Meldungen

 

 

Neuwahlen beim Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V.
Dem Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. stehen Veränderungen im Vorstand bevor. Der amtierende Vorsitzende des Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V., Herr Holger Siebenhaar, der Schatzmeister Henrik Kunz und die Schriftführerin Maike Horstmann stellen zur Jahreshauptversammlung am 29.04.2016 aus persönlichen Gründen ihre Ämter zur Verfügung.
„Das war für uns natürlich erst mal ein großer Schock“, erklären die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Iris Reifenrath-Rabe und Andrea Krüger.
„Umso mehr freut es uns, dass wir so schnell geeignete Nachfolger für die drei Vorstandsposten gefunden haben und nahtlos alle frei werdenden Posten besetzen können.
Wir freuen uns darauf, unseren Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung die Kandiaten
vorstellen zu können. Alle drei Kandidaten sind bereits mehrere Jahre im Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. Mitglied. Wir können uns eine Zusammenarbeit mit allen dreien
sehr gut vorstellen und freuen uns auf den Neuanfang.“

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Am 26.01.2016 hat der Deutsche Tierschutzbund in Paderborn unter dem Motto „Tierschutz unterwegs“ 50 Tierhilfewagen an Mitgliedsvereine in ganz Deutschland übergeben und der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. hat eines der Autos erhalten.

Wir freuen uns „tierisch“ über das neue Auto, dass uns bei unserer täglichen Arbeit in zahlreichen Einsätzen helfen wird und bedanken uns hiermit nochmals beim Deutschen Tierschutzbund für die Unterstützung unserer Arbeit.

Zur Übergabe der Autos gehörte auch ein Fahrsicherheitstraining, dass unsere stellvertretende Tierheimleitung Sabine Hölter erfolgreich absolvierte.

(auf dem (1.) Foto mit dem Vorsitzenden des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder).

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>>>Die Plätze für den diesjährigen Zukunftstag , im Tierschutzzentrum  sind bereits belegt.<<<
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Liebe Freunde des Tierschutzvereins,
wieder einmal ist es soweit, das Jahr geht zu Ende.
Am  Freitag, den 11.12.  hatten wir unseren bekannten „Gabentisch für Tiere“.
Es war wieder eine rundum gelungene Aktion für Mensch und Tier.
Dafür möchten wir uns bei allen Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Mitgliedern und Spendern
ganz herzlich bedanken.
Bei vielen von Ihnen konnten wir das ja schon am Freitag persöhnlich tun.
Bei denjenigen bei denen das nicht möglich war, möchten wir es hiermit nachholen.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben,
ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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Liebe Mitglieder,
am Samstag den 5.Dezember ist in der Gifhorner Rundschau ein Artikel über einen neuen Tierschutzverein „Stark für Tiere“ erschienen.
Leider ist im letzten Abschnitt der Satz:“Tendenziell wolle sich der Vorstand von den sehr strikten Vorgaben des deutschen Tierschutzbunds lösen, kündigte Siebenhaar an.“, zu lesen.
Von diesem Satz möchte ich mich komplett distanzieren.
Das habe ich nicht gesagt und das haben wir auch nicht vor.
Ich habe diesbezüglich mit Herrn Franz von der Gifhorner Rundschau gesprochen und um eine Korrektur gebeten.
Wir werden Sie informieren wenn diese erschienen ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Holger Siebenhaar.
Einzelseite

( Quelle: Gifhorner Rundschau)

Hier die Korrektur. erschienen: 07.12.2015  Gifhorner Rundschau:

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Unsere Hunde bekommen was auf die Rippen
Firma Heckert GmbH hilft mit Spezialfutter

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Am Freitag, 13.11.2015, besuchte die Firma Lothar Heckert GmbH, die Ihren Sitz in Adenbüttel hat und ein Servicebetrieb für Gabelstapler und Hydraulikanlagen ist, das Tierschutzzentrum Ribbesbüttel. Mit einer Spende von 1.500,00 Euro unterstützt uns die Firma Heckert und leistet damit einen Beitrag zur Tierhilfe.

