Meldungen

Liebe Freunde des Tierschutzvereins !

Vergangenen Freitag war es wieder soweit, wir veranstalteten unseren “Gabentisch für Tiere”, wie jedes Jahr.
Dieser “Gabentisch” gibt uns allen die Möglichkeit auch mal an unsere Mitgeschöpfe zu denken und etwas Gutes für sie zu tun. So wie den Tieren die schuldlos bei uns im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel leben.
Viele von Ihnen denken da zum Glück genau so wie wir.
Nicht einmal das schlechte Wetter konnte Sie davon abhalten, am Freitag zu uns ins Tierheim zu kommen und ihre Spenden für die Tiere persönlich vorbei zu bringen. Die meisten blieben auch noch auf ein nettes Gespräch und ließen sich die angebotenen vegetarischen Häppchen, Glühwein oder Kinderpunsch schmecken.
Die Spenden reichten von Nass.- und Trockenfutter, über Tierspielzeug und Tierzubehör bis hin zu Geldspenden.
So haben Sie dafür gesorgt dass auch der diesjährige “Gabentisch” ein voller Erfolg für die Tierheimbewohner geworden ist. 

Dafür möchten wir uns bei all unseren großzügigen Spendern ganz herzlich bedanken.
Der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V.
wünscht all seinen Freunden und Unterstützern
eine schöne Weihnachtszeit
und einen guten Rutsch ins neue Jahr
——————————————————————————————————————————————————————————————————
Eine sehr positive Meldung aus Isenbüttel.
Liebe Tierfreunde,
unser Wunsch nach einer Landkreisweiten “Kastrations- und Kennzeichnungspflicht” für Katzen ist wieder einen Schritt vorangekommen. Mit Freude und Erleichterung habe ich die Meldung am Samstag aus der Zeitung aufgenommen. Die Verordnung wurde im Samtgemeinderat Isenbüttel mit nur zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung befürwortet.
Nachdem wir vom “Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung” alle Bürgermeister im Landkreis, zwecks solch einer Verordnung angeschrieben hatten, kamen die einzelnen Reaktionen doch eher zögerlich.
Die Gemeinde Sassenburg war die Erste im Bunde, nun zieht die Samtgemeinde Isenbüttel nach.
Ich denke da darf man ruhig auch mal Danke sagen an den Samtgemeinderat für diese richtige Entscheidung.
Wir alle hoffen nun, dass von dem Ergebnis der Samtgemeinde Isenbüttel eine Art Signalwirkung ausgeht, und andere Gemeinden ihrerseits nachziehen, oder ihren bisherigen Standpunkt nochmals überdenken werden.
Auf jeden Fall ist hiermit ein weiterer Schritt in Richtung Tierschutz und Tierwohl getan.
Ich darf abschließend wohl sagen: Uns alle macht das sehr froh, von den betroffenen Katzen mal ganz zu schweigen.
——————————————————————————————————————————————————————————————————–
Molli wurde ausgesetzt!

Das junge weibliche Minischwein wurde am 08.11.2014 an der B188 zwischen Leiferde und Meinersen gefunden, abgestellt in einem Karton.
Wer kann Hinweise auf die Besitzer geben? 

Oder möchte es bei sich aufnehmen?

Interessenten können sich im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel unter der Tel: 05374/4434 melden.

