrig.

Dann waren wir vorgestern mit ihr zur Bioresonanz. Alles soweit ok, sie hat ein paar, aber nicht tragische Allergien. Allerdings sind Leber und Darm auffällig gewesen. Die Pilze im Darm können auch zur Einfärbung im Auge geführt haben. Also hat sie neue Augentropfen bekommen. Heute Morgen bekam sie den ersten Tropfen, und seitdem kratzt sie sich nicht mehr und geht ganz ordentlich aufs Klo. Unglaublich. Sind noch mehr hin und weg von dem kleinen Fusseltier. Die Eintrübung des Auges hat sich auch nach der Behandlung gebessert, das Auge ist klarer geworden. Jetzt sind wir natürlich absolut in freudiger Erwartung, dass sich das Auge komplett erholt und sie schmerzfrei wird.

Werde mich wieder melden, wenn es etwas Neues gibt vom Julchen. Bis dahin nochmals vielen Dank für den kleinen Pflegefall und liebe Grüße


Mein neues Zuhause, Betrachtungen von Susi

     
Hallo, liebe Frau Bieling und liebe Frau Hölter,

nun bin ich sieben Tage in Leiferde. Ich möchte euch berichten, wie es mir hier geht.

Als ich im Wohnzimmer angekommen war und sich mir die Tür des Tragekorbes öffnete, habe ich aus großer Angst heraus versucht, irgendwo eine Ecke zu finden, in der ich mich verkriechen konnte. Erst war es hinter dem Sofa, dann im Keller. Dort haben sie mich aber entdeckt. Mit Mühe konnte ich dann noch entwischen und bin in diesem kleinen Schrank gelandet. Ich habe mich ganz eng an die Wand gedrängt, damit ich bloß nicht entdeckt würde. Doch plötzlich öffnete sich die Tür und Klaus, so hatte ihn die Frau genannt, die uns dann öfter besucht hat, schaute lächelnd auf mich. Ganz vorsichtig kuschelten wir, da hatte ich ein wenig Zuversicht. Dennoch traute ich mich nicht hinaus. So schloss sich die Tür wieder und ich war allein.

Allmählich bekam ich Hunger und wünschte mir, er möge bald wiederkommen. Und er kam. Wir kuschelten Stufe für Stufe nach oben. Es war schön. Dann sah ich die für mich gedeckte Tafel.

O, es schmeckte wunderbar. Sheba Nassfutter, Dreamies und Wasser und Milch. Ich hatte großen Appetit! Sofort meldeten sich dann mein Magen und mein Darm. Also suchte ich den Ort auf, an dem ich ger-ne und häufig bin. Warum muss er mich jetzt schon wieder foto-grafieren? Klaus geht immer in den kleinen Raum durch die Tür. Plötzlich rauscht es dann fürchterlich.

Im Flur, der mein Esszimmer geworden ist, steht ein merkwürdiges Gerät. Ich habe schon mal in die Löcher hineingeschaut und hineingerochen. Klaus macht mit seinen Fingern so merkwürdige Kratzbewegungen und sagt: „Kratzliege, Kratzliege“. Na, vielleicht werde ich es eines Tages begreifen, was er damit meint.

Inzwischen habe ich auch noch andere Räume erobert. Das hat mich viel Überwindung gekostet. Da gibt es ein großes Wohnzimmer, einen Flur und einen Wintergarten. Unter dem Sofa fühle ich mich am sichersten. Da habe ich eine kleine Höhle entdeckt. Tagsüber liege ich aber auch gerne bis in die Abendstun-den hinein auf dem Sofa. Manchmal ist es auch schön, im großen Flur zu liegen oder auf der Kellertreppe.

Gerne liege ich auch im Wintergarten. Dann frage ich mich: Wann ist es soweit, dass ich hinaus kann in den schönen Garten?

Ach, ich wünsche mir, ich könnte mutiger sein! Der Klaus gibt sich Mühe, mich zu verwöhnen. Aber ich schaffe es noch nicht, meine Ängste abzulegen. Wenn er mir Futter gibt, kann ich mit ihm schmusen, wenn er mich ruft, weil er mich streicheln möchte, laufe ich weg.

