Meldungen

Eine tolle Aktion für den Tierschutz, erfolgreich abgeschlossen!
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Am 14. September 2014, dem diesjährigen “Tag der offenen Tür” im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel, kam eine tolle Aktion zu ihrem erfolgreichen Abschluss.
Die Schüler der Schulklasse 10R und ihr Lehrer aus Wesendorf konnten dem “Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V.” einen Spendenscheck über 2000,- € überreichen.
Wie kam es zu dieser Aktion?
Im Rahmen einer Projektwoche haben Lehrer und Schüler beschlossen etwas für den Tierschutz zu tun. Darauf hin nahmen sie Kontakt zum örtlichen “Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung” auf und erzählten von ihren Plänen.
Sie wollten unter anderem Reverate über Tierschutz erarbeiten und  diese in den Klassen ihrer Schule halten. Vor allem aber hatte man sich Armbänder einfallen lassen, die mit dem Tierschutzmotto “Tiere leiden stumm” gefertigt wurden. Diese sollten dann für 1,- € das Stück verkauft werden und das eingenommene Geld dem Tierschutz zu Gute kommen. Außerdem wurde die Aktion auch über das Internet unter “www.obs-wesendorf.de” bekannt gemacht.
Der Tierschutzverein war von einem so tollen Engagement natürlich begeistert.
Die Schulklasse wurde zur Jahreshauptversammlung, am 28. März 2014, des TSV eingeladen, um dort ihr Projekt vorzustellen.
Auch dort ernteten sie viel Lob und Begeisterung.
Und sie hatten an diesem Tag auch noch Glück. Denn der Präsident des “Deutschen Tierschutzbund” Thomas Schröder zählte zu den geladenen Gästen.
Er war so ergriffen von dieser Aktion, daß er den Schülern ein Versprechen gab: Wenn sie es schaffen sollten, durch den Verkauf der Armbänder 1000,- € einzunehmen, dann werde er diesen Betrag am Ende um nochmal 1000,- € aufstocken. Gut vorbereitet hatten die Schüler an diesem Abend die Armbänder schon dabei und so begannen sie nach der JHV mit dem Verkauf. Kurz vor dem “TdoT” war das Ziel dann erreicht. Die Schüler verkauften tatsächlich 1000 Armbänder und Thomas Schröder hielt Wort und verdoppelte den Betrag auf 2000,- €, wie man auf dem Scheck im Bild eindeutig sehen kann.
So kam der “TSV GF u. U.” zu einer Spende von 2000,-.
“Darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut und möchten uns nochmal ganz herzlich bedanken”, so der 1.Vorsitzende Holger Siebenhaar.

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Sue fährt ins Trainingslager.

 

Die 4 jährige Dogo- Canario Mischlings Hündin Sue wurde vor 2 Jahren in Ummern festgebunden, an einem Baum, gefunden. Anfangs war der Umgang mit ihr sehr schwierig, da sie sich fremden Menschen gegenüber recht agressiv zeigte.
Mittlerweile hat Sue Vertrauen gefasst und ist ein eingespieltes Team mit Henrik Kunz ( Schatzmeister Gifhorn und Umgebung e. V.)
Nun wollen Beide das Training nocheinmal intensivieren, sodass auch Sue bald ein neues Zuhause finden kann. Unterstützt werden sie von Maike Horstmann ( Schriftführerin des Tierschutzvereins) .

Wir wünschen ihnen eine schöne und erfolgreiche Woche im Tierschutzzentrum Weidefeld http://www.tierschutzbund.de/organisation/einrichtungen/zentrum-weidefeld.html–Wir werden weiter berichten–

 

 

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Ein großer Erfolg – unser diesjähriger “Tag der offenen Tür”

Der Schlechtwetterprognose zum Trotz konnte der Tierschutzverein Gifhorn bei einem schönem Spätsommerwetter mit seinem alljährlichem Tierheimfest die Besucher mit einem interessanten Programm und den Blick hinter die Kulissen begeistern.
Höhepunkte waren die Spendenübergabe der Schulklasse aus Wesendorf.