——————————————————————————————————————————————————————————————————————————————–
Sue hat ihr Trainingslager in Weidefeld erfolgreich absolviert.
.
.
Nun braucht sie noch ein endgültiges  Zuhause
Ein ausführlicher Bericht.   >>Klick hier<<
.
.
———————————————————————————————————————————————————————————————————————–
Eine tolle Aktion für den Tierschutz, erfolgreich abgeschlossen!
.
.
Am 14. September 2014, dem diesjährigen “Tag der offenen Tür” im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel, kam eine tolle Aktion zu ihrem erfolgreichen Abschluss.
Die Schüler der Schulklasse 10R und ihr Lehrer aus Wesendorf konnten dem “Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung e.V.” einen Spendenscheck über 2000,- € überreichen.
Wie kam es zu dieser Aktion?
Im Rahmen einer Projektwoche haben Lehrer und Schüler beschlossen etwas für den Tierschutz zu tun. Darauf hin nahmen sie Kontakt zum örtlichen “Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung” auf und erzählten von ihren Plänen.
Sie wollten unter anderem Reverate über Tierschutz erarbeiten und  diese in den Klassen ihrer Schule halten. Vor allem aber hatte man sich Armbänder einfallen lassen, die mit dem Tierschutzmotto “Tiere leiden stumm” gefertigt wurden. Diese sollten dann für 1,- € das Stück verkauft werden und das eingenommene Geld dem Tierschutz zu Gute kommen. Außerdem wurde die Aktion auch über das Internet unter “www.obs-wesendorf.de” bekannt gemacht.
Der Tierschutzverein war von einem so tollen Engagement natürlich begeistert.
Die Schulklasse wurde zur Jahreshauptversammlung, am 28. März 2014, des TSV eingeladen, um dort ihr Projekt vorzustellen.
Auch dort ernteten sie viel Lob und Begeisterung.
Und sie hatten an diesem Tag auch noch Glück. Denn der Präsident des “Deutschen Tierschutzbund” Thomas Schröder zählte zu den geladenen Gästen.
Er war so ergriffen von dieser Aktion, daß er den Schülern ein Versprechen gab: Wenn sie es schaffen sollten, durch den Verkauf der Armbänder 1000,- € einzunehmen, dann werde er diesen Betrag am Ende um nochmal 1000,- € aufstocken. Gut vorbereitet hatten die Schüler an diesem Abend die Armbänder schon dabei und so begannen sie nach der JHV mit dem Verkauf. Kurz vor dem “TdoT” war das Ziel dann erreicht. Die Schüler verkauften tatsächlich 1000 Armbänder und Thomas Schröder hielt Wort und verdoppelte den Betrag auf 2000,- €, wie man auf dem Scheck im Bild eindeutig sehen kann.
So kam der “TSV GF u. U.” zu einer Spende von 2000,-.
“Darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut und möchten uns nochmal ganz herzlich bedanken”, so der 1.Vorsitzende Holger Siebenhaar.

—————————————————————————————————————————————————————————————-

Sue fährt ins Trainingslager.

 

Die 4 jährige Dogo- Canario Mischlings Hündin Sue wurde vor 2 Jahren in Ummern festgebunden, an einem Baum, gefunden. Anfangs war der Umgang mit ihr sehr schwierig, da sie sich fremden Menschen gegenüber recht agressiv zeigte.
Mittlerweile hat Sue Vertrauen gefasst und ist ein eingespieltes Team mit Henrik Kunz ( Schatzmeister Gifhorn und Umgebung e. V.)
Nun wollen Beide das Training nocheinmal intensivieren, sodass auch Sue bald ein neues Zuhause finden kann. Unterstützt werden sie von Maike Horstmann ( Schriftführerin des Tierschutzvereins) .

Wir wünschen ihnen eine schöne und erfolgreiche Woche im Tierschutzzentrum Weidefeld http://www.tierschutzbund.de/organisation/einrichtungen/zentrum-weidefeld.html–Wir werden weiter berichten–

 

 

———————————————————————————————————————————————————————————————————–

 

 

Ein großer Erfolg – unser diesjähriger “Tag der offenen Tür”

Der Schlechtwetterprognose zum Trotz konnte der Tierschutzverein Gifhorn bei einem schönem Spätsommerwetter mit seinem alljährlichem Tierheimfest die Besucher mit einem interessanten Programm und den Blick hinter die Kulissen begeistern.
Höhepunkte waren die Spendenübergabe der Schulklasse aus Wesendorf.

Auch wurden die aktuellen Tierheimhunde und einige ehemaligen Bewohner vorgestellt.

Der diesjährige Hunderalleyparkour verlangte den 13 Teilnehmern Geschick, Teamwork und sportliche Fähigkeiten ab.
Auch für die Kinder gab es spannende Spiele. Hier gab es die Möglichkeit ,sich für die bald startende Kindertierschutzgruppe einzutragen.

Für das leibliche Wohl sorgten Vegan38, Micky und Molly, Gifhorn Vegan und viele Kuchenspenden der Mitglieder.
Hierfür noch einmal ein Dickes Dankeschön!
Auch dankt der Verein den vielen Firmen, die sich an der Tombola beteiligt haben.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, mit einem ernsten Hintergrund- den Schutz der Tiere! .

