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Stellenausschreibung – Aushilfen gesucht

Wir suchen motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns in der Tierpflege unterstützen.

Stellenausschreibung Aushilfen Tierpfleger/innen    


Alle Jahre wieder …

grafik2lädt das Tierschutzzentrum Gifhorn und Umgebung e.V. zum Gabentisch für Tiere ein; so auch in diesem Jahr. „Auch unsere Tiere im Tierschutzzentrum sollen etwas von der Weihnachtszeit mitbekommen. Die Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit, in der sich die Menschen auf sich, auf die Familie, Freunde und Nachbarn, aber auch auf ihre Mitlebewesen besinnen, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat“, so Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V.

Der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. lädt alle Tierfreunde am Freitag, dem 09. Dezember 2016 von 16 bis 18 Uhr in das Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel, Peiner Landstraße 12, ein. Aus diesem Grund ist an diesem Tag keine Geschäftszeit mit Tiervermittlung.

Vor Ort erwartet die großen und kleinen Gäste wärmender Glühwein, Kinderpunsch, Stockbrot, Kekse und weitere vegetarische Köstlichkeiten. Der Hof des Tierheims wird weihnachtlich geschmückt sein. Ebenfalls mit dabei ist diesmal eine Tierfotografin, bei der weihnachtliche Fotos mit den eigenen Vierbeinern gemacht werden können. Der Preis für die Fotos von 10 € kommt in voller Höhe unseren Tieren im Tierheim zu Gute.

Unsere Tiere würden sich sehr über leckere Mitbringsel, Spielzeug, Spiel-, Kletter-, und Versteckmöglichkeiten für Kleintiere oder andere tierische Geschenke freuen. Einen ausführlichen Wunschzettel finden sie hier und auf unserer Facebookseite.

Wir freuen uns schon jetzt darauf,  mit Ihnen und unseren Tieren einen fröhlichen Nachmittag zu verbringen.



Weihnachtszeit mit dem Heimtier: Gefahren und stressige Situationen vermeiden

 Die Adventszeit und die Weihnachtstage sind meist mit viel Trubel verbunden, den auch die Tiere in unserer Umgebung zu spüren bekommen. Kerzen, Christbaumschmuck und ungesunde Leckereien von der Festtafel sind für viele Tiere Verlockung und Gefahr zugleich. Damit Weihnachten für Mensch und Tier stressfrei bleibt, gibt der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V.  Tierhaltern Tipps für den Umgang mit Hund, Katze und Co. während der Feiertage.

Gerade wenn sich an den Weihnachtstagen viel Besuch ankündigt, sollten Hunde und Katzen jederzeit Zugang zu einem Rückzugsort haben, an dem sie völlig ungestört sein können. Während es viele Hunde eher genießen, mit dabei zu sein, haben Katzen meist lieber ihre Ruhe. Auch kleine Heimtiere sollte man in einem ruhigen Zimmer unterbringen, da sie sehr stressempfindlich sind. Kindern, die zu Besuch kommen, zeigt man am besten, wie sie sich im Umgang mit den Tieren richtig verhalten: So reagieren beispielsweise Meerschweinchen auf Hochheben oftmals mit Panik, was deshalb unbedingt vermieden werden sollte. Egal, ob ein Hund mit auf eine Weihnachtsfeier genommen wird oder allein zu Hause bleibt: Der Halter muss dafür sorgen, dass alle weihnachtlichen Gefahrenquellen ausgeschlossen sind und gewürzte Speisen von der Festtafel sowie die Gebäckteller mit zuckrigen Plätzchen außer Reichweite stehen.

Weihnachtsdekoration birgt Verletzungsrisiken

Da sich neugierige Tiere an aufgestellten Kerzen verbrennen können und umgestoßene Kerzen schnell zu einem Brand führen, sollten Tiere und brennende Kerzen nie ohne Aufsicht in einem Raum gelassen werden – auch nicht für kurze Zeit. Auch der Christbaum fasziniert viele Katzen und Hunde. Steht er mitten im Raum, kommt es häufig zu Unfällen, weil Tiere den Baum anspringen und ihn eventuell auch umstoßen können. Insbesondere Katzen lieben es, im Christbaum herumzuklettern, deswegen sollte er stabil mit einem Haken an der Wand befestigt sein. Um auch hier die Brandgefahr zu minimieren, eignet sich eine LED-Lichterkette anstelle von Wachskerzen. Geschenkbänder sind ebenso wie Lametta beliebte Spielsachen für viele Katzen, aber auch für manche Hunde. Werden sie jedoch verschluckt, kann sich der Darm „auffädeln“ und es zu einem lebensbedrohlichen Zustand kommen. Auf zerbrechlichen oder scharfkantigen Weihnachtsschmuck, wie Christbaumkugeln aus Glas, sollte verzichtet werden, da ansonsten eine Verletzungsgefahr besteht. Baumschmuck aus Naturmaterialien, wie Stroh oder Holz, ist ungefährlicher und daher eher zu empfehlen.

In Pflanzen, Duftölen und Schneespray lauern giftige Substanzen

Pflanzen wie Amaryllis, Weihnachtsstern, Stechpalmen, Christrosen oder Misteln enthalten für Haustiere giftige Substanzen, die zu Magen-Darmbeschwerden mit Krämpfen und oft blutigem Durchfall, Erbrechen, Leberschädigung und Herzrhythmusstörungen führen können. Je nach aufgenommener Menge ist der Tod durch eine Weihnachtsstern-Vergiftung nicht ausgeschlossen. Die Pflanzen sollten daher immer außer Reichweite der Tiere stehen. Auch auf Duftöle und Schneespray, an denen die Tiere lecken könnten, sollten Tierhalter wegen giftiger Inhaltstoffe besser verzichten.

