Meldungen

Ferienprogramm 2017 im Tierschutzzentrum

 

Dem nicht ganz so guten Wetter zum Trotz standen am 12. Juli 2017 acht Kinder in Gummistiefeln vor dem Tor, um im Rahmen des Ferienprogramms Isenbüttel einen Tag als Tierpfleger im Tierschutzzentrum zu helfen.

Wir begannen mit einem Rundgang, besprachen wichtige Verhaltensregeln und besuchten jeden unserer Schützlinge um ihn kennenzulernen. Angefangen mit 3 Wellensittichen, 1 Maus, 6 Babykatzen, hin zu einem halbwilden Kater im Freigehege, zu unseren 3 Kaninchen, zu den Katzenhäusern und beendeten den Rundgang bei unseren Hunden.

Nach dem wir uns einen Überblick verschaffen hatte, teilt sich die Kinder in zwei Gruppen. Die eine Hälfte unterstütze unsere Tierpfleger im Katzentrakt, während die anderen 4 Kinder das Hundehaus gründlich reinigten. Nach dem alle Tiere versorgt und alle Gehege gesäubert waren, hatten wir uns eine Pause verdient. Zur Stärkung gab es ein vegetarisches Frühstück, mit frischen belegten Brötchen, Gurken und Tomaten.

Zum Ende des Vormittages besprachen wir noch einen weiteren Aspekt der täglichen Arbeit: Den Notdienst. Jedes Kind durfte sich einen Gegenstand aus dem Tierheimauto auswählen und zusammen überlegten wir, wofür es beim Einfangen und Versorgen eines Tieres hilfreich sein könnte. Wir stellten mehrere Notfallsituationen praktisch dar und die Kindern durften selber einmal ausprobieren, wie der Umgang mit Fangstange, Fangnetz und Co. am besten funktioniert. Zum Glück hielt unser Stoffhund-Schäferhund still und lies alles geduldig über sich ergehen.

Wir bedanken uns herzlich für die tatkräftige Unterstützung unserer Nachwuchs-Tierpfleger und hoffen, dass ihr einen schönen Vormittag bei uns verbracht habt.

Der nächste (bereits ausgebuchte) Termin ist am 26. Juli .2017. Wir freuen uns auf viele interessierte Kinder!

Presseartikel über das Ferienprogramm im Tierschutzzentrum


Wieder Katzenbabys in Gifhorn gefunden

Eine kleine Katzenfamilie konnte am 12. Juli 2017 von einem Firmengelände in Gifhorn, Braunschweiger Straße, aus einem Abfallcontainer geborgen werden. Die scheue Mutterkatze hatte diesen als Aufzuchtsort für ihre drei Jungen auserkoren. Da der Container nun geleert werden sollte, meldeten sich die Firmenmitarbeiter beim Tierschutz. Gemeinsam hieß es nun, zwischen Kartons, Holz und Unrat drei wenig begeisterte Kätzchen einzufangen. Noch etwas nachtragend, konnte das Trio im Tierschutzzentrum untergebracht und versorgt werden. Die Kleinen befinden sich zum Zähmen in einer Pflegestelle und suchen bald ein neues Zuhause.

Die Kleinen sind jetzt liebevoll in einer Pflegestelle untergebracht.

Das Muttertier konnte mit einer Lebendfalle gefangen werden. Die verwilderte Katze wird nun kastriert und in ihrer gewohnten Umgebung wieder in die Freiheit entlassen.

Gleichzeitig haben wir eine weitere Katzenfamilie aus Gifhorn, Rotkehlchenweg, bekommen. Eine Mutterkatze mit ihren 4 Babys ca. 12 Wochen alt. Die Mutter kommt nach dem Kastrieren wieder an den Fundort zurück. Die Kleinen werden ebenfalls in einer Pflegestelle untergebracht und gezähmt. Nach der ersten Impfung können die Kleinen in ein schönes, neues Zuhause umziehen.

Auch aus dem Paula-Modersohn-Ring wurden uns zwei Katzenbabys gebracht. Die Mutter der Kleinen ist leider nicht mehr zu finden, so dass wir im Herbst hier mit weiteren Babys rechnen können.

Eine Kastrationsverordnung in Gifhorn könnte Abhilfe schaffen! Mit einer Kastrationsverordnung wird viel Katzenleid verhindert.

Unter Pflegestellen auf unserer Homepage haben wir viele, süße, kleine Katzenkinder, die alle ein liebevolles Zuhause suchen.


Sommerfest Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. – Mitmachen beim Hundewettbewerb

Der Gifhorner Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e. V. lädt alle Tierfreunde ein, zum diesjährigen Sommerfest am Sonntag, dem 13.08.2017 von 12 bis 17 Uhr, ins Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel zu kommen.

Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, sich über die Arbeit, die vielfältigen Aufgaben des Vereins und die verschiedenen Einrichtungen des Tierschutzzentrums zu informieren. Während angebotener Rundgänge lernen die Besucher die Tiere kennen, die im Tierschutzzentrum ein vorübergehendes Zuhause gefunden haben.

Auf dem Programm stehen auch wieder der beliebte Hundewettbewerb und die Vorstellung einiger Tierheimhunde.

Außerdem wird es wieder Info-Stände geben. Neben den altbekannten Ständen wie Hund & Katz, Tierschutz miteinander, Stark für Tiere und Hunde dolmetschen wird es dieses Mal noch weitere Stände geben. Lassen sie sich überraschen.

Auch die kleinen Besucher werden sich nicht langweilen. Neben Kinderschminken, der Herstellung von Buttons, Luftballons und der Tierschutz-Ralley, wird es auch wieder eine Tombola, einen Flohmarkt und das Glücksrad mit vielen Preisen geben.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls wieder gesorgt. Vegetarische Köstlichkeiten von Micky und Molly, Smoothies, Salate sowie Pommes, werden abgerundet von Waffeln, Brezeln, Eis und Kuchen.

Wer beim Hundewettbewerb mitmachen will, kann sich jetzt schon anmelden!

Der Wettbewerb beginnt um ca. 14.30 Uhr. Auf einer kurzen Rallyestrecke können die Mensch-Hunde-Teams an mehreren Stationen zeigen, dass ihnen keine Aufgabe zu schwer ist. Die Gewinner werden im Anschluss bekannt gegeben. Jedes Teilnehmerteam erhält einen Preis.

Anmeldungen für den Hundewettbewerb bitte bis zum 3. August 2017 an den Tierschutzverein unter der Rufnummer 05374-4434 oder per E-Mail an info@tierschutzgifhorn.de.


Spendenaufruf

Katzenelend auf dem Campingplatz Waldesruh in Gifhorn

Von Anwohnern des Campingplatzes Waldesruh wurde der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V. um Hilfe gebeten.

Überraschung fürs Tierheim!
am 5. Juli 2017 wurden die Tierheimbewohner mit einer großzügigen Spende überrascht. Die Bewohner, vom Campingplatz “ Waldesruh“ haben fleißig gesammelt. Ein ganzer Kofferraum voll Futter und Spielsachen sind zusammen gekommen sowie ein Umschlag mit Geldspenden.
Wir freuen uns sehr und sind  froh, dass so eine gute Zusammenarbeit im Bezug auf die laufende Kastrationsaktion zustande gekommen ist.

Vielen Dank dafür!

Update: Am 19. Juni 2017 hatten wir für das Katzenelend auf dem Campingplatz Waldesruh einen Spendenaufruf gestartet, um die ca. 50, dort lebenden, herrenlosen, nicht kastrierten Katzen kastrieren zu können. Von der Spendenbereitschaft der tierliebenden Bürger und Bürgerinnen sind wir begeistert. Aber wir benötigen auch die Hilfe der Anwohner, um diese doch sehr große Aktion bewältigen zu können. Der Anwohner Steven und seine Frau engagieren sich bereits. Steven übernimmt die gesamte Koordination auf dem Campingplatz, Aufstellen der Lebendfallen, die Überwachung und der anschließende Transport mit den eingefangenen Katzen ins Tierheim. Diese sehr zeitintensive Aufgabe wäre vom Tierschutzzentrum nicht zu leisten. Dafür ein ganz großes Dankeschön.

Danach beginnt die logistische Herausforderung für das Tierschutzzentrum. Die Kastrationen müssen mit der Tierärztin abgestimmt werden. Auch unsere Quarantäne kann nur eine begrenzte Anzahl von Katzen beherbergen. Da unter den Katzen viele Katzenbabys sind, müssen wir uns weiter um Pflegestellen bemühen, denn die vorhandenen Pflegestellen haben von uns bereits kleine Katzen.

Bis zum 29.6.2017 wurden 14 Katzenbabys und 4 erwachsene Katzen vom Campingplatz Waldesruh eingefangen. Gleichzeitig haben wir vom Campingplatz Südheide 11 Katzenbabys und 4 erwachsene Katzen einfangen müssen, da hier ein Notfall vorlag. Der „Fütterer“ kam ins Krankenhaus und andere Anwohner füttern nicht.

Deshalb hier ein erneuter Aufruf, schauen sie sich bitte auf unserer Homepage unter Pflegestellen und auf unserer Facebook-Seite die Katzenbabys an. Wir haben so viele süße kleine Katzenbabys, die alle ein Zuhause suchen.