Deshalb hoffe ich, dass er viel Geduld mit mir hat, denn ich möchte bei ihm bleiben. So, das ist mein erster Brief an euch. Vielen Dank, dass ihr mich damals aufgenommen habt, denn sonst wäre ich nicht nach Leiferde gekommen.

Jetzt habe ich wieder Appetit, eure Susi.


Nelly hat ein schönes Zuhause gefunden!

     

 

Ausgesetzt vor dem Tierheim (wir berichteten) fand die sensible Katze Nelly eine liebe Familie, wo sie endlich bleiben darf.

 

Hier ein Brief von ihrer Familie:

 

Nachdem Nelly ihr neues Zuhause erreicht hatte, war sie den ganzen Abend im Entdeckermodus. Sehr vorsichtig, aber eben auch sehr neugierig, tapste sie, wohin sie kam. Den zweiten Tag verbrachte sie in einem Karton versteckt. All die fremden Geräusche und die Menschen waren ihr wohl doch etwas zu viel. Außerdem war die Prinzessin wahrscheinlich völlig erschöpft. Umso erstaunter waren wir, dass sie sich am dritten Tag schon wie selbstverständlich mit an den Frühstückstisch setzte. Zwischendurch merkt man nach sieben Tagen noch, dass Sie hier und da ein wenig unsicher ist. Doch sie tastet sich immer weiter vor. Inzwischen kommt sie auch mal am Abend mit in die Fernsehecke zum Kuscheln.

 

Manchmal sitzt sie am Fenster und träumt vom Rausgehen. Da wird sie sich noch ein wenig gedulden müssen, aber wenn es so weit ist, schicken wir auch gerne ein Foto von ihrem ersten Gartenabenteuer. Sie ist eine richtige Kuschelwolke und wir
freuen uns, dass sie sich so schnell eingewöhnt. Eine erstaunlich brave Katze.
(Wenn man Katzen schon kennt, stellt man sich ja quasi auf Ärger ein. Nelly
gräbt weder Blumentöpfe aus, noch kratzt sie an Möbeln.)

Nellys neue Familie


Lolle

Lolle mit Frauchen Lolle Lolle mit Patin Linda

489 Tage hat Lolle bei uns im Tierheim gelebt. So lange hat sie auf eine passende Familie gewartet und durfte vor wenigen Tagen zu ihrem neuen Frauchen „auf Probe vermittelt“ werden. Heute statteten wir unserer Podenco-Mix Hündin einen Besuch ab und freuten uns sehr darüber, dass Lolle sich in ihrem neuen Zuhause rundum wohlfühlt.

Riesengroß war die Freude trotzdem, als Lolle ihre Patin wiedersah und überschwänglich begrüßte. Ein rührender und sehr glücklicher Moment. Aufgeregt zeigte uns Lolle „ihr“ ganzes Haus und den schönen, sicher eingezäunten Garten.

Natürlich sind die vergangenen Jahre nicht spurlos an der sensiblen Hündin vorbeigegangen. Die eine oder andere Verhaltensweise hat sich gefestigt und muss mit viel Arbeit und Geduld wieder abtrainiert oder verändert werden. Aber Lolles Frauchen weiß um ihre kleinen Eigenarten und freut sich auf die erste Stunde in einer Hundeschule.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Lolle ein so schönes Zuhause gefunden hat und wünschen ihr und ihrem Frauchen alles Gute!


Mia

Jetzt ist es mittlerweile ein paar Wochen her, dass ich Mia aus dem Tierheim abgeholt habe. Ihr geht es super. Die Tierärztin hat Mia bei unserem Besuch ein wenig Zahnstein entfernt, sonst geht es ihr auch gesundheitlich gut. Die Rationen habe ich ein wenig gekürzt und auch die Pfunde purzeln so langsam.

Sie hat mittlerweile auch Freigang bekommen. Durch den engen Bezug, den sie zu mir hat, kommt sie in jeder halben Stunde einmal ans Fenster, maunzt und geht dann wieder auf Tour. Sie ist immer noch ganz kuschelig.

Am liebsten sitzt sie in der Badewanne, auf dem Kratzbaum oder dem Sofa und lässt es sich gut gehen. Und wenn mein Wecker klingelt, läuft sie ganz schnell los und legt sich auf den Wecker und schnurrt.