„Wir haben im Moment ein paar Hunde die uns Probleme in der Fütterung bereiten.“ erklärt Maike Horstmann, Schriftführerin des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e. V.. „Die Schäferhunde Oskar und Jerry leiden sehr unter Stress und haben zusätzlich noch Probleme durch eine bestehende Erkrankung der Hüfte.“ Dadurch sind diese Tiere doppelt belastet und das führt leider zu einer allgemein schlechteren körperlichen Konstitution. „Mit der Spende der Firma Heckert ist es uns möglich, ein Futter mit mehr Fleischanteil und weniger Getreideanteil zu besorgen und das wird von den Hunden besser vertragen.“ erklärt Sabine Hölter, stellvertretende Tierheimleitung des Tierschutzzentrums Ribbesbüttel.

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Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. gibt Tipps zum Umgang mit Igeln

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Im Herbst beginnen Igel, sich auf ihren Winterschlaf vorzubereiten. In Gärten und Parks sind sie auf Nahrungssuche unterwegs. Der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. warnt vor falsch verstandener Tierliebe – insbesondere auch für Jungigel, die derzeit vermehrt auch tagsüber anzutreffen sind: Nur offensichtlich kranke oder verletzte Igel sollten von Menschen in Obhut genommen werden. Ein igelfreundlicher Garten oder eine Zufütterung können dagegen helfen, die Tiere sicher über den Winter zu bringen.

Die meisten Igel kommen im August oder September und damit für Tiere sehr spät auf die Welt. Mit Herbstbeginn sind sie selbständig und versuchen, sich noch vor dem Winter ihr Mindestgewicht anzufressen. Die dämmerungsaktiven Tiere sind daher auch vermehrt am Tag anzutreffen. Einen solchen Igel sollte man zunächst erst einmal beobachten. Sofern der Igel nicht verletzt oder augenscheinlich krank erscheint bzw. stark von Parasiten, wie Flöhen, Zecken oder Fliegenlarven, befallen ist, ist er draußen und in seiner natürlichen Umgebung besser aufgehoben. Hilfsbedürftige Tiere erkennt man daran, dass sie abgemagert erscheinen oder sich apathisch verhalten. „Bevor ein Igel vorschnell in Pflege genommen wird, sollte man zunächst beim NABU oder dem örtlichen Tierschutzverein um fachlichen Rat fragen.“ meint Holger Siebenhaar, Vorsitzender des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e. V.. „Igel, die im November aufgefunden werden und das Mindestgewicht von etwa 500 Gramm nicht erreicht haben, sollten allerdings in menschlicher Obhut überwintern dürfen.“ so Siebenhaar.

Den Garten igelfreundlich gestalten

Wer einen Garten besitzt, kann diesen so gestalten, dass Igel genügend Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten finden. Da die Tiere bei ihrer Nahrungssuche weite Strecken zurücklegen, sollte ein igelfreundlicher Garten immer Durchgänge zu anderen Grundstücken besitzen. Statt Laubsaugern, von denen kleinere Igel sogar eingesaugt und getötet werden können und Laubbläsern, die neben dem Laub auch die darin versteckten Kleintiere wegblasen, sollte man besser Abstand nehmen. Ein Rechen stellt die igelfreundliche Alternative dar. Im Idealfall lassen Gartenbesitzer das Laub, das im Herbst herunterfällt, allerdings liegen. Es bietet vielen Insekten Unterschlupf – und Igeln somit ein ideales Futterreservoir. Auch für den fünf bis sechs Monate dauernden Winterschlaf benötigen die Stacheltiere größere Laubhaufen, in denen sie sich gut geschützt zu einer Kugel zusammenrollen. Igelmännchen beginnen je nach Witterung ab Anfang Oktober mit dem Winterschlaf. Es folgen die Weibchen, die nach der Jungenaufzucht noch mehr Energie aufnehmen müssen. Jungigel ziehen sich noch später – etwa Anfang November – zurück. Bis dahin müssen sie sich ausreichend Fettreserven bis zu einem Gesamtgewicht von mindestens 500 Gramm anfressen, damit sie ihren ersten Winter überstehen.