Zeitung, Funk und Fernsehen haben sich für das Katzenelend auf dem Campingplatz interessiert. Auf NDR1 Radio und NDR Fernsehen, Radio38, Radio ffn, regionalHeute und SAT1 waren und werden wir zu sehen sein.

Wir glauben, dass mit dieser groß angelegten Kastrationsaktion viel Katzenleid verhindert wird. Eine Kastrationsverordnung für Gifhorn kann auf Dauer das Katzenelend eindämmen. Verhindern werden wir das Katzenelend nicht, aber begrenzen.

Wir werden weiter berichten.

Presseberichte
Radio NDR1 vom 23.6.2017
Radio38 vom 28.6.2017

Katzenelend auf dem Campingplatz Waldesruh in Gifhorn

Auf dem Campingplatz leben ca 50 wilde, nicht kastrierte Katzen; viele mit kleinen Katzenbabys. Die Hungersnot der teilweise abgemagerten Tiere ist groß, die Anwohner versuchen durch private „Futteraktionen“ das Leid ein wenig einzudämmen.

Diese frei lebenden Katzen sind scheu und leiden stumm; viele von ihnen sind krank und unterernährt. Parasiten und Infektionen, wie der weitverbreitete Katzenschnupfen, schwächen ihre mageren Körper und viele quälen sich mit Folgen von Unfällen. Trotzdem bekommen auch diese Katzen mehrmals im Jahr Nachwuchs. Besonders im Frühsommer gibt es eine Flut von Katzenkindern. Das verschärft die Situation weiter. Um zu vermeiden, dass sich das Elend weiter ausbreitet, gibt es nur eine Möglichkeit: Die Katzen müssen kastriert werden, ein enormer finanzieller Aufwand.

 Freigänger-Katzen die auf dem Campingplatz leben und von ihren Besitzern nicht kastriert werden, verstärken das Problem zusätzlich. Diese tragen ebenfalls zur Vermehrung der frei lebenden Katzen und dem damit verbundenen Tierleid bei. Deshalb appellieren wir an die privaten Halter, ihre Freigänger-Katze unbedingt kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen.

 Um die Not auf dem Campingplatz Waldesruh einzudämmen, benötigt der Tierschutzverein ca. 5.000 Euro für die ärztliche Versorgung und Kastration der ca. 50 Katzen.

Helfen auch Sie mit, dass Leid der Katzen auf dem Campingplatz zu lindern. Ihre Spende hilft.

Sparkasse Gifhorn Wolfsburg
IBAN: DE10 2695 1311 0011 0159 06
BIC: NOLADE 21GFW

Stichwort: Waldesruh


Tiere vor großer Sommerhitze schützen

Die aktuell hochsommerlichen Temperaturen stellen für viele Tiere eine große Gefahr dar. Im Unterschied zum Menschen können sich die meisten Heimtiere nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken oder Hecheln. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierhaltern daher dazu, die notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen: Dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenso wichtig wie ein Schattenplatz, an den sich das Tier jederzeit zurückziehen kann. Große Anstrengungen für das Tier sollte man vermeiden und das Gassigehen mit Hunden in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.

Tierhalter sollten während der Hitze ihre Heimtiere stets im Blick behalten. Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an. Wenn die Sonne wandert, steht auch das im Schatten abgestellte Fahrzeug nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Die Folgen der für das Tier unerträglichen Temperaturen sind Überhitzung mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer bei Hitze auf ein im Auto zurückgelassenes Tier aufmerksam wird, sollte umgehend die Polizei oder Feuerwehr verständigen.

Auch im Käfig oder im Außengehege lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Auch hier gilt: Immer prüfen, ob sich ein großer Teil des Geheges den ganzen Tag über im Schatten befindet. Zusätzlich können Schatten spendende Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte Handtücher, die über das Gehege gelegt werden, helfen. Da bei Hitze viel Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollte man dieses regelmäßig kontrollieren. Kaninchen, die die Möglichkeit zum buddeln haben, können sich in den entstandenen Mulden abkühlen; manche Ratten lieben ein Wasserbad in einer flachen Schale.

Hitzeschutz auch für Weidetiere

Auch Tieren auf der Weide macht die Hitze zu schaffen: Pferde, Schafe oder Rinder sollten immer die Möglichkeit haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Zu jeder Zeit muss ausreichend Wasser in der Tränke vorhanden sein. Nicht vergessen werden darf, dass bei Hitze die Futtergrundlage auf der Weide abnimmt und die Tiere so unter Umständen zugefüttert werden müssen.


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