Auch wurden die aktuellen Tierheimhunde und einige ehemaligen Bewohner vorgestellt.

Der diesjährige Hunderalleyparkour verlangte den 13 Teilnehmern Geschick, Teamwork und sportliche Fähigkeiten ab.
Auch für die Kinder gab es spannende Spiele. Hier gab es die Möglichkeit ,sich für die bald startende Kindertierschutzgruppe einzutragen.

Für das leibliche Wohl sorgten Vegan38, Micky und Molly, Gifhorn Vegan und viele Kuchenspenden der Mitglieder.
Hierfür noch einmal ein Dickes Dankeschön!
Auch dankt der Verein den vielen Firmen, die sich an der Tombola beteiligt haben.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, mit einem ernsten Hintergrund- den Schutz der Tiere! .

 

 

 

 

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Unglaublich… wir sind fassungslos! Es sind unschuldige Wesen, die einfach ” nur” ein schönes Leben haben wollten.
Was treibt einen Menschen zu solchen Taten?

Katzenhasser in Volkse!

Nach langer Zeit im Tierheim sollte es für die drei sehr scheuen Katzen endlich ein Happyend geben: In Zusammenarbeit mit dem Tierschutz erhielten sie ein Leben in Freiheit auf einem großen Resthof in Volkse.
Doch das passte Jemanden nicht.
Innerhalb von wenigen Tagen sind 2 Katzen tot. Elend an Gift zugrunde gegangen, z.T. mit schweren äußerlichen Verletzungen.
Auch andere Freigängerkatzen sind extrem gefährdet!
Wie kann man so grausam sein?
Was kann ich nur tun, um meine Katzen zu schützen?

 

 

 

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Zwei junge Kaninchen einfach “entsorgt” .

Am Sonntag fand eine Mitarbeiterin einen Karton mit ” Inhalt” am Tierschutzzentrum. Wer kann uns Hinweise zu dem Besitzer geben?

– Wir können es nur immer wieder betonen: ” Wer sich ein Tier anschafft, sollte sich vorher im klaren sein, ob er die Zeit, das Geld und die Möglichkeit hat, es artgerecht unter zu bringen zu füttern und zu beschäftigen.
Sollte es trotzdem noch zu irgendwelchen Problemen kommen, wo der Halter nicht weiter weiß, gibt es Tierschutzvereine, oder auch andere Stellen, wo man sich Hilfe suchen kann.

 

 

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Ein großes Dankeschön an die Gassigänger!

Mit Freude habe ich den Zeitungsartikel “Gassigang: Alle wollen mit” gelesen.
Gina Hasenfuß hatte zum Oster-Gruppen-Gassigang eingeladen und viele sind der Einladung samt ihrer Vierbeiner gefolgt.
Die Hunde wurden außerdem vor kleine Übungen gestellt und Frauchen oder Herrchen mit allerlei Tipps und Tricks zum Umgang mit ihren Tieren versorgt.
So wurde es für alle Beteiligten ein gelungener Tag, der deshalb auch in einer 2.Auflage geplant ist.
Zum Abschluss ließ Gina Hasenfuß noch eine Spendendose die Runde machen.
Es wurden 130 Euro gesammelt.
Diese Spende kam unserem Tierheim in Ribbesbüttel zugute.
Dafür möchte ich mich ganz herzlich, im Namen des Tierschutzvereins, bei dir Gina und bei allen Gassigängern bedanken.
Alles in Allem eine gelungene Aktion.

Mit freundlichen Grüßen Holger Siebenhaar

 

 

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Cindy musste Qualen erleiden!

Die ca 1 järige Norwegische Waldkatze wurde vor ein paar Wochen Gifhorn Kästorf von einer besorgten Tierfreundin gesichtet. Leider ließ sie sich nicht anfassen. Mit viel Geduld und Futter gelang es ihr sie dann einzufangen. Im Tierschutzzentrum stellte sie sich dann doch als recht zahm heraus. Erschreckend war eine große Filzplatte auf dem Rücken.Sie war so fest, dass sie bei jeder Bewegung schreckliche Schmerzen verursacht haben. Cindy wurde sofort geschoren und kann endlich wieder ohne Dauerschmerzen leben.