Nachricht von Leo

Im Dezember 2016 mussten wir unsere 15 Jährige Katze, eine sehr hübsche Khao Manee Katze, schweren Herzens über die Regenbogenbrücke 🌈 gehen lassen, da sie schwer krank war. Schon damals stand für uns fest, dass wir wieder eine Katze haben wollen. Eine Rassekatze vom Züchter kam für uns nicht in Frage, da es so viele Straßenkatzen gibt die so arm dran sind, dass wir dachten, denen muss geholfen werden! Deshalb fuhren wir zum Tierheim Sülfeld. Hier gefiel uns aber keine der Katzen. Nun fanden wir heraus, dass es in Ribbesbüttel ein Tierheim gibt. Da Ribbesbüttel von uns nur wenige Autominuten entfernt ist, fuhren wir hin. Die Mitarbeiter hier machen einen sehr freundlichen und kompetenten Eindruck, hören einem zu und beraten einen sehr gut.

Die Katzen waren alle total niedlich und bald fanden wir ein 9 Wochen altes Kitten, das uns sehr gut gefällt und zu uns passt. Es ist Braun-Schwarz-Mamoriert mit einen brauen Nase. Der kleine Kater ist soooo süß! Wir entschlossen uns, den Kater erst einmal reservieren zu lassen und dann nochmal wiederzukommen, um zu gucken, ob der Kleine wirklich zu uns passt. Als wir den Kleinen, den wir Leo genannt haben, das zweite Mal besucht hatten, stand für uns fest, dass wir Leo ein neues Zuhause geben möchten. Also haben wir dem Tierheim unseren Entschluss mitgeteilt. Die Mitarbeiter freuten sich, dass nun wieder ein Tier ein Zuhause gefunden hat und so wurde der Schutzvertrag aufgesetzt. Dann kam Leo endlich zu uns. Leo war zunächst noch etwas schüchtern, was ja kein Wunder ist, denn schließlich war alles neu. Doch nach kurzer Zeit wurde Leo richtig zutraulich und spielte mit uns und ließ sich von uns streicheln und kraulen.

Das Beute machen mit der Spielangel findet er aber nach wie vor am Besten. Die Leckerließ liebt er über alles, sodass er für sie fast alles macht. Aber auch das andere Spielzeug, die Kratzbäume und die Liegehöhlen kommen sehr gut bei ihm an. Nun muss Leo bis zur Kastration noch im Hause bleiben, aber dann wartet draußen eine wundervolle Landschaft, bestehend aus Weiden, Feldern, Wiesen und Wald auf ihn! Leo ist rundum glücklich und zufrieden und ihm steht eine hoffentlich glückliche Zukunft bevor!!!

Wir danken dem Tierheim Ribbesbüttel ganz herzlich für die gute Pflege und Betreuung sowie für die gute Beratung und für das verständnisvolle, geduldige Zuhören und für das Beantworten der unermüdlichen Fragen!!! Vielen Dank für alles!!!


Luna

„Nun ist Luna schon genau eine Woche bei uns. Gestern Abend hatten unser Julchen (sie war erst nicht so begeistert) und die kleine Luna ihr erstes gemeinsames Abendessen!!! Luna frisst wie eine 7-köpfige Raupe – unglaublich, was in ein so kleines Modell passt!!! 😃 Heute haben sich die beiden vorsichtig angeschnuffelt als Julchen von draußen rein kam.

Ich bin total begeistert, dass alles so gut klappt!“


Erfolgsgeschichte- Kater Carlo

„Das ist unser Notfellchen Carlo. Notfellchen deshalb, weil er unter Nierenversagen leidet“, lauteten die ersten Sätze beim Kennenlernen mit dem aufgeschlossenen Kater. Niereninsuffizienz bei einer Katze? Was bedeutet das für den Kater? Was bedeutet das für mich? Worauf muss ich achten? Wie kann ich ihm helfen? Was kann ich ihm Gutes tun?