 


Igelschutz zur Herbstzeit

igelIm Herbst sind viele Igel in Gärten und Parks auf Nahrungssuche unterwegs, um sich eine ausreichende Fettschicht für den Winterschlaf anzufressen. Der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. warnt vor falsch verstandener Tierliebe, wenn Tiere frühzeitig in menschliche Obhut genommen werden. Nur Igel, die wirklich krank, verletzt oder bei Wintereinbruch stark untergewichtig sind, brauchen Hilfe von Fachleuten. Mit einem igelfreundlichen Garten oder durch Zufütterung kann dagegen jeder helfen, die Tiere sicher über den Winter zu bringen.

Sofern Igel nicht verletzt oder augenscheinlich krank erscheinen bzw. stark von Parasiten, wie Flöhen, Zecken oder Fliegenlarven, befallen sind, sind sie draußen in ihrer natürlichen Umgebung am besten aufgehoben. „Daher sollte man Igel, die auch tagsüber unterwegs sein können, zunächst beobachten“, rät Gabriele Asseburg-Schwalki Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e.V. „Hilfsbedürftige Igel erkennt man daran, dass sie abgemagert erscheinen oder sich apathisch verhalten. Bevor ein Igel aber vorschnell in Pflege genommen wird, sollten Igelfreunde zunächst beim Tierarzt oder bei uns im Tierschutzverein um fachlichen Rat fragen.“

Den Garten igelfreundlich gestalten

Wer einen Garten besitzt, kann diesen so gestalten, dass Igel genügend Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten finden. Tagsüber verstecken sich Igel im Herbst in einem Unterschlupf in Kompost- oder Reisighaufen, einer Böschung oder einer Hecke. Da aufgehäufte Gartenabfälle ein ideales Quartier für den fünf- bis sechsmonatigen Winterschlaf der Tiere sind, lässt man diese am besten liegen. Werden sie dennoch entfernt, sollte man zunächst prüfen, ob ein Igel sich dort eingerichtet hat. Statt zu Laubsaugern und –bläsern greift man besser zu Rechen oder Harke, denn erstere können zu einer Gefahr werden, da sie kleinere Igel einsaugen und töten können. Außerdem entfernen die Geräte nicht nur Laub, sondern auch Insekten, Würmer und Weichtiere, die dem Igel als Nahrung dienen. Da Igel bei ihrer Nahrungssuche weite Strecken zurücklegen, sollte ein igelfreundlicher Garten immer Durchgänge zu anderen Gärten besitzen.

 Jungigel können gefüttert werden

Igelmännchen beginnen je nach Witterung ab Anfang Oktober mit dem Winterschlaf. Es folgen die Weibchen, die nach der Jungenaufzucht noch mehr Energie aufnehmen müssen. Jungigel ziehen sich noch später – etwa Anfang November – zurück. Bis dahin müssen sie sich ausreichend Fettreserven, bis zu einem Gesamtgewicht von mindestens 500 Gramm anfressen, damit sie ihren ersten Winter überstehen. Liegt in Gärten und Parks genügend heruntergefallenes Laub, finden sie meist ausreichend zu fressen. Im Herbst kann für junge Igel auch eine Zufütterung durch den Menschen sinnvoll sein. Dabei sollte man auf eine artgerechte Fütterung achten, etwa mit Katzendosenfutter, gemischt mit Haferflocken oder Weizenkleie. Milch und Essenreste sind dagegen ungeeignet.



Dringend Pflegestellen gesucht!

MaxiDer Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. sucht weiterhin dringend Pflegestellen für Babykatzen. Auch wenn durch den ersten Aufruf bereits viele neue „Katzenmuttis“ gewonnen werden konnten, fehlen insbesondere noch Pflegestellen für Flaschenkinder.

Die kleinen mutterlosen Babys sind sehr pflegeintensiv und brauchen alle zwei Stunden Betreuung. Berufstätige können diese Versorgung gerade am Anfang oftmals leider nicht leisten. Auch nachts brauchen die Babys ihr Fläschchen. Wenn die Kleinen einmal krank werden, müssen zusätzlich Tierarztbesuche eingeplant werden.

Der Tierschutzverein übernimmt sämtlichen finanziellen Aufwand, stellt die Nahrung, Decken usw. Natürlich stehen wir bei Rückfragen zu den Babykatzen mit Rat und Tat zur Verfügung.

Wer also die Zeit hat und bereit ist, als Pflegestelle tätig zu werden oder noch Fragen zur Flaschenaufzucht hat, meldet sich bitte beim Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. in Ribbesbüttel unter der Telefonnummer 05374/4434 bei Frau Hölter oder per E-Mail an s.hoelter@tierschutzgifhorn.de.



Wieder mal ein trauriger, aber leider nicht seltener Fall ereignete sich gestern im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel

Als unsere Mitarbeiterin morgens um ca. 7.45 Uhr vor dem Gelände parkte, entdeckte sie in der Nähe des Tores eine Katzentransportbox. Natürlich wurden ihre Befürchtungen bestätigt: In der Box saßen drei kleine Katzenkinder – mitten im Regen vor den Toren ausgesetzt!
Die Erstversorgung der scheuen Kätzchen zeigte: Den Katzen geht es verhältnismäßig gut, allerdings waren sie nicht nur klatschnass vom Regen, sondern auch völlig zugekotet, da sie sich in ihrer Not in der kleinen Box erleichtert haben.
Wie lange die Kätzchen bereits vor dem Tierheim standen, ist ungewiss. Klar ist aber, dass derjenige, der sie dort ausgesetzt hat, unverantwortlich gehandelt hat. Ein solches Verhalten ist Tierschützern und Tierliebhabern immer wieder völlig unverständlich.

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