Zufütterung mit Katzenfutter
Liegt in Gärten und Parks genügend heruntergefallenes Laub, finden die Igel in der Regel ausreichend zu fressen. Sie ernähren sich bevorzugt von kleinen Insekten, Würmern und Weichtieren. Jetzt im Herbst kann für junge Igel auch eine Zufütterung durch den Menschen sinnvoll sein. „Essensreste sind allerdings kein geeignetes Igelfutter, ebensowenig wie Milch, von der Igel Durchfall bekommen.“ warnt Siebenhaar. Stattdessen bietet es sich an, flache Schälchen mit Katzenfutter, gemischt mit Haferflocken oder Weizenkleie, für die stacheligen Gartenbewohner nach draußen zu stellen.

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Ein weiterer Erfolg! Meinersen hat nun auch die Katzenkastrationsverordnung.

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Wir freuen uns, dass nach der Gemeinde Sassenburg und der Samtgemeinde Isenbüttel auch die Samtgemeinde Meinersen eine sogenannte Katzen-Kastrationsverordnung erlassen haben.

Uns als Tierschutzverein liegt dies insbesondere am Herzen, da wir auf direktem Weg davon betroffen sind. Die halbwilden oder sogar wilden Katzenbabys werden oft in einem schlechten gesundheitlichen Zustand zu uns gebracht. Ab einem gewissen Alter können die Babys nur noch aufgepäppelt, später kastriert, gekennzeichnet und wieder rausgesetzt werden. Innerhalb der ersten Lebenswochen können die Babys noch in Pflegestellen abgegeben und an Menschen gewöhnt werden.

Und wenn auch viele behaupten, dass dies nicht nützen würde, wenn nicht alle Katzen kastriert werden, so sehen unsere Erfahrungen ganz anders aus. Seit wir uns aktiv an den Kastrationen von verwilderten Katzen beteiligen, gehen die Zahlen der Katzenbabys, die bei uns im Tierheim landen, gott-sei-dank zurück!

Wir hoffen daher,  dass auch die anderen Samtgemeinden dieses Thema aufgreifen werden und schnellstmöglich – im Sinne der Katzen – eine Verordnung zur Kastration und Kennzeichnung von Katzen erlassen werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema  finden Sie auch auf der Seite des Deutschen Tierschutzbundes: http://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/katzen/katzenschutz.html

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Hund Sao wurde gefunden!

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Am 08.08.2015 wurde Sao , nach knapp 4 Wochen , endlich eingefangen.
Dank vieler Helfer und fachkundiger Unterstützung konnte dem verängstigten Rüde geholfen werden.

Sao kam frisch aus Sardinien und entlief direkt einen Tag später, als er im Zoofachhandel ein neues Geschirr bekommen sollte.

Nun darf sich Sao erst einmal erholen, da er von der Zeit sehr erschöpft war.

 

 

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An alle Kaninchenfreunde und Besitzer!

 

Neues RHD2-Virus breitet sich auch in Deutschland aus!

„2010 wurde erstmals in Nord-West-Frankreich eine neue Variante der Chinaseuche entdeckt. Dieser neue, sehr aggressive Virustyp RHD-2 hat auch in Deutschland zu zahlreichen Todesfällen bei Kaninchen geführt. Der verfügbare Impfstoff schützt nur teilweise.“

Erste gemeldete Fälle gibt es auch aus Niedersachsen. Die Erkrankung verläuft zu 100% tödlich! Auch nur im Haus gehaltene Kaninchen sind gefährdet (Übertragung auch durch Mücken) und ebenso nach bisherigem Impfschema (nur 1x/Jahr) geimpfte Tiere.

Weitere Informationen Zum Thema finden Sie hier:

http://www.tierarztpraxis-schillerstrasse.de/post.php?s=2015-04-24-kaninchen-neues-rhdvirus-erfordert-hufigeres-impfen

http://www.tierarztpraxis-schillerstrasse.de/leistung/impfung.php

http://www.wir-sind-tierarzt.de/2015/03/neues-rhd2-virus-auf-dem-vormarsch/

http://www.idt-tiergesundheit.de/tierarzt/kaninchen/krankheitsbilder-kaninchen/rhd/aetiologie/rhdv2/

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Kindersommerfest         Kinderfest3