Fragen über Fragen schossen mir durch den Kopf. Die einzige Antwort, die ich sofort wusste, war die auf die Frage, ob ich Carlo mit nach Hause nehmen möchte. Mittlerweile wohnt Kater Carlo seit zwei Monaten bei mir, wobei herrschen es eher trifft. Der kleine Charmeur hat mich gekonnt um den Finger gewickelt. Trotz mehrere Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten schläft er am liebsten im Bett und verdrängt mich regelmäßig an dessen Rand. So viel zu dem guten Vorsatz, dass er nicht im Bett schlafen darf. Wie heißt es doch so schön? Erziehung bei Katzen ist ganz leicht. Schon nach ein paar Tagen machst du, was sie wollen.  Carlo ist zudem ein richtiger Couch-Potato, der sich gerne verwöhnen lässt.
So bekommt er abends immer ein Körnerkissen, damit seine Nieren warm gehalten werden, und Streicheleinheiten mit der Bürste, um ihn von seinen Schuppen zu befreien und die Durchblutung anzuregen. Damit mein nierenkranker Tiger viel trinkt, findet man mehrere Wasserschälchen und einen Trinkbrunnen in meiner Wohnung. Carlo liebt es das fließende Brunnenwasser zu trinken, aber auch zu beobachten.

Ab und zu hat Carlo leider auch Phasen in denen er kaum etwas frisst, da helfen weder die Lieblingsleckerlies noch das angewärmte Katzenfutter. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass er in Gesellschaft doch ein bisschen, und am liebsten direkt aus der Hand, frisst.
Zurzeit verbringe ich viele Stunden bei Fressnapf und lese mir die Inhaltsstoffe des Futters durch, denn mit dem richtigen Futter (geringer Phosphorgehalt, hochwertige Proteine, kein Zucker, kein Getreide) bzw. Diätfutter kann man bereits die Nieren entlasten. Des Weiteren erhält Carlo Medikamente zur Unterstüzung seiner Nierenfunktion.

Vielen Dank an das Tierheim Ribbesbüttel, welches uns regelmäßig mit Medikamenten versorgt!

 

Alles in allem möchte ich damit sagen, dass es dem ehemaligen Schützling Carlo gut geht, und gleichzeitig an alle zukünftigen Katzenbesitzer appellieren: Schrecken Sie bitte nicht vor der Diagnose Nierenversagen zurück. Wie Sie sehen, kann man mit ein paar einfachen Maßnahmen seine Katze unterstützen und ihr ein schönes Leben ermöglichen.


Labradorwelpen aus verdreckter Wohnung befreit!

Update Jan. 2017: Die Kleinen sind jetzt ca 17 Wochen alt, sehr agil und erfreuen sich bester Gesundheit. Alle sechs Welpen haben ein schönes Zuhause bei lieben Familien bekommen. Wir freuen uns, dass alle Welpen so schnell und gut vermittelt wurden.

Diese sechs Welpen mussten am Freitag, den 09.12.16, aus einer Wohnung geholt werden. Der Besitzer hatte die Tiere tags zuvor einfach sich selbst überlassen. Die Mutterhündin hat er mitgenommen. Mit Polizei und Tierschutz konnten die Tiere aus der völlig mit Kot und Unrat verschmutzten Wohnung befreit werden. Die ca. 10 Wochen alten Welpen waren hungrig und durstig, sind aber sonst in einem relativ guten Allgemeinzustand. Zunächst wurden alle Hunde im Tierschutzzentrum untergebracht. Nun werden sie aber auf mehrere Pflegestellen aufgeteilt, damit die Kleinen besser betreut werden können, und schon einmal familiär untergebracht sind. Hier unsere Presseberichte.

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Intensivpflegestelle für gelähmte Katze gesucht

Update Jan. 17: Rapunzel ist wieder im Tierschutzzentrum. Der Pflegevertrag ist ausgelaufen und kann, aufgrund persönlicher Veränderungen, nicht verlängert werden.

rapunzel-auf-dem-sofaUpdate Nov. 16: Rapunzel im neuen Zuhause. Auf das Sofa kommt sie schon allein.

 

Update 22.10.16: Wir haben eine Intensivpflegestelle für Rapunzel gefunden. Mona, eine Katzenliebhaberin holt Rapunzel Ende Oktober 2016 zu sich nach Haus. Bis dahin müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden, Mona wird fit gemacht in der Physiotherapie. Für Rapunzel freuen wir uns sehr und wir sind Mona sehr, sehr dankbar. Natürlich unterstützen wir Mona in jeder Hinsicht.