 

 

 

 

——————————————————————————————————————————————————————————

 

Unglaublich… wir sind fassungslos! Es sind unschuldige Wesen, die einfach ” nur” ein schönes Leben haben wollten.
Was treibt einen Menschen zu solchen Taten?

Katzenhasser in Volkse!

Nach langer Zeit im Tierheim sollte es für die drei sehr scheuen Katzen endlich ein Happyend geben: In Zusammenarbeit mit dem Tierschutz erhielten sie ein Leben in Freiheit auf einem großen Resthof in Volkse.
Doch das passte Jemanden nicht.
Innerhalb von wenigen Tagen sind 2 Katzen tot. Elend an Gift zugrunde gegangen, z.T. mit schweren äußerlichen Verletzungen.
Auch andere Freigängerkatzen sind extrem gefährdet!
Wie kann man so grausam sein?
Was kann ich nur tun, um meine Katzen zu schützen?

 

 

 

————————————————————————————————————————————————————————————————————

 

 

Zwei junge Kaninchen einfach “entsorgt” .

Am Sonntag fand eine Mitarbeiterin einen Karton mit ” Inhalt” am Tierschutzzentrum.

– Wir können es nur immer wieder betonen: ” Wer sich ein Tier anschafft, sollte sich vorher im klaren sein, ob er die Zeit, das Geld und die Möglichkeit hat, es artgerecht unter zu bringen zu füttern und zu beschäftigen.
Sollte es trotzdem noch zu irgendwelchen Problemen kommen, wo der Halter nicht weiter weiß, gibt es Tierschutzvereine, oder auch andere Stellen, wo man sich Hilfe suchen kann.

 

 

_________________________________________________________________________________________________________________

 

Cindy musste Qualen erleiden!

Die ca 1 järige Norwegische Waldkatze wurde vor ein paar Wochen Gifhorn Kästorf von einer besorgten Tierfreundin gesichtet. Leider ließ sie sich nicht anfassen. Mit viel Geduld und Futter gelang es ihr sie dann einzufangen. Im Tierschutzzentrum stellte sie sich dann doch als recht zahm heraus. Erschreckend war eine große Filzplatte auf dem Rücken.Sie war so fest, dass sie bei jeder Bewegung schreckliche Schmerzen verursacht haben. Cindy wurde sofort geschoren und kann endlich wieder ohne Dauerschmerzen leben.

…….Cindy hat mittlerweile ein schönes Zuhause gefunden.

 

 

________________________________________________________________________________________________________________

 

 

 

 

 

 

 

Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen
in der Gemeinde Sassenburg!


Der Anfang ist gemacht: Nachdem mittlerweile fast 200 niedersächsische Städte und Gemeinden eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger-Katzen in ihrer Satzung aufgenommen haben, hat nun auch im Landkreis Gifhorn die erste Gemeinde diese Verordnung beschlossen. mehr:

 

 

 


 

 

 

 

Hundehalter aufgepasst!

Das Niedersächsisches Hundegesetz tritt am 1. Juli 2013 in Kraft.
Hier einige Informationen in Kürze:

1. Hunde aller Hunderassen müssen ab dem Alter von 6 Monaten gechipt und registriert werden: serviceline@hunderegister-nds.de

2. Für Hunde aller Hunderassen muss der Halter/die Halterin eine Hunde-Haftpflichtversicherung abschließen.

3. Hundehalter, die innerhalb der letzten 10 Jahre über einen Zeitraum von zwei Jahren einen Hund hatten, benötigen keine Bestätigung einer Sachkunde. Das gilt sowohl für die theoretische als auch die praktische Sachkunde.
Diese Regelung gilt nicht für den Führer/die Führerin eines Hundes. (Ausnahme: – wenn die Gefährlichkeit eines Hundes bereits festgestellt wurde)

4. „Hundeanfänger“ müssen eine theoretische Sachkundeprüfung ablegen.

5. Spätestens nach einem Jahr muss auch die praktische Sachkundeprüfung erfolgen.

Weitere Informationen und Kontakte zu zertifizierten Prüferinnen und Prüfern finden Sie unter http://www.ml.niedersachsen.de

 

 

 

So eine „Schweinerei“ – oder „Schwein gehabt“!