…….Cindy hat mittlerweile ein schönes Zuhause gefunden.

 

 

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Sascha darf in ein schönes Zuhause umziehen.

Damit sie in der Mittagszeit nicht lange alleine bleiben muss, suchen die zukünftigen Besitzer einen Tierfreund, der  in der Woche, um die Mittagszeit Lust hat, einen Spaziergang gemeinsam mit der lieben Hündin zu machen.
Ab Mitte / Ende April kanns losgehen.
Interessenten können sich direkt bei den zukünftigen Besitzern melden.
Tel: 01719543078 ab 14:00 Uhr

 

 

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Privater Tierschutz am Tankumsee – Isenbüttel hat eine engagierte Tierschützerin verloren


Am 13.01.2014 verstarb nach kurzer und schwerer Krankheit Frau Renate Naporra in ihrem Haus am Tankumsee in Isenbüttel.

Renate Naporra war Zeit Ihres Lebens nicht nur immer für viele kleine Kinder mit körperlichen Handycaps und Erwachsene als Krankengymnastin in Gifhorn, Wolfsburg und Umgebung tätig, sondern fühlte sich auch immer gerade herren- und hilflosen Tieren über die Maßen verantwortlich.

In ihrem Haus und Garten pflegte und versorgte sie neben ihrer lebenslangen Berufstätigkeit eine Vielzahl von Katzen, und auch so mancher kleine Igel wurde über den Winter versorgt.

Zuletzt kümmerte sich Renate Naporra herzlich um 3 Katzen und 2 Kater, die mit ihrem Tod jetzt wieder auf sich allein gestellt sind.

Wir haben uns in Abstimmung mit der Familie in dieser Notsituation sofort und gerne bereit erklärt, die Arbeit von Frau Naporra an ihren Tieren fortzusetzen.

Mit einer schnellen Hilfe wurden die Tiere im Tierschutzzentrum  aufgenommen, medizinisch versorgt und freuen sich jetzt, wenn es liebe Menschen oder auch Bekannte von Frau Naporra gibt, die eines ihrer Tiere gerne übernehmen wollen.

Alle drei Katzen sind geimpft, kastriert und gechipt. Sie wurden immer liebevoll versorgt und sind sehr verschmust und anhänglich.

Die Katzen sind zwischen 5 und 8 Jahre alt und möchten gerne wieder ein schönes Zuhause mit Freigang. Sie können auch getrennt vermittelt werden.

Alexander ist schwer nierenkrank und hat schon ein gutes Zuhause gefunden: Er darf unter Vollzeitpflege seinen Lebensabend bei einer Mitarbeiterin des Tierschutzzentrums verbringen.

 

 

Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen
in der Gemeinde Sassenburg!


Der Anfang ist gemacht: Nachdem mittlerweile fast 200 niedersächsische Städte und Gemeinden eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen in ihrer Satzung aufgenommen haben, hat nun auch im Landkreis Gifhorn die erste Gemeinde diese Verordnung beschlossen. mehr:

 

 

25 Jahre Tierschutzzentrum Ribbesbüttel
und „Tag der offenen Tür“!

 


Trotz anfänglichem Regen ein toller Geburtstag!