Am 27.06.2015 fand in der Zeit von 13 – 17 Uhr unser erstes Kindersommerfest im Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel statt.Die ca. 300 Kinder, die im Laufe des Nachmittags vorbei kamen, hatten viele Möglichkeiten zur Beschäftigung. Neben selbstgebasteltem Spielzeug für Hunde, Katzen und Co, Luftballons, Kinderschminken oder Gesprächen mit der Kindertierschutzgruppe und den Pfadfindern vom „Stamm Ata Ulf“ aus Gifhorn, gab es auch ein Tierquiz.Von Jenny Breit erhielten die Kinder interessante Informationen über Hühner. „Von wegen dummes Huhn!“ Wie schlau sind Hühner eigentlich? Wie entsteht ein Küken im Ei? Kann ich Hühner auch in meinem eigenen Garten halten? Zur Veranschaulichung hatte Jenny Breit von „Rettet das Huhn“ natürlich auch ein echtes Huhn mitgebracht.Die Tierpsychologin Gina Hasenfuß von „Hunde dolmetschen“ erklärte u. a. die Körpersprache von Hunden. „Es ist wichtig, dass die Kinder lernen, wie sie sich einem Hund richtig nähern und wie sie sich dem Vierbeiner gegenüber verhalten sollen.“ so Gina Hasenfuß. An einem kleinen Parcours konnten die Kinder dann mit dem Hund von Gina Hasenfuß live ausprobieren, wie man einen Hund auf sich beziehen kann.Und natürlich konnten auch alle Tiere des Tierschutzzentrums ausgiebig besucht und bestaunt werden.Für das leibliche Wohl gab es neben leckerem Kuchen Stockbrot und Zuckerwatte für die Kleinen Besucher.

Einer Wiederholung im nächsten Jahr steht bei so viel positiver Resonanz natürlich nichts entgegen.

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Die ersten Babykatzen wurden diese Woche im Tierschutzzentrum aufgenommen.
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Die “ Saison“ hat begonnen. Wie in jedem Jahr werden wieder viele  Babykatzen mit oder auch ohne Mutter gefunden. Sie werden dann von den vielen Pflegestellen liebevoll aufgepäppelt und bis zur 8-10 Woche groß gezogen. Wir sind sehr froh, so viele Ehrenamtliche Helfer zu haben, denn es wäre für die 3 Tierpfleger im Tierschutzzentrum zeitlich eine schier unlösbare Aufgabe, so vielen Babys gerecht zu werden.
Wir hoffen sehr, dass sich das Kastrationsverordnung in den Samtgemeinden Isenbüttel und Sassenburg bemerkbar machen und es dieses Jahr nicht ganz so viele Babykatzen werden. In den letzten Jahren haben wir ca 300 Babys aufgenommen und vermittelt.

Um dem Katzenelend endlich ein Ende zu bereiten ist es so wichtig alle Freigängerkatzen kastrieren zu lassen.
Da sollte auch jeder Katzenbesitzer bei seinen eigenen Tieren anfangen.

