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 Schnabelkürzen bei Legehennen beendet

easter-349026__340Bei Millionen von Küken bleibt künftig in Niedersachsen der Schnabel dran. Im Agrarland Nummer 1 ist vom 1. Januar an das Schnabelkürzen bei Legehennen verboten. „Das Ende des Amputierens eines Teils des Schnabels ist ein wichtiger Meilenstein für den Tierschutz in der Nutztierhaltung“, sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) am Freitag laut Mitteilung. Das Ministerium hatte bereits 2013 gemäß des niedersächsischen Tierschutzplans die erteilten Ausnahmegenehmigungen bis Ende 2016 befristet. In Niedersachsen werden rund 18 Millionen Legehennen gehalten.

Übliche Praxis in der konventionellen Legehennenhaltung bei fast allen Küken ist routinemäßig das Kürzen der Schnabelspitzen. Damit soll gegenseitiges Federpicken verhindert werden. Der Schnabel beim Geflügel sei ein sehr empfindliches Tastorgan, sagte Meyer. Bei Kürzungen könne es zu Geschwulsten kommen, verbunden mit starken Schmerzen. „Dieses Tierleid müssen wir verhindern. Daher haben wir diese grausame Praxis zum Jahresende verboten.“ Die Bundesregierung hat nach seinen Angaben trotz Drängens der Länder auf eine einheitliche rechtliche Regelung im Tierschutzgesetz verzichtet.

Quelle: DPA


Neues Gesetz: Ferkel dürfen ab 2019 nur noch schmerzlos kastriert werden

agriculture-84702_960_720Noch werden geeignete Betäubungsmittel und praxistaugliche Methoden gesucht, die ohne Tierarzt durchführbar sind. Die Ebermast ist wohl keine Lösung.

„Wir wollen den Wunsch der Gesellschaft nach Tierschutz erfüllen, aber die Methode muss für die Landwirte praktikabel sein und die Verbraucher müssen sie akzeptieren“, sagt der Vorsitzende des Bauernverbands Schwäbisch Hall Klaus Mugele. Für die Fleischqualität habe sich die Ferkelkastration bewährt. „Dann sind wir auf der sicheren Seite“, so Mugele. Das Fleisch von unkastrierten Schweinen, also Ebern, riecht und schmeckt oft unangenehm aufgrund der Geschlechtshormone, die die männlichen Tiere bilden.

Mugeles Sorge ist, dass ab 2019 herkömmlich kastrierte Ferkel aus dem Ausland in die Ställe kommen, denn das Verbot sei ein nationaler Alleingang Deutschlands. Zudem hätten Rewe und Aldi-Süd angekündigt, schon ab 2017 kein Fleisch von betäubungslos kastrierten Schweinen mehr zu kaufen.

Wie halten es andereSupermärkte?

  • Rewe und Kaufland akzeptiert Kastration unter Betäubung und Ebermast
  • Lidl verkauft schon seit 2015 (!) nur noch Fleisch von Ebern und Säuen
  • Edeka und Netto wollen sich noch nicht festlegen

Mugele betont, dass eine Kastration durch den Tierarzt nicht für die Praxis taugt. Er wisse aber von hoffnungsvollen Untersuchungen mit einer betäubenden Salbe, die der Landwirt auf die Haut des Ferkels auftragen könnte. „Das wäre eine gute Lösung“, meint er.

Damit das Fleisch von unkastrierten Schweinen genießbar ist, werden die Tiere bei der sogenannten Ebermast „geimpft“, wie die Fachleute sagen, um die Hormonbildung zu unterdrücken.

Einige Betriebe der UEG Hohenlohe Franken (Unabhängige Erzeugergemeinschaft für Ferkelerzeuger) mästen Eber. „Sie wollen feststellen, ob sie damit klarkommen oder ob sie ab 2019 die Kastration mit Betäubung vornehmen werden“, so UEG-Geschäftsführer Herbert Klein. Er erwartet, dass etwa 70 Prozent der Ferkelerzeuger künftig mit Betäubung durch den Tierarzt kastrieren lassen und 30 Prozent in die Ebermast einsteigen. „Das können aber nur Ferkelerzeuger, die selber mästen. Landwirte, die Ferkel verkaufen, müssen kastrieren, weil nicht sicher ist, ob ein Mäster die unkastrierten Ferkel kauft“, erklärt er. Weitere Landwirte werden mit der neuen Regelung aufhören, so Kleins Befürchtung.