Pünktlich zur Eröffnung der Geburtstagsfeier des Tierschutzzentrums fielen die ersten Regentropfen vom Himmel: Es schien, als wollte es gar nicht mehr aufhören!
Aber die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, die diesen „Tag der offenen Tür“ mit so viel Engagement vorbereitet hatten, blieben gelassen und zuversichtlich.
Auch die Gäste, die sich trotz des schlechten Wetters eingefunden hatten, flüchteten nicht wieder nach Hause. Mitgebrachte Regenschirme und die blauen Regenjacken des Deutschen Tierschutzbundes ermöglichten den Rundgang zu den Freigehegen und Tierhäusern.
Glücklicherweise hellte der Himmel nach zwei Stunden auf, der Regen ließ nach, und so konnte Janina Bieling, unsere Tierheimleiterin, ein paar Hunde vorstellen, die als vorübergehende Gäste im Tierschutzzentrum leben, und die sich ein bleibendes Zuhause bei zuverlässigen Menschen wünschen.
Für das leibliche Wohl war gesorgt: Am Kaffee- und Kuchenbuffet ernteten die fleißigen Kuchenbäckerinnen großes Lob! Neben dem Getränkeausschank servierte Kerstin Smereczanski mit ihrem Team aus Braunschweig herzhafte Leckereien – natürlich ohne Fleisch und ganz ohne tierische Zusätze!
Die herbstlich geschmückten Tische luden die Erwachsenen zum Verweilen ein, während junge Besucherinnen und Besucher unter der Leitung von Anja Schulze-Gaus die richtigen Lösungen von Quizfragen zu den tierischen Bewohnern des Tierschutzzentrums finden konnten.
Das Kinderschminken durfte natürlich nicht fehlen, und so konnte man unter den jungen Gästen viele phantasievoll bemalte Arme entdecken.
Bei der Gestaltung unseres besonderen Tages beteiligten sich auch Tierfreunde, die den Tierhaltern Produkte für das Wohlergehen für Hunde, Katzen und kleine Heimtiere oder besondere Behandlungen anboten.
Highlight war  wieder ein Geschicklichkeitswettbewerb für Herrchen/Frauchen mit deren vierbeinigen Begleitern.  Wie schon im letzten Jahr moderierte Frau Marlies Sörensen die Show mit Charme und lustigen Kommentaren. Alle Hunde und ihre Menschen erhielten den verdienten Applaus.Da hatte es die Jury nicht leicht, die Plätze zu vergeben.
Dr. med. vet. Regine Böntgen-Simonet (Tierärztin), Dr. med. vet. Mario Ruppert (Veterinärdirektor und Leiter des Veterinäramtes des LK Gifhorn), Ralf Heuer (Ordnungsamtsleiter der Samtgemeinde Meinersen), Bastian Till Nowak (Redakteur der Aller Zeitung) und ein Juror aus dem Publikum (Dr. Joachim Gräter) waren sich aber einig: Neben der Vergabe der ersten drei Platzierungen war die Reihenfolge der vierbeinigen Teilnehmer nicht von Bedeutung. Das Wichtigste war die Freude an der gemeinsamen Herausforderung für Hund und Frauchen/Herrchen.

 

 

 

Tierschutzzentrum jetzt auch bei facebook:  www.facebook.com/TierschutzzentrumRibbesbuettel

Hundehalter aufgepasst!

Das Niedersächsisches Hundegesetz tritt am 1. Juli 2013 in Kraft.
Hier einige Informationen in Kürze:

1. Hunde aller Hunderassen müssen ab dem Alter von 6 Monaten gechipt und registriert werden: serviceline@hunderegister-nds.de

2. Für Hunde aller Hunderassen muss der Halter/die Halterin eine Hunde-Haftpflichtversicherung abschließen.

3. Hundehalter, die innerhalb der letzten 10 Jahre über einen Zeitraum von zwei Jahren einen Hund hatten, benötigen keine Bestätigung einer Sachkunde. Das gilt sowohl für die theoretische als auch die praktische Sachkunde.
Diese Regelung gilt nicht für den Führer/die Führerin eines Hundes. (Ausnahme: – wenn die Gefährlichkeit eines Hundes bereits festgestellt wurde)

4. „Hundeanfänger“ müssen eine theoretische Sachkundeprüfung ablegen.

5. Spätestens nach einem Jahr muss auch die praktische Sachkundeprüfung erfolgen.

Weitere Informationen und Kontakte zu zertifizierten Prüferinnen und Prüfern finden Sie unter http://www.ml.niedersachsen.de

 

 

 

So eine „Schweinerei“ – oder „Schwein gehabt“!