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10 Meerschweinchen ausgesetzt!
Am Sonntag ( 12.04.2015) wurden auf einem Parkplatz zwischen Eickhorst und Vordorf in einem Karton 10 Meerschweinchen gefunden.
Es sind 8 männliche und 2 weibliche Tiere. Da die männlichen nicht kastriert sind, werden die weiblichen belegt sein, und die Anzahl steigt in den nächsten Tagen noch einmal.
Die Tiere sind nun erst einmal untergebracht, getrennt und versorgt.Wer Hinweise auf die Besitzer geben kann, meldet sich bitte direkt im Tierschutzzentrum unter 05374/4434.Auch Interessenten für die Tiere können sich schon melden.wir vermitteln sie dann in ein artgerechtes Zuhause mindestens zu Zweit oder zu einem vorhandenen Partnertier.
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Osterzeit – Kaninchenleid
Zu Ostern gehört für viele ein traditioneller Kaninchenbraten auf den Festtagstisch. Jedes Jahr werden rund 41.000 Tonnen Kaninchenfleisch in Deutschland verzehrt – Tendenz steigend. Beim Blick auf die Haltungsbedingungen vergeht Tierfreunden allerdings der Appetit: Das Leben der 25 Millionen Mastkaninchen, die hier in Deutschland gehalten werden, hat nichts mit der Idylle vom frei hoppelnden Kaninchen zu tun. Mastkaninchen
Zur Erzeugung von Kaninchenfleisch werden die Tiere in engen, eintönigen Drahtkäfigen gehalten. Es wurde zwar eine Mastkaninchenverordnung verabschiedet, aber aus Sicht des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung e. V. ist diese Regelung zwar ein erster Schritt, doch es sind dringend Nachbesserungen erforderlich, um die Tiere vor Gesundheits- und Verhaltensschäden zu schützen, zumal die Verordnung lange Übergangsfristen zulässt. Denn: Die Käfighaltung ist weiterhin möglich, die Platzvorgaben sind zu gering und auch ein Freilauf ist nicht vorgesehen. Holger Siebenhaar, Vorsitzender des Tierschutzvereins, empfiehlt beim Osteressen vegane oder vegetarische Köstlichkeiten als tierfreundliche Alternative. „Es muss nicht immer Fleisch sein. Gemüse und Salat können so vielfältig und lecker zubereitet werden und für die Gesundheit ist es sowieso besser.“ so Siebenhaar.
Die Mastkaninchen in der Tierproduktion haben sich das ursprüngliche bewegungsfreudige Verhalten ihrer wilden Artgenossen bewahrt. Auch für sie sind Platz, erhöhte Aussichtsplätze und Rückzugsmöglichkeiten essentiell. Im grausamen Gegensatz dazu steht die Haltung der Kaninchen für die Fleischgewinnung: In eintönigen Käfigen, oft in mehreren Etagen übereinander gestapelt, leiden die Tiere dicht gedrängt unter entsetzlichen Bedingungen. Folgeschäden sind schmerzhafte Wirbelsäulenverkrümmungen und Gelenkprobleme. Die perforierten Böden führen häufig zu Pfotenverletzungen und -geschwüren. Durch die Enge und die fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten kommt es zudem zu schweren Verhaltensstörungen wie Aggressivität und endlosem Kreisen um die eigene Achse.
Artgerechte Kaninchenhaltung – aber wie?Kaninchen können auch unter gewerblichen Bedingungen tiergerecht gehalten werden. Vorrausetzungen sind: Gruppenhaltung in kombinierter Stall-/Auslaufhaltung, eine reduzierte Besatzdichte, eine strukturierte Umgebung mit Fress-, Ruhe- und Aufenthaltsbereich und eine Artgemäße Fütterung. Derzeit werden solche Haltungssysteme für Kaninchen bereits teilweise in der Schweiz eingesetzt. In Deutschland gibt es vergleichbare Haltungssysteme in größerem Stil bisher nicht.
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Molli wurde ausgesetzt!
Das junge weibliche Minischwein wurde am 08.11.2014 an der B188 zwischen Leiferde und Meinersen gefunden, abgestellt in einem Karton.
Mittlerweile hat Molly ein schönes Zuhause gefunden. Wir wünschen ihr und ihrem Besitzer alles Gute!
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Eine tolle Aktion für den Tierschutz, erfolgreich abgeschlossen!
Am 14. September 2014, dem diesjährigen „Tag der offenen Tür“ im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel, kam eine tolle Aktion zu ihrem erfolgreichen Abschluss.
Die Schüler der Schulklasse 10R und ihr Lehrer aus Wesendorf konnten dem „Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V.“ einen Spendenscheck über 2000,- € überreichen.
Wie kam es zu dieser Aktion?
Im Rahmen einer Projektwoche haben Lehrer und Schüler beschlossen etwas für den Tierschutz zu tun. Darauf hin nahmen sie Kontakt zum örtlichen „Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung“ auf und erzählten von ihren Plänen.
Sie wollten unter anderem Reverate über Tierschutz erarbeiten und  diese in den Klassen ihrer Schule halten. Vor allem aber hatte man sich Armbänder einfallen lassen, die mit dem Tierschutzmotto „Tiere leiden stumm“ gefertigt wurden. Diese sollten dann für 1,- € das Stück verkauft werden und das eingenommene Geld dem Tierschutz zu Gute kommen. Außerdem wurde die Aktion auch über das Internet unter „www.obs-wesendorf.de“ bekannt gemacht.
Der Tierschutzverein war von einem so tollen Engagement natürlich begeistert.
Die Schulklasse wurde zur Jahreshauptversammlung, am 28. März 2014, des TSV eingeladen, um dort ihr Projekt vorzustellen.
Auch dort ernteten sie viel Lob und Begeisterung.
Und sie hatten an diesem Tag auch noch Glück. Denn der Präsident des „Deutschen Tierschutzbund“ Thomas Schröder zählte zu den geladenen Gästen.
Er war so ergriffen von dieser Aktion, daß er den Schülern ein Versprechen gab: Wenn sie es schaffen sollten, durch den Verkauf der Armbänder 1000,- € einzunehmen, dann werde er diesen Betrag am Ende um nochmal 1000,- € aufstocken. Gut vorbereitet hatten die Schüler an diesem Abend die Armbänder schon dabei und so begannen sie nach der JHV mit dem Verkauf. Kurz vor dem „TdoT“ war das Ziel dann erreicht. Die Schüler verkauften tatsächlich 1000 Armbänder und Thomas Schröder hielt Wort und verdoppelte den Betrag auf 2000,- €, wie man auf dem Scheck im Bild eindeutig sehen kann.
So kam der „TSV GF u. U.“ zu einer Spende von 2000,-.
„Darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut und möchten uns nochmal ganz herzlich bedanken“, so der 1.Vorsitzende Holger Siebenhaar.

