Über uns

 

Unser Verein wurde 1978 gegründet und richtete 1989 das Tierschutzzentrum Ribbesbüttel ein. Hier werden in Not geratene Tiere betreut und vermittelt. Schulklassen, Gruppen und interessierte Erwachsene informieren wir  über den Tierschutz.

In der Geschäftsstelle werden alle Vereinsangelegenheiten bearbeitet und die 550 Mitglieder “betreut”.

Zu unserem Tätigkeitsbereich im Landkreis Gifhorn gehören

Unsere Aufgaben sind

  • Öffentlichkeitsarbeit: Presseberichte über aktuelle und allgemeine Tierschutzprobleme, Welttierschutztag, Aktionstage, Stadtfestbeteiligungen u.v.a.m.
  • Beratung (Tierhaltung, Rechtsfragen, Tiere in Mietwohnungen u.v.a.m.)
  • Kinder- und Jugendgruppenarbeit
  • Vereinspublikationen ( Vereinszeitung, Prospekte, etc).
  • Fundtierbetreuung
  • Vermittlung von Tieren
  • Aufnahme verletzter und kranker Tiere und ihre Vermittlung
  • Aufnahme von Tieren aus sozialen Härtefällen (Todesfall, Krankheit, Alkohol- oder Drogenabhängigkeit  des Eigentümers)
  • Kastration frei lebender Katzen unter finanzieller und persönlicher Beteiligung der Versorger
  • Kontrolle art- und tierschutzgerechter Tierhaltung: Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt des Landkreises Gifhorn und der Polizei und die Verbreitung und das Weitertragen des Tierschutzgedankens.

 


Alle zu unserem Tätigkeitsbereich gehörenden Kommunen haben die Kastrationsverordnung

Es ist soweit: in den Samtgemeinden Papenteich, Wesendorf und der Stadt Gifhorn wurden nun auch Kastrationsverordnungen für Katzen erlassen.

Damit verpflichten die Kommunen alle Katzenhalter zu einer verantwortungsbewussten Haltung ihrer Stubentiger. Hintergrund der Verordnung ist, dass viele Katzenbesitzer es nicht für notwendig erachten, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Infolgedessen vermehren sich die Katzen unkontrolliert. Bei möglichen 2-3 Würfen im Jahr mit jeweils 4-6 Jungen steigt die Zahl der Katzen sprunghaft an. Krankheiten werden weitervererbt und das Katzenleid geht weiter. Die Tierheime werden mit einer „Katzenschwemme“ konfrontiert, weil die Besitzer die ungewollten Katzenjungen im Tierheim abgegeben. Pro Jahr beherbergen wir im hiesigen Tierheim  zwischen  300 und 400 Katzen.

Laut Verordnung müssen künftig alle Katzen mit Freigang kastriert und durch einen Mikrochip oder eine Tätowierung gekennzeichnet sein. Zudem ist jetzt eine Registrierung bei einer Zentralen Haustierregistrierungsdatenbank wie Tasso oder dem Deutschen Haustierregister (jetzt Findefix) vorgeschrieben. Die Kastration muss vom Tierarzt bestätigt werden. Wer dies nicht umsetzt, kann mit einer Geldbuße belegt werden.

Wenn wir junge Katzen vermitteln, die aufgrund ihres Alters noch nicht kastriert werden können, vereinbaren wir daher mit den künftigen Besitzern, dass die Tiere später kastriert werden. Ein Kastrationspfand ist zu hinterlegen.

Hinsichtlich der zahlreichen wild lebenden Katzen stellen wir Lebendfallen auf, um die Katzen einzufangen und sie dann kastrieren zu lassen. Einige Tage nach der Operation können die Katzen dann wieder an den Fangort zurück.

Die Zahl der wildlebenden Katzen wird sich dadurch nicht von heute auf morgen wesentlich reduzieren lassen und sich auf unsere Arbeit auswirken. Aber auf lange Sicht wird die Verordnung dazu beitragen, dass die ungewollte Vermehrung von Katzen abnimmt und dadurch auch das Katzenleid verringert wird.

 

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