Meldungen

Tolle Aktion : 345 Euro von den Edeka-Azubis!

 

Unter dem Motto: “ Wir kriegen es gebacken“ haben 12 Azubis, aus 4 Märkten, des Ankermann- Konzerns Brot, Kekse, Gemüsekuchen und weitere Leckereien verkauft. Den gesamten Erlös in Höhe von 345 Euro spendeten die jungen Leute dem Gifhorner Tierschutzverein.

Wir freuen uns sehr darüber und bedanken uns für diese Aktion.


Die Plätze für den diesjährigen Zukunftstag sind bereits belegt!


Ein großartiger Tierschützer ist von uns gegangen!

Auch wir sind tief bestürzt und in Gedanken bei seiner Familie.

Wir sind zutiefst traurig: Nach langer schwerer Krankheit ist unser Ehrenpräsident Wolfgang Apel am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Bremen verstorben. Der Tierschutz hat eine herausragende Persönlichkeit verloren. Wir trauern um Wolfgang Apel, der in seinem Leben Außergewöhnliches für den Tierschutz bewegt hat:

www.tierschutzbund.de/news-storage/organisation/060217-wolfgang-apel-ist-verstorben.html


Bello findet nicht nach Haus obwohl er gechipt ist

Viele Hunde- und Katzenbesitzer kennen das Gefühl, wenn das geliebte Tier nicht nach Haus kommt. Ist das Tier gechipt und registriert sind die Chancen sehr hoch, das Bello und Co wieder nach Hause finden.

Wir haben leider die Erfahrung gemacht, dass viele Tierhalter der Meinung sind, dass die Kennzeichnung ihres Tieres mittels Tätowierung oder Mikrochipimplantation bereits ausreicht. Eine solche Kennzeichnung ist aber nutzlos, wenn sie nicht mit den entsprechenden Angaben zum Tier und zum Tierbesitzer bei einer zentralen Registrierungsstelle wie beispielsweise dem Deutschen Haustierregister® des Deutschen Tierschutzbundes oder Tasso gemeldet sind. Das Implantieren eines Chips wird vom Tierarzt durchgeführt und kostet ca. 30 Euro, die anschließende Registrierung ist kostenlos und muss vom Tierhalter selbst vorgenommen werden. Geht Bello nun verloren und wird von seinem Finder bei der Polizei, einem Tierarzt oder im Tierheim abgegeben, kann mit einem Chiplesegerät der Besitzer schnell und eindeutig ausfindig gemacht werden.

Doch eine durchgeführte Registrierung beinhaltet weit mehr als die eindeutige Identifizierung von Bello und Mieze. Im Falle eines Diebstahls bietet dieses fälschungssichere Kennzeichen einen zweifelsfreien Eigentums-, bzw. Identitätsnachweis für den Besitzer.

Nicht zuletzt garantiert dieses Verfahren den Urlaubsliebhabern eine schnelle und unkomplizierte Einreise an der Grenze, wobei zu beachten ist, dass in den meisten Ländern schon jetzt die Kennzeichnung eines Tieres per Chip gesetzlich vorgeschrieben ist!

Die Registrierung kann direkt online durchgeführt werden. Außerdem appellieren wir an alle Tierbesitzer, der Registerstelle nach einem Wohnungswechsel die neue Adresse mitzuteilen; damit Bello wieder nach Hause findet.

Registriermöglichkeiten:
Tasso 
Deutscher Tierschutzbund
Tierregister   

Weitere interessante Themen finden Sie unter Wissenswertes 

 


Schnabelkürzen bei Legehennen beendet

easter-349026__340Bei Millionen von Küken bleibt künftig in Niedersachsen der Schnabel dran. Im Agrarland Nummer 1 ist vom 1. Januar 2017 an das Schnabelkürzen bei Legehennen verboten. „Das Ende des Amputierens eines Teils des Schnabels ist ein wichtiger Meilenstein für den Tierschutz in der Nutztierhaltung“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) am Freitag laut Mitteilung. Das Ministerium hatte bereits 2013 gemäß des niedersächsischen Tierschutzplans die erteilten Ausnahmegenehmigungen bis Ende 2016 befristet. In Niedersachsen werden rund 18 Millionen Legehennen gehalten.

Übliche Praxis in der konventionellen Legehennenhaltung bei fast allen Küken ist routinemäßig das Kürzen der Schnabelspitzen. Damit soll gegenseitiges Federpicken verhindert werden. Der Schnabel beim Geflügel sei ein sehr empfindliches Tastorgan, sagte Meyer. Bei Kürzungen könne es zu Geschwulsten kommen, verbunden mit starken Schmerzen. „Dieses Tierleid müssen wir verhindern. Daher haben wir diese grausame Praxis zum Jahresende verboten.“ Die Bundesregierung hat nach seinen Angaben trotz Drängens der Länder auf eine einheitliche rechtliche Regelung im Tierschutzgesetz verzichtet.

Quelle: DPA


Neues Gesetz: Ferkel dürfen ab 2019 nur noch schmerzlos kastriert werden

agriculture-84702_960_720Noch werden geeignete Betäubungsmittel und praxistaugliche Methoden gesucht, die ohne Tierarzt durchführbar sind. Die Ebermast ist wohl keine Lösung.