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Sue fährt ins Trainingslager.

Die 4 jährige Dogo- Canario Mischlings Hündin Sue wurde vor 2 Jahren in Ummern festgebunden, an einem Baum, gefunden. Anfangs war der Umgang mit ihr sehr schwierig, da sie sich fremden Menschen gegenüber recht agressiv zeigte.
Mittlerweile hat Sue Vertrauen gefasst und ist ein eingespieltes Team mit Henrik Kunz ( Schatzmeister Gifhorn und Umgebung e. V.)
Nun wollen Beide das Training nocheinmal intensivieren, sodass auch Sue bald ein neues Zuhause finden kann. Unterstützt werden sie von Maike Horstmann ( Schriftführerin des Tierschutzvereins) .

Wir wünschen ihnen eine schöne und erfolgreiche Woche im Tierschutzzentrum Weidefeld http://www.tierschutzbund.de/organisation/einrichtungen/zentrum-weidefeld.html

Sue hat ihr Trainingslager in Weidefeld erfolgreich absolviert.

Ein ausführlicher Bericht.   >>Klick hier<<

Sue hat nun endlich ein schönes Zuhause gefunden. Wir wünschen ihr und ihrer Familie alles Gute.

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Ein großer Erfolg – unser diesjähriger „Tag der offenen Tür“

Der Schlechtwetterprognose zum Trotz konnte der Tierschutzverein Gifhorn bei einem schönem Spätsommerwetter mit seinem alljährlichem Tierheimfest die Besucher mit einem interessanten Programm und den Blick hinter die Kulissen begeistern. Höhepunkte waren die Spendenübergabe der Schulklasse aus Wesendorf.

Auch wurden die aktuellen Tierheimhunde und einige ehemaligen Bewohner vorgestellt.

Der diesjährige Hunderalleyparkour verlangte den 13 Teilnehmern Geschick, Teamwork und sportliche Fähigkeiten ab.
Auch für die Kinder gab es spannende Spiele. Hier gab es die Möglichkeit ,sich für die bald startende Kindertierschutzgruppe einzutragen.

Für das leibliche Wohl sorgten Vegan38, Micky und Molly, Gifhorn Vegan und viele Kuchenspenden der Mitglieder.
Hierfür noch einmal ein Dickes Dankeschön!
Auch dankt der Verein den vielen Firmen, die sich an der Tombola beteiligt haben.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, mit einem ernsten Hintergrund- den Schutz der Tiere! .

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Unglaublich… wir sind fassungslos! Es sind unschuldige Wesen, die einfach “ nur“ ein schönes Leben haben wollten.
Was treibt einen Menschen zu solchen Taten?