„Bei uns ist Ebermast verboten und dies wird auch so bleiben. Unsere Kunden wollen kein Eberfleisch haben“, stellt Rudolf Bühler von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (Besh) klar. Schon bisher würden die Ferkel der Besh nur von sachkundigen Personen unter gleichzeitiger Anwendung eines Schmerzmittels kastriert. „Ferner haben wir ein Testgerät im überbetrieblichen Einsatz für die Erprobung der Kastration unter Isofluran- (Gas-) betäubung“, führt Bühler aus. Ebermast oder Hormonbehandlung lehne die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft ab. „Unsere Kunden wünschen dies nicht“, betont der Landwirt.

Auch die Fleischerfachgeschäfte und ihre Kunden wollen kein Fleisch aus Ebermast. „Ich weiß, wie Eber stinken und wie der Kunde darauf reagiert“, sagt Harald Hohl, Obermeister der Fleischerinnung. „Wir tendieren weiterhin zur Kastration mit Betäubung und wollen den Tierschutz ganz nach oben stellen“, ergänzt er. Die Behandlung von Ebern mit Hormonen wie bei der „Eberimpfung“ komme wegen der Gefahr für den Menschen nicht in Frage.

Impfung und Kastration

Geruch Die Eberimpfung gegen Ebergeruch wird seit 1998 in Australien und Neuseeland erfolgreich angewendet. Die männlichen Schweine werden zweimal geimpft, damit sie keine geruchsauslösenden Substanzen mehr anreichern.

Betäubung Es gibt Mittel zur lokalen Anästhesie von Ferkeln wie Lidocain, das injiziert wird. Außerdem sind Mittel auf dem Markt, die das Tier ganz betäuben und ebenfalls injiziert oder inhaliert werden. In der Schweiz ist die betäubungslose Ferkelkastration seit 2009, in Norwegen seit 2003 verboten.

Ouelle  www.swp.de


Labradorwelpen aus verdreckter Wohnung befreit!

Diese sechs Welpen mussten am Freitag, den 09.12.16, aus einer Wohnung geholt werden. Der Besitzer hatte die Tiere tags zuvor einfach sich selbst überlassen. Die Mutterhündin hat er mitgenommen. Mit Polizei und Tierschutz konnten die Tiere aus der völlig mit Kot und Unrat verschmutzten Wohnung befreit werden. Die ca. 10 Wochen alten Welpen waren hungrig und durstig, sind aber sonst in einem relativ guten Allgemeinzustand. Zunächst wurden alle Hunde im Tierschutzzentrum untergebracht. Nun werden sie aber auf mehrere Pflegestellen aufgeteilt, damit die Kleinen besser betreut werden können, und schon einmal familiär untergebracht sind. Hier unsere Presseberichte.

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Stellenausschreibung – Aushilfen gesucht

Wir suchen motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns in der Tierpflege unterstützen.

Stellenausschreibung Aushilfen Tierpfleger/innen


Dringend Pflegestellen gesucht!

MaxiDer Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. sucht weiterhin dringend Pflegestellen für Babykatzen. Auch wenn durch den ersten Aufruf bereits viele neue „Katzenmuttis“ gewonnen werden konnten, fehlen insbesondere noch Pflegestellen für Flaschenkinder.

Die kleinen mutterlosen Babys sind sehr pflegeintensiv und brauchen alle zwei Stunden Betreuung. Berufstätige können diese Versorgung gerade am Anfang oftmals leider nicht leisten. Auch nachts brauchen die Babys ihr Fläschchen. Wenn die Kleinen einmal krank werden, müssen zusätzlich Tierarztbesuche eingeplant werden.

Der Tierschutzverein übernimmt sämtlichen finanziellen Aufwand, stellt die Nahrung, Decken usw. Natürlich stehen wir bei Rückfragen zu den Babykatzen mit Rat und Tat zur Verfügung.

Wer also die Zeit hat und bereit ist, als Pflegestelle tätig zu werden oder noch Fragen zur Flaschenaufzucht hat, meldet sich bitte beim Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. in Ribbesbüttel unter der Telefonnummer 05374/4434 bei Frau Hölter oder per E-Mail an s.hoelter@tierschutzgifhorn.de.


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