Update Okt. 16: Rapunzel hat Fortschritte gemacht, rapunzel-stehtbei ihrer Mahlzeit hält sie sich schon auf den Beinen.

Rapunzel hatte einen schweren Autounfall und ist seitdem querschnittsgelähmt. Doch auch mit einer Querschnittslähmung kann Rapunzel ein glückliches und erfülltes Leben führen, wenn man ihr die Möglichkeit gibt.

Natürlich stellt eine querschnittsgelähmte Katze unser Tierheim vor ungeahnte Herausforderungen. Unsere Mitarbeiterinnen unternehmen alles um Rapunzel ein schönes Zuhause zugeben. Dennoch glauben wir, dass Rapunzel intensiver in einer guten Pflegestelle betreut werden kann.

Haben Sie Erfahrungen mit einer querschnitts-gelähmten Katze oder gla13432356_1086057591451898_7090607676215758760_nuben Sie, mit einer querschnittsgelähmten Katze umgehen zu können, um Rapunzel dann vorübergehend (Pflegestelle) oder für immer (Adoptant) aufzunehmen?

Unsere Ansprechpartnerin für Rapunzel ist Pia Busse, Telefon erreichbar unter 05374 4434, Montag, Dienstag und Freitag 14:30 – 15:30 Uhr und Donnerstag 9:30 – 10:30 Uhr, E-Mail p.busse@tierschutzgifhorn.de


Vier Tauben haben ein Zuhause gefunden

Im August diesen Jahres nahmen wir vier Tauben, die vom Veterinäramt beschlagnahmt wurden, im Tierheim auf. In der „Kleintiervilla“ wurden sie vorerst untergebracht und konnten im Gehege das Fliegen üben.

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Ein passendes Zuhause für die vier Gefiederten zu finden, stellte sich allerdings als schwierig heraus. Glücklicherweise wurde Jennifer Breit vom Verein „Stark für Tiere e.V.“ auf die Tauben aufmerksam. „Da wir häufig Tiere wie Hühner, Enten und auch Tauben vermitteln, haben wir einige Adressen, die wir in einem solchen Fall um Hilfe bitten können.“, so Breit.

Als Endstelle schlug sie Klaus Brinkmann aus Gifhorn vor. Der Hühner- und Taubenhalter erklärte sich sofort bereit, alle vier Tauben aufzunehmen. „In Sachen Taubenhaltung sehe ich mich als Vorreiter.“, so Brinkmann. „Bei uns haben alle Tiere ein artgerechtes als auch schlachtfreies Zuhause.“ Dies betrifft sowohl die Hühner als auch die Tauben. Unter Taubenhaltern und -züchtern ist es nämlich nicht ungewöhnlich, die Tiere auch zu schlachten und zu essen. Dies kommt für Brinkmann und seine Familie nicht infrage. Da Jennifer Breit bereits mehrfach Hühner an Brinkmann, der außerdem den „Hühnerimpfkreis“ für Gifhorn und Umgebung ins Leben gerufen hat und leitet, vermittelt hat, wusste sie um diese Umstände.

Die vier neuen Mitbewohner wurden herzlich von Brinkmann, seiner Lebensgefährtin, den beiden Cocker Spanieln, den Hühnern und natürlich den anderen Tauben im neuen Zuhause willkommen geheißen.
„Mit dem Freiflug wird es aber noch ein wenig dauern.“, erklärt Brinkmann. Denn einfach Taubenschlag auf und los, so einfach ist es nicht. Die Tauben müssen sich erst an den Taubenschlag gewöhnen, ihn als Zuhause annehmen und die Umgebung kennen lernen, ehe sie sich frei bewegen können. „Sonst kann es passieren, dass sie nicht wiederkommen.“, sagt Brinkmann.


Kleiner Dackel im Glück – Was traurig begann endet im Happyend

Update Okt. 2016: Neues von Tobi: Tobi hat Speck angesetzt. Bei Frauchen Helga wird er sehr verwöhnt. Patin Ines hat zusammen mit Frauchen ein Diätprogramm für Tobi ausgearbeitet. Er hat seitdem schon 500 Gramm abgenommen und Frauchen ist ganz stolz. Auch Frauchen geht es gesundheitlich viel besser, seit Tobi bei ihr ist. Er möchte immer spazieren gehen und das tut auch Frauchen gut. Wir wünschen allen, macht weiter so und Tobi, halte die Diät durch.