Katzenhasser in Volkse!

Nach langer Zeit im Tierheim sollte es für die drei sehr scheuen Katzen endlich ein Happyend geben: In Zusammenarbeit mit dem Tierschutz erhielten sie ein Leben in Freiheit auf einem großen Resthof in Volkse.
Doch das passte Jemanden nicht.
Innerhalb von wenigen Tagen sind 2 Katzen tot. Elend an Gift zugrunde gegangen, z.T. mit schweren äußerlichen Verletzungen.
Auch andere Freigängerkatzen sind extrem gefährdet!
Wie kann man so grausam sein?
Was kann ich nur tun, um meine Katzen zu schützen?

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Zwei junge Kaninchen einfach „entsorgt“ .

Am Sonntag fand eine Mitarbeiterin einen Karton mit “ Inhalt“ am Tierschutzzentrum.

— Wir können es nur immer wieder betonen: “ Wer sich ein Tier anschafft, sollte sich vorher im klaren sein, ob er die Zeit, das Geld und die Möglichkeit hat, es artgerecht unter zu bringen zu füttern und zu beschäftigen.
Sollte es trotzdem noch zu irgendwelchen Problemen kommen, wo der Halter nicht weiter weiß, gibt es Tierschutzvereine, oder auch andere Stellen, wo man sich Hilfe suchen kann.

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Cindy musste Qualen erleiden!

Die ca 1 järige Norwegische Waldkatze wurde vor ein paar Wochen Gifhorn Kästorf von einer besorgten Tierfreundin gesichtet. Leider ließ sie sich nicht anfassen. Mit viel Geduld und Futter gelang es ihr sie dann einzufangen. Im Tierschutzzentrum stellte sie sich dann doch als recht zahm heraus. Erschreckend war eine große Filzplatte auf dem Rücken.Sie war so fest, dass sie bei jeder Bewegung schreckliche Schmerzen verursacht haben. Cindy wurde sofort geschoren und kann endlich wieder ohne Dauerschmerzen leben.

…….Cindy hat mittlerweile ein schönes Zuhause gefunden.

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 Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen
in der Gemeinde Sassenburg!


Der Anfang ist gemacht: Nachdem mittlerweile fast 200 niedersächsische Städte und Gemeinden eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen in ihrer Satzung aufgenommen haben, hat nun auch im Landkreis Gifhorn die erste Gemeinde diese Verordnung beschlossen. mehr:

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Hundehalter aufgepasst!

Das Niedersächsisches Hundegesetz tritt am 1. Juli 2013 in Kraft.
Hier einige Informationen in Kürze:

1. Hunde aller Hunderassen müssen ab dem Alter von 6 Monaten gechipt und registriert werden: serviceline@hunderegister-nds.de

2. Für Hunde aller Hunderassen muss der Halter/die Halterin eine Hunde-Haftpflichtversicherung abschließen.

3. Hundehalter, die innerhalb der letzten 10 Jahre über einen Zeitraum von zwei Jahren einen Hund hatten, benötigen keine Bestätigung einer Sachkunde. Das gilt sowohl für die theoretische als auch die praktische Sachkunde.
Diese Regelung gilt nicht für den Führer/die Führerin eines Hundes. (Ausnahme: – wenn die Gefährlichkeit eines Hundes bereits festgestellt wurde)

4. „Hundeanfänger“ müssen eine theoretische Sachkundeprüfung ablegen.

5. Spätestens nach einem Jahr muss auch die praktische Sachkundeprüfung erfolgen.

Weitere Informationen und Kontakte zu zertifizierten Prüferinnen und Prüfern finden Sie unter http://www.ml.niedersachsen.de

 

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So eine „Schweinerei“ – oder „Schwein gehabt“!