„Wir wollen den Wunsch der Gesellschaft nach Tierschutz erfüllen, aber die Methode muss für die Landwirte praktikabel sein und die Verbraucher müssen sie akzeptieren“, sagt der Vorsitzende des Bauernverbands Schwäbisch Hall Klaus Mugele. Für die Fleischqualität habe sich die Ferkelkastration bewährt. „Dann sind wir auf der sicheren Seite“, so Mugele. Das Fleisch von unkastrierten Schweinen, also Ebern, riecht und schmeckt oft unangenehm aufgrund der Geschlechtshormone, die die männlichen Tiere bilden.

Mugeles Sorge ist, dass ab 2019 herkömmlich kastrierte Ferkel aus dem Ausland in die Ställe kommen, denn das Verbot sei ein nationaler Alleingang Deutschlands. Zudem hätten Rewe und Aldi-Süd angekündigt, schon ab 2017 kein Fleisch von betäubungslos kastrierten Schweinen mehr zu kaufen.

Wie halten es andere Supermärkte?

  • Rewe und Kaufland akzeptiert Kastration unter Betäubung und Ebermast
  • Lidl verkauft schon seit 2015 (!) nur noch Fleisch von Ebern und Säuen
  • Edeka und Netto wollen sich noch nicht festlegen

Mugele betont, dass eine Kastration durch den Tierarzt nicht für die Praxis taugt. Er wisse aber von hoffnungsvollen Untersuchungen mit einer betäubenden Salbe, die der Landwirt auf die Haut des Ferkels auftragen könnte. „Das wäre eine gute Lösung“, meint er.

Damit das Fleisch von unkastrierten Schweinen genießbar ist, werden die Tiere bei der sogenannten Ebermast „geimpft“, wie die Fachleute sagen, um die Hormonbildung zu unterdrücken.

Einige Betriebe der UEG Hohenlohe Franken (Unabhängige Erzeugergemeinschaft für Ferkelerzeuger) mästen Eber. „Sie wollen feststellen, ob sie damit klarkommen oder ob sie ab 2019 die Kastration mit Betäubung vornehmen werden“, so UEG-Geschäftsführer Herbert Klein. Er erwartet, dass etwa 70 Prozent der Ferkelerzeuger künftig mit Betäubung durch den Tierarzt kastrieren lassen und 30 Prozent in die Ebermast einsteigen. „Das können aber nur Ferkelerzeuger, die selber mästen. Landwirte, die Ferkel verkaufen, müssen kastrieren, weil nicht sicher ist, ob ein Mäster die unkastrierten Ferkel kauft“, erklärt er. Weitere Landwirte werden mit der neuen Regelung aufhören, so Kleins Befürchtung.

„Bei uns ist Ebermast verboten und dies wird auch so bleiben. Unsere Kunden wollen kein Eberfleisch haben“, stellt Rudolf Bühler von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (Besh) klar. Schon bisher würden die Ferkel der Besh nur von sachkundigen Personen unter gleichzeitiger Anwendung eines Schmerzmittels kastriert. „Ferner haben wir ein Testgerät im überbetrieblichen Einsatz für die Erprobung der Kastration unter Isofluran- (Gas-) betäubung“, führt Bühler aus. Ebermast oder Hormonbehandlung lehne die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft ab. „Unsere Kunden wünschen dies nicht“, betont der Landwirt.

Auch die Fleischerfachgeschäfte und ihre Kunden wollen kein Fleisch aus Ebermast. „Ich weiß, wie Eber stinken und wie der Kunde darauf reagiert“, sagt Harald Hohl, Obermeister der Fleischerinnung. „Wir tendieren weiterhin zur Kastration mit Betäubung und wollen den Tierschutz ganz nach oben stellen“, ergänzt er. Die Behandlung von Ebern mit Hormonen wie bei der „Eberimpfung“ komme wegen der Gefahr für den Menschen nicht in Frage.

Impfung und Kastration

Geruch Die Eberimpfung gegen Ebergeruch wird seit 1998 in Australien und Neuseeland erfolgreich angewendet. Die männlichen Schweine werden zweimal geimpft, damit sie keine geruchsauslösenden Substanzen mehr anreichern.

Betäubung Es gibt Mittel zur lokalen Anästhesie von Ferkeln wie Lidocain, das injiziert wird. Außerdem sind Mittel auf dem Markt, die das Tier ganz betäuben und ebenfalls injiziert oder inhaliert werden. In der Schweiz ist die betäubungslose Ferkelkastration seit 2009, in Norwegen seit 2003 verboten.

Ouelle  www.swp.de


 

Dringend Pflegestellen gesucht!

MaxiDer Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. sucht weiterhin dringend Pflegestellen für Babykatzen. Auch wenn durch den ersten Aufruf bereits viele neue „Katzenmuttis“ gewonnen werden konnten, fehlen insbesondere noch Pflegestellen für Flaschenkinder.

Die kleinen mutterlosen Babys sind sehr pflegeintensiv und brauchen alle zwei Stunden Betreuung. Berufstätige können diese Versorgung gerade am Anfang oftmals leider nicht leisten. Auch nachts brauchen die Babys ihr Fläschchen. Wenn die Kleinen einmal krank werden, müssen zusätzlich Tierarztbesuche eingeplant werden.

Der Tierschutzverein übernimmt sämtlichen finanziellen Aufwand, stellt die Nahrung, Decken usw. Natürlich stehen wir bei Rückfragen zu den Babykatzen mit Rat und Tat zur Verfügung.

Wer also die Zeit hat und bereit ist, als Pflegestelle tätig zu werden oder noch Fragen zur Flaschenaufzucht hat, meldet sich bitte beim Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. in Ribbesbüttel unter der Telefonnummer 05374/4434 bei Frau Hölter oder per E-Mail an s.hoelter@tierschutzgifhorn.de.


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