DSC_9504-2Tobi ist ein 12 Jahre alter Dackel. Der sensible, schüchterne und zurückhaltende Rüde ist sehr lieb, unkompliziert, genügsam, manchmal etwas stur. Ein Dackel eben! Er braucht eine Weile, um sich an neue Menschen zu gewöhnen. Auch im Tierheim ist er nie richtig „angekommen“ und hat sich nicht wirklich eingelebt. An Artgenossen ist er wenig interessiert.

Tobi wurde im Tierheim abgegeben, weil sein Besitzer sich nicht mehr um ihn kümmern konnte, da er ins Pflegeheim musste. Damit ist für Tobi eine Welt zusammengebrochen. Er wurde von seinem geliebten Besitzer getrennt und kam ins Tierheim in einen Zwinger. Diesen hat er die ersten Tage nicht verlassen. Die Traurigkeit war ihm ins Gesicht geschrieben. Erst nach und nach öffnete er sich einer unserer Tierpflegerinnen. Um fremde Menschen machte er einen großen Bogen – da halfen auch keine Leckerlies.

Jetzt hat sich Tobi verliebt. Eine ruhige, ältere, alleinstehende Dame hat sein Herz erobert. Die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Tobi ist auch schon bei ihr eingezogen. Nach Aussagen des neuen Frauchens gibt sie Tobi nie wieder her. Hier könnte er bis an sein Lebensende bleiben, wenn das liebe Geld nicht wäre. Die Dame hat ein großes Herz für Tiere, besonders für Tobi, verfügt aber leider nicht über die finanziellen Mittel, um ausreichend für ein altes Tier sorgen zu können. Zurzeit sind es nur die Lebenshaltungskosten für Tobi, aber er muss auch jährlich geimpft werden. Da Tobi bereits 12 Jahre alt ist, muss auch mit Tierarztkosten gerechnet werden.

Die Geschichte könnte hier schon zu Ende sein, ist sie aber nicht. Tobi ist ein kleiner Glückspilz und hat ein weiteres Herz für eine Patenschaft gewonnen. Eine großzügige Hundeliebhaberin hat sich bereit erklärt, Tobi zu unterstützen. Mit dieser Patenschaft können wir Tobi ein schönes und sicheres Zuhause garantieren. Kleiner Dackel im Glück. Dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen.

Es ist schön, dass es Menschen gibt, die in Not geratenen Hunden, Katzen und anderen Tieren durch ihre Großzügigkeit helfen!

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Patin Inges Engel mit Tobi und Frauchen Helga Rubach-Schürzeberg

 

 

 

 

 


 

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Leo hat ein tolles Zuhause gefunden! Der 11 jährige Leo ist nun bei einer lieben Familie eingezogen und geniest jeden Tag voller Streichel- und Spieleinheiten. Wir freuen uns sehr für den lieben Kerl und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute!

Liebe Grüße von Toffifee (der Name ist wirklich mehr als passend)! Als das kleine Pummelchen Ende Januar 2016 zu mir kam, wog sie noch 9 Kilo (beim Beginn im Tierheim waren es sogar 10), nun ein gutes halbes Jahr später bringt sie „nur“ noch 8 Kilo auf die Waage. Sie ist ein richtiger Sonnenschein geworden, tobt wild herum und liebt es alles zu erkunden, wie zb auch den Balkon. Um ihr auch den Blick aus dem Fenster und den Weg auf die Fensterbank zu ermöglichen, wurde mit Hockern für jedes Fenster eine kleine „Treppe“ gebaut. Die kleine Raupe Nimmersatt könnte wirklich rund um die Uhr futtern, aber langsam gewöhnt sie sich an die „geringere“ Futtermenge. Da sie ein reiner Stubentiger ist, wird sie oft mit „Trockenfutterwerfen“ in Bewegung gebracht, was sie auch sehr gerne annimmt und ihrem Jagdtrieb folgt. Nachts ist sie, wie wohlmöglich jede Katze, sehr anhänglich und schmust einen die ganze Zeit wach bis der Dosenöffner aufsteht und Nachschub hinstellt ;-). Sie ist wirklich eine sehr liebenswerte und herzliche Katze und ich möchte keinen Tag mehr mit ihr missen!