Diesen Einsatz wird unsere Tierheimleiterin Janina Bieling und die Auszubildende Inga Schlüsche sicherlich so schnell nicht vergessen: Ein ausgewachsenes 200-Kilo-Hausschwein hielt die beiden Tierschützerinnen ein paar Stunden auf Trab.
Zuvor hatte eine Anwohnerin im Wiesengrund in Gifhorn die Polizei alarmiert: Sie hatte ein Schwein mitten auf der Fahrbahn entdeckt. Zwei Polizisten glückte es, das Schwein mit Brot auf das eingezäunte Grundstück der Anwohnerin zu locken. Ein Transporter musste her, und so kamen ihnen Janina und Inga mit dem Tierschutz-Bulli – Anhängergespann zu Hilfe. Es gelang den beiden beherzten Polizisten und den mutigen Tierschützerinnen schließlich, das Schwein mit Äpfeln anzulocken, an den Strick zu nehmen und auf den Anhänger zu verladen.
„Noch nie hatte ich vorher den Tierschutz-Bulli mit Anhänger gefahren. Ich war froh, als wir das Fundschwein zunächst bei einem Landwirt in Ribbesbüttel unterbringen konnten“, so Janina Bieling.
Auf diesem Wege möchten sich die beiden Mitarbeiterinnen des Tierschutzzentrums bei den Polizisten für die fachkundige Hilfe bedanken!

Ein gutes Ende: Eine junge Frau meldete sich, die den Ausreißer als guten Kumpel für ein weiteres Schwein hält, das sie mit der Nuckelflasche hochgepäppelt hatte. Sie war überglücklich, dass sie Gustav unversehrt abholen konnte.

Vera Steder und Pia Gräter zurück aus Datca

Liebe Leser, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
wir waren nicht im Urlaub. Wir lagen nicht am Strand, und unsere Füße hielten wir nicht einmal ins Wasser. Wir haben den Tieren in Datca unsere Zeit geschenkt.

Pia und ich waren vierzehn Tage in Datca. Datca, ein kleiner Hafenort an der Südküste der gleichnamigen Halbinsel am südwestlichsten Zipfel der Türkei, ursprünglich ein beliebter Urlaubsort von Bruno und mir, wurde für Pia und mich zu einem Ort der Beobachtungen und Erfahrungen, die mit Urlaub gar nichts – überhaupt gar nichts – zu tun haben.

Uns hatte der Tierschutz dorthin gebracht. Neben der Arbeit auf der Tierstation, in der Praxis bei dem Tierarzt Hakki, der Versorgung der zehn Katzen im großzügigen Parterreraum von Gudrun und Volker Bohns Haus, erwartete uns auch der praktische Tierschutz auf der Straße, indem wir einer läufigen Hündin – umringt und belästigt von fünf Rüden – für eine Nacht Unterschlupf in unserer Bleibe gewähren konnten.

„Julie“ – diesen Namen gab Pia ihr – schlief die ganze Nacht vor Pias Bett und träumte sicherlich davon, wie es ihr gut gehen möge, in einem Garten oder einem Haus, in dem Futter und vor allem Streicheleinheiten kein Fremdwort wäre.
Julie war für ein paar Tage in einem großen Zwinger in der Tierstation, um dann in der nächsten Woche kastriert zu werden  – ein nachhaltiger tierärztlicher Eingriff, der ihr ein relativ sorgloses Leben ermöglichen wird.

Die Telefongespräche, die wir mit unseren Angehörigen führten, brachten uns zeitweise in eine andere, uns vertraute Welt. Aber diese Zeit hielt nicht lange an: Die Gegenwart in diesem schönen, katzengerechten Haus, mit Blick auf das Mittelmeer, auf eine Baustelle, auf eine Schule und auf die am Berghang wie Baukästchensteine aufgereihten weißen Häuser, vor allem aber die Hunde und Katzen im Straßenbild Datcas hatten uns schnell wieder zurück zu unserem Grund unseres Aufenthaltes in Datca.

Wir haben unsere Beobachtungen, unsere Erlebnisse und einige unserer vielen  Eindrücke versucht festzuhalten, in einem Tagebuch, das allen, die sich für die Arbeit des Tierschutzes auf dieser schönen türkischen Halbinsel interessieren, als eine Ermunterung und gleichermaßen als Ermutigung dienen soll, auch einmal ein ähnliches Abenteuer zu wagen.

Dalldorf, 11.11.2011

Vera Steder und Pia Gräter

Hier unser Bericht: (bitte auf Titel klicken)