Diesen Einsatz wird unsere Tierheimleiterin Janina Bieling und die Auszubildende Inga Schlüsche sicherlich so schnell nicht vergessen: Ein ausgewachsenes 200-Kilo-Hausschwein hielt die beiden Tierschützerinnen ein paar Stunden auf Trab.
Zuvor hatte eine Anwohnerin im Wiesengrund in Gifhorn die Polizei alarmiert: Sie hatte ein Schwein mitten auf der Fahrbahn entdeckt. Zwei Polizisten glückte es, das Schwein mit Brot auf das eingezäunte Grundstück der Anwohnerin zu locken. Ein Transporter musste her, und so kamen ihnen Janina und Inga mit dem Tierschutz-Bulli – Anhängergespann zu Hilfe. Es gelang den beiden beherzten Polizisten und den mutigen Tierschützerinnen schließlich, das Schwein mit Äpfeln anzulocken, an den Strick zu nehmen und auf den Anhänger zu verladen.
„Noch nie hatte ich vorher den Tierschutz-Bulli mit Anhänger gefahren. Ich war froh, als wir das Fundschwein zunächst bei einem Landwirt in Ribbesbüttel unterbringen konnten“, so Janina Bieling.
Auf diesem Wege möchten sich die beiden Mitarbeiterinnen des Tierschutzzentrums bei den Polizisten für die fachkundige Hilfe bedanken!

Ein gutes Ende: Eine junge Frau meldete sich, die den Ausreißer als guten Kumpel für ein weiteres Schwein hält, das sie mit der Nuckelflasche hochgepäppelt hatte. Sie war überglücklich, dass sie Gustav unversehrt abholen konnte.

 

Wegwerfmentalität einiger Zeitgenossen macht auch im Umgang
mit Lebewesen nicht halt!

 

In Bremen rettete ein Müllwerker kürzlich einen Pinscher gerade noch rechtzeitig, bevor der kleine Hund vom Mahlwerk getötet worden wäre. Unbekannte hatten den vollkommen abgemagerten Hund in einen Müllcontainer geworfen. Nun wird er im Tierheim Bremen aufgepäppelt.


Unsere Auszubildende Inga mit dem kleinen Pepe

Da hatte dieser kleine Kerl zweierlei  Glück: Zum einen, weil sich seine Menschen seiner entledigt haben, indem sie ihn „nur“ vor dem Tor des Tierschutzzentrums in einer Transportbox abgesetzt haben, und zum zweiten, weil wir – wie bei jeder Vermittlung – sehr aufmerksam darauf achten werden, ihn vor allem an zuverlässige Tierfreunde zu vermitteln.
Pepe – diesen Namen hat der Pinscher nun von uns bekommen – ist ca 5 Jahre jung und sogar kastriert. Er ist sehr lieb, schmust gern und verträgt sich auch mit anderen Hunden.
Wir wünschen uns für den kleinen Pepe schon recht bald ein schönes Zuhause

 

Hündin ausgesetzt – Wer kann Hinweise geben?

 

 

 

Glück im Unglück hatte diese Staffordshire-Mischlingshündin: Ein aufmerksamer Autofahrer hatte die junge Hündin am vergangenen Montagnachmittag in einem abgelegenen Waldweg kurz vor Ummern entdeckt. Die Hündin war mit einem Kabel an einem Baum angebunden und sehr verunsichert. Sie bellte und ließ sich nicht anfassen. Wir konnten die Hündin nicht besänftigen. Schließlich gelang es uns nach dem Einsatz einer Fangschlinge, die Hündin unversehrt ins Tierschutzzentrum Ribbesbüttel zu bringen.

Dort zeigte sich die Hündin sehr lieb, aber völlig durcheinander.

Gott sei Dank wurde die Hündin entdeckt! Wer weiß, wie lange sie dort noch ohne Futter und Wasser hätte ausharren müssen!
Wir bitten nun um Hinweise, die möglicherweise zum Eigentümer der Hündin führen können, Telefon 0 53 74 – 4434.

 

 

Happy End: Kessy und Samson haben ein neues Zuhause gefunden!