Viele Grüsse von der „Ursel“ ( bei uns „Missie“ )! Sie wird langsam eine richtige junge, sehr anhängliche Dame und ist eine echte Rakete! Was Besseres hätte gar nicht passieren können! Lieben Gruß

11908105_10205095045044793_1500394750_n Hallo liebes Tierheim Ribbesbüttel,

hier ist Lotti, ehemals Frau Elli. Mir geht es richtig gut. Ich liebe es mit meiner Stiefkatzenschwester zu toben und zu kuscheln. Auch mit meinem Herrchen habe ich jede Menge Spaß!Mittlerweile wiege ich auch schon etwas mehr als Frieda. Nachdem ich bei euch ausgezogen bin, hat mir mein Auge ganz schön zu schaffen gemacht. Zum Glück sind meine Herrchen direkt zum Tierarzt gefahren. Mein Auge ist zwar noch etwas trüb, aber sehen kann ich trotzdem jede Fliege. Herzliche Grüße und auf bald Eure Lotti

 



Sue im Glück

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Die mittlerweile viereinhalbjährige Dogo-Canario Mix Hündin hat nun nach dreijährigem Aufenthalt im Tierheim ein wundervolles Zuhause  gefunden. Im Hochsommer und ohne Wasser wurde die damals zweijährige Sue, mit einem Erdungskabel an einem Baum angebunden, im Wald bei Ummern aufgefunden. Die Hündin war sehr verunsichert und lies niemanden an sich heran. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen konnten die Mitarbeiter langsam das Vertrauen gewinnen und Sue händeln. „Über eine Woche habe ich mich an die Hündin sozusagen herangefüttert, bis sie mich nicht mehr verbellte und meine Anwesenheit zuließ“, so Henrik Kunz, ehemaliger, ehrenamtlicher Gassigänger.Nach und nach wurden ihr Regeln und Grenzen aufgezeigt. Immer gleiche Rituale beim Verlassen des Zwingers oder beim Gassigehen halfen der Hündin zu verstehen, dass sie von nun die Dinge nicht mehr selber regeln musste, sondern das sie diese Aufgabe getrost ihrem Gassigänger überlassen konnte. Irgendwann hatte sie auch begriffen, dass nicht jeder Hund der uns begegnete gefressen  werden muss.

Dann 2014 der Höhepunkt – quasi die Abschlussprüfung für Sue – kam der Besuch im Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld bei Kappeln. Hier nahm Dr. Katrin Umlauf, Projektleiterin des Zentrums, eine Begutachtung des Hundes vor. „Sue ist ein unsicherer Hund der im Leben nicht viel kennengelernt hat. Umso wichtiger ist es, dass der Halter ihr Sicherheit gibt und der Hund nicht in  Situationen gerät Entscheidungen selbst treffen zu  müssen.“ so Frau Dr. Umlauf. Die Vorgehensweise und Arbeit mit Sue war für diesen Hund genau richtig und der Erfolg bestätigte dies. Eigentlich fehlten jetzt nur noch die richtigen Menschen für Sue und die kamen dann Anfang des Jahres 2015.

Einen ganzen Monat lang wurde gemeinsam an der  Übergabe ins neue Zuhause trainiert. „Da die zukünftigen Halter aber super mitgemacht haben und die Symphatie zwischen Hund und Mensch passte, hat alles einwandfrei geklappt.“ erzählt Henrik Kunz. „Das Tolle ist, dass wir  quasi einen Hund mit Gebrauchsanweisung erhalten
haben,“ meint Bettina Wunsch, die neue Besitzerin von Sue. „ Wir können gar nicht oft genug wiederholen, wie dankbar wir für diese Hilfestellung seitens des persönlichen Betreuers und Gassigängers von Sue aber auch dem gesamten Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel sind. Sue ist so ein toller Hund und passt perfekt zu uns.“ All die Arbeit hat sich gelohnt. Dennoch haben die Mitarbeiter und besonders der Gassigänger von Sue, Henrik Kunz, bei dieser Vermittlung ein weinendes und ein lachendes Auge, denn Sue ist uns allen ans Herz gewachsen. Wir sagen nicht auf Wiedersehen, sondern „Alles Gute Sue!“

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