Diesen Einsatz wird unsere Tierheimleiterin Janina Bieling und die Auszubildende Inga Schlüsche sicherlich so schnell nicht vergessen: Ein ausgewachsenes 200-Kilo-Hausschwein hielt die beiden Tierschützerinnen ein paar Stunden auf Trab.
Zuvor hatte eine Anwohnerin im Wiesengrund in Gifhorn die Polizei alarmiert: Sie hatte ein Schwein mitten auf der Fahrbahn entdeckt. Zwei Polizisten glückte es, das Schwein mit Brot auf das eingezäunte Grundstück der Anwohnerin zu locken. Ein Transporter musste her, und so kamen ihnen Janina und Inga mit dem Tierschutz-Bulli – Anhängergespann zu Hilfe. Es gelang den beiden beherzten Polizisten und den mutigen Tierschützerinnen schließlich, das Schwein mit Äpfeln anzulocken, an den Strick zu nehmen und auf den Anhänger zu verladen.
„Noch nie hatte ich vorher den Tierschutz-Bulli mit Anhänger gefahren. Ich war froh, als wir das Fundschwein zunächst bei einem Landwirt in Ribbesbüttel unterbringen konnten“, so Janina Bieling.
Auf diesem Wege möchten sich die beiden Mitarbeiterinnen des Tierschutzzentrums bei den Polizisten für die fachkundige Hilfe bedanken!

Ein gutes Ende: Eine junge Frau meldete sich, die den Ausreißer als guten Kumpel für ein weiteres Schwein hält, das sie mit der Nuckelflasche hochgepäppelt hatte. Sie war überglücklich, dass sie Gustav unversehrt abholen konnte.

 

 

 

 

 


 

 

Vera Steder und Pia Gräter zurück aus Datca

 

Liebe Leser, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
wir waren nicht im Urlaub. Wir lagen nicht am Strand, und unsere Füße hielten wir nicht einmal ins Wasser. Wir haben den Tieren in Datca unsere Zeit geschenkt.

Pia und ich waren vierzehn Tage in Datca. Datca, ein kleiner Hafenort an der Südküste der gleichnamigen Halbinsel am südwestlichsten Zipfel der Türkei, ursprünglich ein beliebter Urlaubsort von Bruno und mir, wurde für Pia und mich zu einem Ort der Beobachtungen und Erfahrungen, die mit Urlaub gar nichts – überhaupt gar nichts – zu tun haben.

Uns hatte der Tierschutz dorthin gebracht. Neben der Arbeit auf der Tierstation, in der Praxis bei dem Tierarzt Hakki, der Versorgung der zehn Katzen im großzügigen Parterreraum von Gudrun und Volker Bohns Haus, erwartete uns auch der praktische Tierschutz auf der Straße, indem wir einer läufigen Hündin – umringt und belästigt von fünf Rüden – für eine Nacht Unterschlupf in unserer Bleibe gewähren konnten.

„Julie“ – diesen Namen gab Pia ihr – schlief die ganze Nacht vor Pias Bett und träumte sicherlich davon, wie es ihr gut gehen möge, in einem Garten oder einem Haus, in dem Futter und vor allem Streicheleinheiten kein Fremdwort wäre.
Julie war für ein paar Tage in einem großen Zwinger in der Tierstation, um dann in der nächsten Woche kastriert zu werden  – ein nachhaltiger tierärztlicher Eingriff, der ihr ein relativ sorgloses Leben ermöglichen wird.

Die Telefongespräche, die wir mit unseren Angehörigen führten, brachten uns zeitweise in eine andere, uns vertraute Welt. Aber diese Zeit hielt nicht lange an: Die Gegenwart in diesem schönen, katzengerechten Haus, mit Blick auf das Mittelmeer, auf eine Baustelle, auf eine Schule und auf die am Berghang wie Baukästchensteine aufgereihten weißen Häuser, vor allem aber die Hunde und Katzen im Straßenbild Datcas hatten uns schnell wieder zurück zu unserem Grund unseres Aufenthaltes in Datca.

Wir haben unsere Beobachtungen, unsere Erlebnisse und einige unserer vielen  Eindrücke versucht festzuhalten, in einem Tagebuch, das allen, die sich für die Arbeit des Tierschutzes auf dieser schönen türkischen Halbinsel interessieren, als eine Ermunterung und gleichermaßen als Ermutigung dienen soll, auch einmal ein ähnliches Abenteuer zu wagen.

Dalldorf, 11.11.2011

Vera Steder und Pia Gräter

Hier unser Bericht: (bitte auf Titel klicken)