 


Weil ihre Menschen für immer in weit entferntes Land übersiedeln wollen, hatten sich Kessys und Samsons Frauchen und Herrchen rechtzeitig mit der Bitte an uns gewandt, ihnen bei der Vermittlung der nicht mehr so jungen Samtpfoten behilflich zu sein. Das taten wir gern – und hatten Erfolg!
Kessy hat mittlerweile ein neues zu Hause bei einer lieben Katzenfreundin in Wolfenbüttel gefunden. Deren Kater war vor einiger Zeit gestorben, und nun ist sie glücklich, wieder einen Stubentiger bei sich zu haben. Auch zwischen Samson und seinem neuen Frauchen war es „Liebe auf den ersten Blick“! Die beiden verstehen sich sehr gut, und die Eingewöhnungszeit in seinem neuen Zuhause in Volkse fiel Samson gar nicht schwer, zumal er dort auch Freigang nach draußen genießen darf.Möge es Kessy und Samson bei ihren neuen Menschen noch viele Jahre gut gehen! Und auch den Eheleuten Wiemer wünschen wir alles Gute in ihrem „neuen“ Leben. Die Erinnerungen an ihre beiden Vierbeiner werden sie sicherlich in ihrem Gepäck mitnehmen!

 

Vera Steder und Pia Gräter zurück aus Datca

 

Liebe Leser, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
wir waren nicht im Urlaub. Wir lagen nicht am Strand, und unsere Füße hielten wir nicht einmal ins Wasser. Wir haben den Tieren in Datca unsere Zeit geschenkt.

Pia und ich waren vierzehn Tage in Datca. Datca, ein kleiner Hafenort an der Südküste der gleichnamigen Halbinsel am südwestlichsten Zipfel der Türkei, ursprünglich ein beliebter Urlaubsort von Bruno und mir, wurde für Pia und mich zu einem Ort der Beobachtungen und Erfahrungen, die mit Urlaub gar nichts – überhaupt gar nichts – zu tun haben.

Uns hatte der Tierschutz dorthin gebracht. Neben der Arbeit auf der Tierstation, in der Praxis bei dem Tierarzt Hakki, der Versorgung der zehn Katzen im großzügigen Parterreraum von Gudrun und Volker Bohns Haus, erwartete uns auch der praktische Tierschutz auf der Straße, indem wir einer läufigen Hündin – umringt und belästigt von fünf Rüden – für eine Nacht Unterschlupf in unserer Bleibe gewähren konnten.

„Julie“ – diesen Namen gab Pia ihr – schlief die ganze Nacht vor Pias Bett und träumte sicherlich davon, wie es ihr gut gehen möge, in einem Garten oder einem Haus, in dem Futter und vor allem Streicheleinheiten kein Fremdwort wäre.
Julie war für ein paar Tage in einem großen Zwinger in der Tierstation, um dann in der nächsten Woche kastriert zu werden  – ein nachhaltiger tierärztlicher Eingriff, der ihr ein relativ sorgloses Leben ermöglichen wird.

Die Telefongespräche, die wir mit unseren Angehörigen führten, brachten uns zeitweise in eine andere, uns vertraute Welt. Aber diese Zeit hielt nicht lange an: Die Gegenwart in diesem schönen, katzengerechten Haus, mit Blick auf das Mittelmeer, auf eine Baustelle, auf eine Schule und auf die am Berghang wie Baukästchensteine aufgereihten weißen Häuser, vor allem aber die Hunde und Katzen im Straßenbild Datcas hatten uns schnell wieder zurück zu unserem Grund unseres Aufenthaltes in Datca.

Wir haben unsere Beobachtungen, unsere Erlebnisse und einige unserer vielen  Eindrücke versucht festzuhalten, in einem Tagebuch, das allen, die sich für die Arbeit des Tierschutzes auf dieser schönen türkischen Halbinsel interessieren, als eine Ermunterung und gleichermaßen als Ermutigung dienen soll, auch einmal ein ähnliches Abenteuer zu wagen.

Dalldorf, 11.11.2011

Vera Steder und Pia Gräter

Hier unser Bericht: (bitte auf Titel klicken)